Der Magische Mittwoch: Luna

Manche Leute sind so sensationell, die brauchen keinen Nachnamen. Stellt euch also auf etwas ganz Besonderes ein, denn hier kommt meine liebe Mit-Norne Luna!!!

Biographie

Luna alias Grumpy Moon ist Expertin für jedes Fachgebiet jeder erdenklichen Wissenschaft, hat Freunde in einflussreichen Positionen und Einsicht in die gesammelten Daten internationaler Geheimdienste, kann und weiß alles – oder zumindest wäre das äußerst hilfreich für ihren Job. Mit anderen Worten: Sie schreibt seit Kindertagen vielseitige Romane, vorwiegend im Bereich der Zeitgenössischen Fantasy mit Horror-Elementen, und befindet sich in einem Kreislauf der ständigen Weiterbildung.

Links

Twitter: https://twitter.com/GrumpyMoon0815
Geschichten: https://www.fanfiktion.de/u/GrumpyMoon0815 (hier kann man unter anderem den ersten Teil ihrer Romanreihe kostenlos lesen und kommentieren.)

Die Fragen

In welcher Art kommt Magie in deinen Geschichten vor?

Hauptsächlich auf die »wissenschaftliche« Art. Viele Dinge, die anfangs magisch erscheinen, werden im Laufe der Zeit durch eine SciFi-Pseudo-Wissenschaft erklärt, die in sich durchaus logisch ist, aber so in der realen Welt nicht existiert.

Ist Magie in deiner Welt für alle frei zugänglich oder braucht man ein Artefakt/genetische Prädisposition/…?

Ich spiele in erster Linie mit der Magie der altbekannten vier (bzw. fünf) Elemente in Form von Menschen, die mit der Essenz von mindestens einem Element im Blut geboren werden und dadurch die Veranlagung für entsprechende Fähigkeiten besitzen. Demnach ist es genetisch und nicht jedem zugänglich, aber durch moderne Wissenschaft, Technik und Genmanipulation gibt es mittlerweile dubiose Mittel und Wege, einen künstlichen Elementar zu erzeugen. Träger des mysteriösen fünften Elements werden als die nächste Stufe in der Evolution des Menschen angesehen.

Davon abgesehen existieren verschiedene Artefakte, von denen die meisten aber auch das fünfte Element in sich tragen und dadurch ihre Macht erhalten.

Bei welchem „magischen Einsatz“ (Wesen/Szene/Fun Fact) hattest du als Autorin den größten Spaß?

Im Umgang mit Engeln. Engel sind in meiner Romanreihe keine göttlichen Boten, sie sind so gesehen selbst »Götter« in der Hinsicht, dass sie schon seit Anbeginn der Zeit als die Wächter des Universums und des Totenreichs existieren. Um sich in der Welt der Menschen zu bewegen, brauchen sie lebende Gefäße, haben aber auch in einer sterblichen Hülle noch übermenschliche Fähigkeiten, die weit über die von selbst Elementaren hinausgehen. Einer der drei Engel, die in meiner Geschichte vorkommen, gehört sogar zu meinen persönlichen Lieblingscharakteren, und bis heute weiß ich noch
nicht alles über ihn!

Dann gibt es noch die Nornson-Schwestern aus Skandinavien, die in Wirklichkeit drei Generationen mächtiger Hexen sind und schon seit fast tausend Jahren leben. Ihre Namen sind Uta, Verda und Skara, und auf welchen mythologischen Figuren sie basieren, überlasse ich mal eurer Phantasie.

Welches ist dein liebstes mythisches resp. magisches Wesen?

Engel (Überraschung!), und dabei mag ich am liebsten die klassische Variante als (erwachsener) Mensch mit Flügeln. Meine Wohnung ist voll von Figuren, Karten und Bildern mit Engelsmotiv. Hat bei mir allerdings weder etwas mit Religiosität zu tun noch mit der Darstellung von Engeln in meinen Geschichten.

Wie heißt dein liebstes „magisches“ Buch?

Harry Potter.

Wenn du dir eine magische Fähigkeit aussuchen dürftest, welche wäre das?

