
Klar, das ist ein Tippfehler in der lokalen Tageszeitung. Passiert den besten. Aber Recht haben sie irgendwie schon, auch wenn sie das gar nicht wollten.
Schreiben gilt als „einsames“ Geschäft. Man denkt sich etwas aus, schreibt es auf, verwirft Dinge, bastelt neue hinzu, klebt alles zusammen und hofft, dass es irgendwann für Leute, die NICHT im eigenen Kopf leben, Sinn ergibt.
Heißt aber nicht, dass man alles alleine schaffen MUSS.
Ich bin wirklich gerne für mich, und ich kann sehr gut stunden und Monate an einem Projekt arbeiten ohne Input von Dritten. Aber ich weiß auch, dass eigentlich jedesmal, wenn ich an einer Stelle nicht weiterkam und mir Hilfe zum Brianstorming gesucht habe, etwas ganz Grandioses dabei herumkam. Und die Beta-Lesenden und das Lektorat erst … also ja, nein, du musst nicht alles allein schaffen. Das Klischee vom einsamen Genie in seinem Kämmerchen war schon bei Goethe gelogen.
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„It takes a village…“ :)
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