MPS Köln

 

 

Bauchfrei

Samstag haben wir uns mit ein paar Freunden einen schönen Tag gemacht, und zwar auf dem Mittelalter-Phantasie-Spectaculum in Köln. Das findet jedes Jahr am Fühlinger See statt, in einer wunderschönen grünen Freizeitanlage. Den meisten Spaß hat man, wenn man sich ebenfalls gewandet – und wer es richtig anstellt, kommt in den Genuss, kleine Kinder zu erschrecken.
^^

Wie wir auszogen, einen Staubsauger zu kaufen

Freitag abend wollte ich noch schnell staubsaugen, ehe Richard nach Hause kommt. Schließlich haben wir große rote plüschige Möbel und fast genau so große plüschige weiße Katzen. Da empfiehlt sich sowas.

Auf jeden Fall saugte ich so Staub vor mich hin, als es plötzlich einen Knall gab. Eine Duftwolke mit dem Aroma nageschmorter Elektronik stieg auf, und der Staubsauger ging aus.

Ich stutzte.

Dann stutzte ich noch etwas mehr. Prüfte die Sicherungen, die Steckdose – alles okay. Das einzige, was nicht okay war, war der Staubsauger.

Also blieben unsere Möbel haarig. Und wir überlegten, am nächsten Morgen einen neuen Staubsauger zu kaufen.

Mein natürlicher Instinkt trieb mich zu einem Elektronik-Händler. Nach einer halben Stunde gründlicher Suche – in der wir über die Vor- und Nachteile diverser Fernseher und Navigationsgeräte diskutierten – fanden wir auch schließlich die Haushaltswarenabteilung.

Standmixer, Toaster und Radiowecker.

Keine Staubsauger.

Notgedrungen fuhren wir also die paar Meter weiter zu einem großen Bastelladen/Gartencenter/Wohn- und Wohlfühlladen, mit der Überlegung, dass die uns ja auch vielleicht helfen könnten.

Und das Unglück nahm seinen Lauf.

Während wir durch die Reihen schlichen und überlegten, wo zwischen Tiernahrung, Gartenmöbeln und der Bastelecke man wohl am ehesten nach Staubsaugern schauen könnte, fiel Richard ein, dass er sich ja schon lange eine hölzerne Verpackung für die Tastatur zu seinem iPad bauen wolle. und wo wir schonmal da wären…

Also taperten wir los Richtung Holz. Fanden dünne Sperrholzplatten und Kanthölzer, wie gewünscht. Zuschnitt sei kein Problem, wurde uns versichert, dauere nur eine halbe Stunde.

Ist ja kein Ding, dachten wir. Gehen wir solange in die Gartenabteilung.

Langer Geschichte kurzer Sinn: Jetzt sind wir die stolzen (und planlosen) Besitzer eines Johannisbeerbaumes und einer Blaubeere, und haben genügend Hängevorrichtungen, um unseren Balkon endgültig in einen Dschungel zu verwandeln. Kostenpunkt: Fünfundsiebzig Euro.

Staubsauger hat der Laden übrigens nicht. ^^

Elfen und Island und Blumen und Musik

Das sind einige der Dinge, die mich in letzter Zeit beschäftigen.

Island, weil meine neue Antagonistin daher kommt. Sie heißt Lilja, ist ziemlich hart im Nehmen und hat nur vielleicht einen kleinen Sprung in der Schüssel.

Elfen wegen Islands Bezug zu Naturgeistern – ich bin sicher, das wird noch praktisch. Auch wenn die Elfen, die Liljas Gedankenwelt bevölkern, wohl nicht pastellfarben sind.

Blumen wegen des fröhlichen Gemüts meiner Protagonistin Anna. Die im Verlauf der Geschichte merkt, dass man mit Licht und Liebe nicht immer weiter kommt.

Und Musik, weil ich ja nicht nur schreiben kann. Deswegen war ich am Wochenende mit meiner Lieblings-Freundin in Hannover auf dem vielleicht einzigen Fury-in-the-Slaughterhouse-Reunion-Konzert (mit Tusq, Revolverheld und Cäthe als Vorbands). An 22. Juni geht es zu Bon Jovi nach Köln, und eine Woche später dann zu den Toten Hosen. Man gönnt sich ja sonst nichts, gell?