Eine sehr schwierige Frage, da es sehr viele schöne Fähigkeiten gibt, die aber auch alle irgendeinen Haken haben. Ich glaube, am liebsten hätte ich Kontrolle über das Karma – um den geliebten Menschen zu helfen, die schon viel zu lange leiden, und die zu bestrafen, die ihnen oder mir Unrecht getan haben. Der Autofahrer, der mich letztens mit seinem Stunt vom Fahrrad geworfen hat und einfach weitergefahren ist, sollte beten, dass ich diese Fähigkeit niemals kriege!

Und welchen Preis wärst du dafür zu bezahlen bereit?

Ich würde niemandem schaden, der mir etwas bedeutet, und auch nicht durch Krieg oder dergleichen die Entstehung einer Welt riskieren, in der ich selbst nicht mehr leben wollen würde, aber sonst… wahrscheinlich so ziemlich alles.

Der Magische Mittwoch: Timo Koch

Bis auf Weiteres stelle ich euch hier jeden Mittwoch einen neuen Autor vor, der für magische Geschichten verantwortlich zeichnet. Heute trifft es einen weiteren lieben Kollegen aus dem Chaospony Verlag.

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Vita

Mein Name ist Timo Koch. Ich bin 1979 geboren worden, bin verheiratet und habe zwei Töchter. Ich schreibe seit vielen, vielen Jahren, habe aber bedingt durch meine lange Berufsausbildung, einige Jahre pausieren müssen.

Vor etwa vier Jahren habe ich dann wieder Fahrt aufgenommen und seitdem, so finde ich zumindest, einiges erreicht. Ich habe mehrere Kurzgeschichten in Anthologien veröffentlich, einen literarischen Verein gegründet, aus dem mittlerweile einige Verlagsautoren und auch Bücher erwachsen sind und nach dem Erscheinen von „Aaranai“ inzwischen auch für meinen zweiten Roman im Chaospony Verlag unterschrieben.

Der dritte Roman ist in Arbeit bzw. in Recherche und Nummer vier ist schon skizziert.

Ich engagiere mich in der lokalen Literaturförderung und stehe mit zahlreichen Vereinen und Organisationen aus Kunst und Kultur im ganzen Münsterland in Verbindung.

Links

Homepage: www.skriptkueche.de

Aaranai im Web: www.skriptkueche.de/aaranai.htm

Facebook: www.facebook.com/TimoKochAutor/

Aaranai auf FB: www.facebook.com/groups/1919647598301096/

Twitter: www.twitter.com/@TimoKochAutor

Instagramm: www.instagram.com/timo_koch_autor/

Und jetzt geht es weiter mit den wichtigen Dingen des Lebens – nämlich der Magie!

In welcher Art kommt Magie in deinen Geschichten vor?

Immer als Teil der Natur. Ich glaube daran, dass es eine übergeordnete Kraft gibt, die alles zusammenhält, Leben gibt und leben nimmt. Diese „Magie“ manifestiert sich in meinen Geschichten in verschiedensten Formen. Auch „Gott“ ist ein Thema für mich (vielleicht nicht unbedingt der Bärtige im Stuhl über den Wolken).

Ist Magie in deiner Welt für alle frei zugänglich oder braucht man ein Artefakt/genetische Prädisposition/…?

In der Welt von „Aaranai“ kann ein gewisser Prozentsatz der Weltbevölkerung die Magie unbewusst spüren. Ein Teil von diesen ist sich ihrer sogar bewusst und noch weniger unter ihnen können sie auch unter Zuhilfenahme eines besonderen Minerals letztlich nutzen.  Aber es gibt auch einige wenige, die die „Valens“ sogar ganz ohne Hilfsmittel einsetzen können. Warum? Nun, sie sind dazu geboren ;-)

Bei welchem „magischer Einsatz“ (Wesen/Szene/Fun Fact) hattest du als Autor den größten Spaß?

Ich liebe es, die Protagonisten in meinen Geschichten durch magische Fähigkeiten zu manipulieren.

Erst vor kurzem schrieb ich eine Szene, in der einer der „Bösen“ durch Einsatz seiner Talente es geschafft hat, eine Person aus einem Hochsicherheitsgefängnis zu entführen, ohne dass ihn irgendjemand dabei bemerkt hätte, bzw. sich im Nachhinein noch an ihn erinnern hätte können.

Allerdings mag ich es auch ebenso, magische Kampfszenen zu schreiben, bei denen Dörfer dem Erdboden gleich gemacht und ganze Landstriche verwüstet werden und hunderte unschuldige…. Oh, ich schweife ab…

Welches ist dein liebstes mythisches resp. magisches Wesen?

Mythisch: Engel (nein, nicht die Romantasy – Variante) und Havald aus „Die Götterkriege“ von Richard Schwartz

Magisch: Auch wenn ich (in der Regel) nicht über sie schreibe, ganz klar Drachen.

Wie heißt dein liebstes „magisches“ Buch?

Ich mag mich da gar nicht festlegen. Etwa auf gleicher Stufe stehen:

 

  • „Die Götterkriege“ von Richard Schwartz
  • „Eragon“ von Christopher Paolini
  • „Tintenherz“ von Cornelia Funke
  • „Der Herr der Ringe + Hobbit“ von J.R.R. Tolkien
  • Und natürlich „Harry Potter“ von J.K. Rowling

 
Wenn du dir eine magische Fähigkeit aussuchen dürftest, welche wäre das?

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Und welchen Preis wärst du dafür zu bezahlen bereit?

Maximal Geld. Aber, wer auch immer mir so eine Fähigkeit geben könnte, wird kaum an Geld interessiert sein. Somit dürfte der Preis mir nicht gefallen und ich würde es ausschlagen. Denn, der Preis für so eine Fähigkeit dürfte über kurz oder lang das Leben (auf die eine oder andere Weise) sein.

Das Rennschneckenphänomen

Ihr wisst ja, ich laufe. Also, für Sport. So richtig. Gut, eigentlich nicht richtig, aber schon regelmäßig, und auch seit mehreren Jahren.

Trotzdem lässt die Performance optisch wohl noch immer zu wünschen übrig. Elegant wie eine Gazelle? Eher nicht. Flink wie ein Reh? Würde ich nicht sagen.

Fakt ist allerdings, dass die regelmäßige Übung sich bemerkbar macht. Und besonders bemerkbar ist sie, wenn ich im Wald einen anderen Läufer überhole. Jetzt ist das vielleicht ein subjektiver Eindruck, aber dieses spezielle Problem habe ich in erster Linie mit Läufern, noch nie mit Läuferinnen. Ist vielleicht eine Testosteronfrage, oder …

Wovon ich rede?

Vom Läuferehrgeiz. Ich stelle mir das so vor: Der Mann federt durch den Wald, sportlich, kraftvoll, überschäumend vor Energie. Dann kommt von hinten so eine kleine, rundliche Frau mit zuppeliger Frisur und ausgelatschten Schuhen angescrollt. Und was macht die? Überholt den Mann einfach so! Sie atmet hörbar, Schweiß läuft ihr über das Gesicht und eigentlich sehen ihre Beine auch gar nicht aus, als würde sie gerade einen Hochleistungslauf hinlegen. Trotzdem ist sie, während der Mann das alles überlegt, schon einige Meter vorausgehüppelt.

Der Mann legt einen Zahn zu. Er hat sich heute Abend ein wenig gehen lassen. Liegt wahrscheinlich weit hinter seiner üblichen Geschwindigkeit. Er nähert sich dem Laufopfer, während ihm ein merkwürdiger Druck in den Kopf steigt.

Die kleine Frau hüppelt weiter. Obwohl sie sich garantiert anstrengen muss, um soviel schneller als normal zu laufen, wird sie weder lauter noch roter. Ihre Schuhe sehen ziemlich schlimm aus – voller Schlamm, mit rissigen Nähten und abgeknickter Ferse. Mehr kann der Mann nicht mehr erkennen, denn die Luft geht ihm aus, und er fällt zurück. Als er die Kontrolle über seinen Atem lockert, hört er ein Altmännerkeuchen. Irgendwas stimmt da doch nicht. Morgen geht er sicherheitshalber mal zum Arzt, sich gründlich durchchecken lassen.