Bonner Benefizlauf – Beweisbilder

 

Heute fand der Bonner Benefizlauf statt, und alles in allem war es ein schönes Event. 500m-Runden, zugunsten des ambulanten Kinder-Hospiz-Dienst Bonn. Die Organisation war stimmig, Moderator und Atmosphäre gut. Wir waren nur da, um jeder unsere zehn Runden (also fünf Kilometer) zu laufen, und das haben wir dann auch getan. Nicht einmal das Wetter konnte uns die Stimmung verhageln.

So sah das anschließend aus:

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Das bin ich, rot und verschwitzt. Natürlich fiel uns erst am Auto ein, dass wir Beweisbilder brauchen. ^^

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Mein Lieblingsmann Richard.

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Und meine Freundin und Kollegin Andrea, die sich von mir aus welchen Gründen auch immer als überzeugte Nichtläuferin zu dieser Aktion hat hinnörgeln lassen. Dass sie ihre zehn Runden durchgezogen hat, freut mich dann auch besonders. Aber was erwarten wir auch sonst von einer Superheldin?

Die kurze Geschichte von dem traurigen kleinen Auto

Es begab sich also, dass ein kleines schwarzes Auto ein neues Zuhause fand bei liebevollen Eltern. Es erlebte eine ganze Reihe von Abenteuern und sah die ganze Welt. Oder zumindest kam es dem kleinen Auto so vor. Es fuhr nach Leipzig, nach Amsterdam und Berlin.

Leider sind die guten Dinge nicht von Dauer. Und darum hat sich unser Auto jetzt offenbar in einen Kürbis verwandelt. So ein Mist aber auch.

Da waren wir also federleicht…

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So sah das Ende eines tollen Abends aus. Der Dienstag Nachmittag verging mit Warten und Proben, dann gab es einen Sektempfang, und dann konnten etwa zweihundert Zuschauer sehen und hören, was professionelle Künstler aus den Gewinnertexten gemacht hatten. Vorgelesen wurden – bis auf in den kürzesten Kategorien, SMS und Brief – Auszüge aus den Texten, die musikalisch kommentiert wurden.

Die spannendste Frage für mich war natürlich den ganzen Abend über, wer in die Grube auf der Bühne fallen würde. Glücklicherweise war das nur der Akkordeonspieler während der Proben, und noch besser – ihm ist nichts passiert. Ich fand es auch toll zu hören, wie jemand anders meinen Text liest, denn in meinem Kopf macht das natürlich alles Sinn. Im Nachhinein würde ich natürlich noch das eine oder andere verbessern, aber ich denke, insgesamt kann ich zufrieden sein.

Von der After-Show-Party entfernten wir uns dann allerdings recht schnell, denn wir waren doch ziemlich müde. Außerdem hatten wri ein großartiges Hostel in Friedrichshain, in das zurückzukehren es sich mehr als lohnte. (^v^)

(Ein weiterer Tag wurde mit Entspannen und Touristenaktivitäten gefüllt, aber das erspare ich euch mal. Ihr könnt euch Berlin im Januar bestimmt vorstellen: Brandenburger Tor, Fernsehturm, Regen, Nebel.)

Hier könnt ihr übrigens noch den Fernsehbericht des RBB im Archiv sehen. Ich weiß allerdings natürlich nicht, wie lange der Link funktioniert…

Vorweihnachtliche Abenteuer: Valkenburg

ImageIn der Vorweihnachtszeit häufen sich immer die Sachen, die man tun, sehen und erleben will. In diesem Jahr haben wir uns einen Plan gemacht, um möglichst nichts zu verpassen. Und für das erste Dezemberwochenende hatten wir uns fest vorgenommen: Den Höhlenweihnachtsmarkt in Valkenburg, Niederlande. Zwei Höhlen voller Stände, Musik, festlicher Dekoration und hunderten von Touristen und Schaulustigen galt es zu bewältigen. Ich bin kein großer Freund von Weihnachten, aber das gute niederländische Fastfood hat mich über die Musik und die blinkenden Lichter hinweggetröstet. Und ihr müsst doch zugeben, die zweite Höhle kurz vor Schluss, menschenleer, hat schon etwas magisches, nicht wahr?

Ich frage mich, was für Geschichten mir von diesem unterirdischen Markt nach Hause gefolgt sind.