Der Magische Mittwoch: Sandra Pulletz

Bis auf Weiteres stelle ich euch hier jeden Mittwoch einen neuen Autor vor, der für magische Geschichten verantwortlich zeichnet. Heute möchte ich euch Sandra Pulletz vorstellen, die mit mir in der Romanschmiede dazugelernt hat.

Vita

Sandra Pulletz wurde 1981 in Graz (Österreich) geboren und lebt mit ihrer Familie auch heute noch dort. Bereits als Kind entstand der Traum, irgendwann Autorin zu werden. Zurzeit schreibt sie hauptsächlich Jugendliteratur und Liebesgeschichten und arbeitet an verschiedenen Romanprojekten gleichzeitig. Auch so manche Kindergeschichte stammt aus ihrer Feder. Kurzgeschichten und Märchen schreibt die Autorin ebenfalls und veröffentlicht diese in Anthologien. Wenn Sandra nicht gerade am Schreiben ist, experimentiert sie mit Gewürzen und Kräutern in der Küche, malt oder zeichnet gerne.

Kontakt

Autorenseite auf FB: www.facebook.com/sandra.pulletz

Homepage/Blog: https://sasapull.wordpress.com/

 

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Und jetzt geht es ans Eingemachte! (Hmm, Rhabarberkompott … )

Liebe Sandra, in welcher Art kommt Magie in deinen Geschichten vor?

Bisher habe ich in meinen Geschichten einige magische Wesen dabei. In „Highschool Halloween“ sind es ein Elf und eine Fee, die aufeinander treffen. Es gibt auch eine Party, auf der es nur so von magischen Wesen aller Art wimmelt.

In „Walpurgisnacht“ wimmelt es nur so von Hexen. Die magischen Kräfte sind eher natürlicher Art. Niemand hat einen Zauberstab oder so. Obwohl, ein Buch mit magischen Zaubersprüchen gibt es!

Ist Magie in deiner Welt für alle frei zugänglich oder braucht man ein Artefakt/genetische Prädisposition/…?

Die magische Kraft wird von Generation zu Generation weitergegeben. Manche „einfache“ Zauber sind für jeden zugänglich. Zum Beispiel heilende oder anregende Kräuter.

Bei welchem „magischer Einsatz“ (Wesen/Szene/Fun Fact) hattest du als Autorin den größten Spaß?

Sehr gerne war ich auf der Walpurgisfeier aus „Walpurgisnacht – Das magische Mal“. Ein stimmungsvolles Fleckchen mitten in der Natur. Lagerfeuer, Waldmeister-Bowle und ausgelassenes Tanzen mit anderen Hexen. Wenn nur nicht diese Störenfriede aufgetaucht wären …

Welches ist dein liebstes mythisches resp. magisches Wesen?

Ich glaube, das ist Ellie – eine Junghexe, die gerade darauf wartet, dass ihr Hexenmal erscheint. Erst dann darf sie mit den anderen die Walpurgisnacht feiern und auf ihrem Besen fliegen. Letzteres würde ich auch gerne ausprobieren, aber leider ist mein Hexenmal noch nicht aufgetaucht ;)

Wie heißt dein liebstes „magisches“ Buch?

„Walpurgisnacht – Das magische Mal“ – eine süße Hexengeschichte für Jugendliche und Junggebliebene.

Wenn du dir eine magische Fähigkeit aussuchen dürftest, welche wäre das?

Ich würde gerne fliegen können! Dann könnte ich von Ort zu Ort reisen. Kostenlos und wann immer ich will.

Und welchen Preis wärst du dafür zu bezahlen bereit?

Genaugenommen kann ich das wirklich bezahlen, denn bei mir wohnt ein irischer Kobold mit unbegrenztem Goldschatz!

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Der Magische Mittwoch: Eva-Maria Obermann

Bis auf Weiteres stelle ich euch hier jeden Mittwoch einen neuen Autor vor, der für magische Geschichten verantwortlich zeichnet. Heute habe ich die wunderbare Mit-Norne Eva-Maria Obermann zu Gast.

Vita

Am Rande der Pfalz 1987 geboren, waren Bücher für Eva-Maria Obermann von Kindesbeinen an wichtige Begleiter und Inspiration für eigene literarische Gehversuche. Über Umwege traute sie sich, diesem Schreibtrieb zu folgen. Nachdem sie ihr Studium in Literatur- und Medienwissenschaften mit Bestnote abgeschlossen hat, promoviert sie derzeit in der Literaturwissenschaft. Daneben führt sie einen Buchblog und schreibt weiterhin literarisch. Sie ist Mitbegründerin des Nornennetzes. Mit ihrer Familie lebt sie in einer kleinen Stadt in der Pfalz und liebt Lesen und Schreiben auch weiterhin.

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Und jetzt will ich euch nicht länger mit Details langweilen.

In welcher Art kommt Magie in deinen Geschichten vor?

In Zeitlose gibt es eine magische Verbindung zwischen Zeitlinien. Meine Protagonistin Dora ist mit dem Leben des Waisenmädchen Nancea und deren Schicksal verknüpft. Nach und nach findet sie heraus, wie es dazu kam. Magie ist dabei zwar durchaus als Zauberei greifbar, aber in der Zeitebene, die in der Gegenwart spielt, eher mittelbar.

Ist Magie in deiner Welt für alle frei zugänglich oder braucht man ein Artefakt/genetische Prädisposition/…?

Eine genetische Prädisposition macht es zumindest einfacher. Aber die allein reicht nicht. Vielleicht ist es eher als Talent zu verstehen. Erlernt werden können die Grundzüge von vielen, wirklich meistern kann Magie aber nur, wer auch die Fähigkeit in sich trägt.

Bei welchem „magischer Einsatz“ (Wesen/Szene/Fun Fact) hattest du als Autorin den größten Spaß?

Das darf ich an der Stelle noch nicht verraten, weil es im dritten Teil der Zeitlose-Reihe erst passiert, der nächstes Jahr erscheinen soll.

Welches ist dein liebstes mythisches resp. magisches Wesen?

Ganz generell? Ich hab es nicht so mit Einhörnern oder Drachen, Vampiren oder Meerjungfrauen. Viel lieber mag ich diese kleinen Effekte. Sprechende Tiere, magische Katzen, Hexen, Feen und Geister.

Wie heißt dein liebstes „magisches“ Buch?

Da kann ich mich unmöglich festlegen, also nehme ich das erste Buch, bzw. die erste Reihe, die mich so richtig für Fantasy begeistert hat. Die Time-Master Trilogie von Louise Cooper, die es heute (leider) nur noch auf Englisch gibt.

Wenn du dir eine magische Fähigkeit aussuchen dürftest, welche wäre das?

Die Emotionen meiner Mitmenschen zu beeinflussen, um Tiefpunkte und Traurigkeit zu vertreiben.

Und welchen Preis wärst du dafür zu bezahlen bereit?

Ich glaube, wer schlechte Emotionen in gute verwandeln kann, ist prädestiniert für eigene depressive Phasen. Da könnte ich nie ruhigen Gewissens sagen: „Kein Problem, das nehme ich gerne auf mich“. Es wäre aber die logische Konsequenz, so dass die Macht auch nicht zum Spaß, sondern eben sehr sorgfältig eingesetzt würde. Dieses Element des Bedenkens finde ich allerdings wieder sehr gut.

Vielen Dank!

 

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Kurzer Rückblick: Die RPC

Die Fotos hat alle der mich liebende und geduldig begleitende Mann gemacht. Dass man nur meine rechte Seite sieht, liegt daran, dass ich meine linke Gesichtshäfte – wie ungefähr alles – zu Hause vergessen habe. Um fünf war ich im Lesecafé auf der RPC eingeplant, da war vorher gerade noch Zeit für einen magischen Beruhigungstrank am Chaospony Stand.

Zur Lesung selbst waren tatsächlich einige Leute da, die ich noch nicht kannte, und die direkt, live und als Uraufführung erleben konnten, wie unorganisiert so eine Autorin sein kann. Requisiten? Liegen noch zu Hause. Länge der Lesung? Grob geschätzt. Headset? Zum Glück war ich dafür nicht verantwortlich und alles funktionierte deswegen genau so, wie es soll. Weggelaufen ist auch niemand, das werte ich als gutes Zeichen. Anschließend habe ich mir erst einmal eine Liste mit Dingen gemacht, an die ich schon dieses Mal hätte denken sollen, damit bei der Lesung auf der FeenCon alles ein wenig glatter läuft.

Viel haben wir aufgrund unseres knappen Zeitplans nicht gesehen, aber es war auf jeden Fall schön bunt. Ungefähr so:

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Abschalten

Zugegeben, meine Tage sind eigentlich immer voll mit tollen Dingen. Wenn ich nicht im Büro bin – und den Job liebe ich wirklich – treibe ich Sport oder sitze zu Hause an meinen Manuskripten. Wie heißt es so schön? Suche dir einen Job, den du liebst, und du wirst nicht einen Tag arbeiten.

Ganz so einfach ist es natürlich nicht. Alles bringt Aufgaben mit sich, die nicht so lustig sind, und manchmal habe ich auch einfach mal keine Lust. Da braucht es dann Aufmunterung, Disziplin und Kaffee (und gelegentliche Bestechung), um mein Pensum trotzdem zu erfüllen.

Ein typischer Tagesablauf sieht so aus:

  • Aufstehen um 06:00 h; anziehen, Frühstück und Bürofutter vorbereiten, Katzen versorgen, Haushalt.
  • Um 08:15 h mache ich mich auf den Weg ins Büro
  • 09:00 – 16:00 h: Büro. Könnt ihr euch vorstellen: Nette Kollegen, Berge von Arbeit, mehr Kaffee. Eine halbe Stunde bezahlter Mittagspause muss auch sein. Später Heimweg, unterwegs oft ein kleiner Einkauf.
  • Zwischen 16:45 und 18:15, grob gerechnet, treibe ich meistens eine Art von Sport. Entweder im Fitnessstudio, oder ich gehe laufen. Natürlich nicht die ganzen neunzig Minuten, in diese Zeit fallen auch noch Umziehen und Duschen. Mal geht das etwas schneller, mal brauche ich zwanzig Minuten länger.
  • Danach bezwinge ich den restlichen Haushalt – gut, das Nötigste – und bereite das Abendessen zu, dass es meistens …
  • … so gegen 19:30 h gibt, inklusive einer kleinen Pause für Zeitschriften etc.
  • 20:00 – 22:00 h: Wieder nur so ein Näherungswert, aber in der Zeit sitze ich idealerweise am Schreibtisch und sauge mir hanebüchene Geschichten aus den Fingern. Eine muss es ja tun.

Tja, das sind dann also etwa sechzehn Stunden voll mit Action. Genug, um danach einfach nur tot ins Bett zu fallen. Aber das alleine reicht natürlich nicht. Ich brauche ein wenig Zeit, um abzuschalten und mich geistig auf den Feierabend einzustellen. Also haue ich mich noch einmal für mindestens eine halbe Stunde aufs Sofa, oft mit einer Katze auf dem Schoß, und starre an die Wand. Manchmal läuft eine Serie bei Netflix, manchmal schaue ich mir alte Forensik-Dokus an. Meistens kriege ich nicht viel dabei mit. Und, aber das ist eine geheime Schwäche – ich gönne mir so spät Abends gerne noch eine kulinarische Kleinigkeit: Eis, ein paar Nüsse oder Chips, ein alkoholfreies Bier oder einen Pudding. Quasi als Belohnung für einen weiteren langen Tag.

Also, dieses Nur-Sitzen-und-die-Wand-Anstarren kriege ich Abends richtig gut hin.  Für mehr ist zu der Zeit auch keine Energie mehr. Blöderweise ist das die Zeit, zu der der Mann allmählich immer aktiver wird. Dann möchte er sich unterhalten, zeigt mir Artikel oder erzählt, was er tagsüber Spannendes gelernt hat – wenn er beruflich unterwegs ist, ist das auch die Zeit, zu der wir noch einmal telefonieren. Und während er erzählt, bin ich ihm fast wehrlos ausgeliefert. Aber ich mag ihn. Also reiße ich mich noch einmal ein paar Minuten zusammen und posiere als aufnahmefähiges Individuum, bis es gegen 23:00 h Schlafenzeit wird. Das habe ich mir dann auch so richtig verdient. ^^

Und wie schaltet ihr so ab?

Der Magische Mittwoch: Gene Korn

Bis auf Weiteres stelle ich euch hier jeden Mittwoch einen neuen Autor vor, der für magische Geschichten verantwortlich zeichnet.  Bei der zweiten Ausgabe möchte ich euch die liebe Gene Korn vorstellen, die ich über unsere gemeinsame Schreiblehrerin Lea Korte und ihre Romanschmiede kennengelernt habe. Auf jeden Fall eine Autorin, auf die ich mindestens ein Auge haben werde!

Das trockene Gebein:

Vita

Gene Korn, geboren 1976, studierte Informatik und arbeitet als Softwareentwicklerin. Seit 2003 lebt sie mit Mann und zwei Kindern in Südhessen. Neben ihrer Arbeit widmet sie sich dem Schreiben von Gedichten und Geschichten.

Und jetzt kommen wir zum spannenden Teil des Magischen Mittwochs!

 

In welcher Art kommt Magie in deinen Geschichten vor?

Menschen und Drachen sind magisch miteinander verbunden. Einige Menschen können Drachen werden, einige Drachen können Menschen verwandeln.

Ewigjunge Elfchen können durch ihren Jugendstaub alles verjüngen, was sie vor allem an sich selbst gerne anwenden.

Ist Magie in deiner Welt für alle frei zugänglich oder braucht man ein Artefakt/genetische Prädisposition/…?

Genetische Prädisposition.

Bei welchem „magischer Einsatz“ (Wesen/Szene/Fun Fact) hattest du als Autorin den größten Spaß?

Ein Elfchen wirft mit Jugendstaub um sich, woraufhin sich das Blätterdach des Baumes in Knospen zurückzieht bzw. teilweise auflöst und das darauf ruhende plumpe Drachenbaby, plötzlich schwerelos, durchscheinend und filigran, davonschwebt.

Welches ist dein liebstes mythisches resp. magisches Wesen?

Drachen in allen Formen und Farben.

Wie heißt dein liebstes „magisches“ Buch?

„The Bakers Boy“ (J.V.Jones)

Wenn du dir eine magische Fähigkeit aussuchen dürftest, welche wäre das?

Mich verwandeln zu können.

Und welchen Preis wärst du dafür zu bezahlen bereit?

Am Liebsten natürlich nichts. Wenn nötig meine Sprachfähigkeit. Schließlich bleibt mir dann immer noch das Zehn-Krallen-Schreiben.

Erinnerung: Lesung auf der RPC!

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Nächstes Wochenende findet in Köln die RolePlay Convention statt – und Andrea, Bob und ich sind dabei! Andrea leider nur im Geiste, aber man kann nicht alles haben. Ab fünf lese ich eine halbe Stunde im Lesecafé aus „Andrea die Lüsterne und die lustigen Tentakel des Todes“, beantworte Fragen und stehe auch sonst für den einen oder anderen Schabernack zur Verfügung. Falls ihr die langweilige Person hinter diesem aufregenden Roman immer schon live erleben wolltet, ist das eure Chance!

Und für alle Unentschlossenen hier noch einmal der Klappentext:

Verdammt! Da freut sich Andrea eigentlich auf eine heiße Nacht mit dem Typen aus dem Supermarkt und dann findet sie stattdessen ein Alien im Keller. Dieser Oktopus für Arme spioniert doch tatsächlich die Erde aus, um eine interstellare Invasion vorzubereiten! Der hat sie doch nicht mehr alle! Das kann Andrea natürlich nicht erlauben. Glücklicherweise hält sich das Tentakelwesen selbst für einen begnadeten Komiker und träumt von einer Karriere im Fernsehen. Dafür würde er sogar seine Pläne zur Kolonialisierung der Erdenbewohner aufgeben. Andrea bleibt nur eine Wahl: Sie muss die lustigen Tentakel des Todes groß rausbringen und so die Welt retten.

Ein absurd-heiterer Roman.

Buch und/oder Leseprobe findet ihr auf der Seite des herausragenden, feinen Chaospony Verlags!

*** NEU *** Der magische Mittwoch: Lars Mielke

Bis auf Weiteres stelle ich euch hier jeden Mittwoch einen neuen Autor vor, der für magische Geschichten verantwortlich zeichnet. Den Auftakt macht, weil er so spontan und fix geantwortet hat, mein geschätzter Kollege beim Chaospony Verlag, Lars Mielke.

Lars Mielke

Zuerst die schnöden Fakten:

Vita

Lars Mielke, 1970 in Hessen geboren, studierte Betriebswirtschaftslehre und arbeitete mehr als fünfzehn Jahre bei einer großen Versicherung in der Unternehmenskommunikation. Zu Beginn seiner beruflichen Laufbahn lebte er fünf Jahre in Südkorea. Plötzlich ein »Ausländer« zu sein und 11,000 Kilometer von Deutschland entfernt in einer andersartigen Kultur zu leben, hat ihn nachhaltig geprägt. Fremdenhass ist ihm ein Gräuel, und die aktuelle politische Entwicklung in Deutschland empfindet er als äußerst bedenklich. Beruflich hat er viel über den Klimawandel und die damit einhergehenden Naturkatastrophen gelernt. Beide Themenfelder hinterlassen auch in der von ihm erschaffenen Fantasywelt deutliche Spuren.

Links

https://lars-mielke.xyz

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Uuuund … LOS GEHT’S!

In welcher Art kommt Magie in deinen Geschichten vor?

In „Die Perlen der Bajar“ kommt Magie auf unterschiedlichste Weise vor. Die Bajar können mit Hilfe magischer Perlen neue Welten erschaffen. So ist zum Beispiel unsere Erde eine von den Bajar erschaffene Welt.

Innerhalb ihrer Welten hat jeder Bajar eine Art Superkraft. Vom Teleportieren bis hin zur Pflanzenbeeinflussung gibt es da nichts, was es nicht gibt.

Ist Magie in deiner Welt für alle frei zugänglich oder braucht man ein Artefakt/genetische Prädisposition/…?

Nur Bajar und Gnome können bislang in meinen Geschichten Magie wirken. Die Bajar sehen zwar aus wie Menschen, sind aber eine eigene Gattung. Wenn man es ganz genau nimmt, sind sie die Schöpfer der Menschen. Magie ist also in meinen Geschichten ein genetisches bedingtes Geschenk.

Bei welchem „magischer Einsatz“ (Wesen/Szene/Fun Fact) hattest du als Autorin den größten Spaß?

Das Erschaffen von vielen unterschiedlichen Welten hat am meisten Spaß gemacht. Diese Welten zu ersinnen und sie dann zu Papier zu bringen war einfach nie langweilig. Und ich habe noch so viele Ideen für weitere Welten, dass ich damit noch jede Menge Bücher füllen kann.

Welches ist dein liebstes mythisches resp. magisches Wesen?

Ents oder Treants sind meine absoluten Favoriten. Sie sind gemächlich, behäbig, besonnen … aber wenn sie mal aus der Ruhe gebracht werden, sind sie eine unaufhaltsame Naturgewalt.

Wie heißt dein liebstes „magisches“ Buch?

Ich bin ein alter Sack und mit dem Herrn der Ringe groß geworden. Ich kann nicht mal mehr zählen, wie oft ich diese Bücher gelesen habe. Keine leichte Kost und zeitweise wirklich zäh … aber dennoch ein wirklich epochales Werk.

Wenn du dir eine magische Fähigkeit aussuchen dürftest, welche wäre das?

Es gibt so viele tolle Fähigkeiten. Aber ich würde mich wohl für die Teleportation entscheiden. Mal flugs meine Familie besuchen, mit einem Augenaufschlag an einem Strand in Hawaii stehen, im nächsten Moment irgendwo im Himalaya … das könnte mir gefallen.

Und welchen Preis wärst du dafür zu bezahlen bereit?

Sämtliche Einnahmen meines ersten Buches. *lachtränenwegwisch*