Jetzt könnt ihr euch auf etwas gefasst machen!

Aufgepasst! Ich begebe mich nämlich zusammen mit dem Chaospony-Verlag auf ein großartiges neues Abenteuer. Gemeinsam werden wir, so alles läuft wie erhofft, im Herbst „Andrea, die Lüsterne, und die lustigen Tentakel des Todes“ (Arbeitstitel) unter die Leute bringen – ich bin ja so aufgeregt! Natürlich erwarte ich, dass alles ganz anders (und viel professioneller!) als beim Self-Publishing, und ich verspreche euch, dass ich so viel wie möglich für die Zukunft lernen werde, damit ihr noch lange das unzweifelhaft zweifelhafte Vergnügen meiner konfusen kleinen Kapriolen teilen könnt.

Sekt ist schon kaltgestellt.

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Abenteuer voraus!

Hat der Mann mich wieder für fünf Minuten unbeaufsichtigt gelassen. Komplett unverantwortlich. Da habe ich schnell was angestellt – und mich für den Muddy-Angel-Run in Köln angemeldet. Das ist ein Fünf-Kilometer-Hindernislauf für Frauen, dessen Erlös der Brustkrebs-Hilfe gespendet wird. Das mit dem Laufen ist gar nicht das Problem, jetzt muss ich nur noch schnell ein wenig fit und stark werden für die Hindernisse. Schlamm, Schaum, Klettern – klingt doch nach einem rieigen Spaß, oder?

Wer will, kann mich ja anfeuern kommen. Oder alternativ für die Brustkrebshilfe spenden, die freuen sich auch. ^^

Kleine Ente auf großer Fahrt

Am Wochenende war es wieder so weit. Die Kleine Gelbe Ente war unterwegs, Abenteuer erleben. Erst auf dem Planwagen mit meiner Familie (ich sag’s euch, diese Leute darf man nicht länger als dreißig Minuten unbeaufsichtigt spielen lassen *g*). Wir haben jede Menge Maisfelder gesehen und Kartoffelfelder und eine Schleuse.

Auf dem Rückweg sind die KGE und ich noch bei einer Freundin reingeschneit, mit der wir schon lange wieder einen Kaffee trinken wollten. Und bei der Gelegenheit haben wir uns auch den Ort angeschaut, in dem ich vor laaaaaanger Zeit mal zur Schule gegangen bin. Besonders angetan haben es uns der Steinbruch (den einige von euch aus „Lilienschwester“ kennen – und falls nicht, wisst ihr ja, was ihr als nächstes zu tun habt) und die Bentheimer Burg.

Die Freundin meint, Helena müsse hier unbedingt einmal vorbeikommen. Die Bentheimer Burg hat nämlich unter anderem einen eigenen Geist: Die Witte Jüffer.

Die Witte Jüffer sieht man auf diesen Bildern natürlich nicht. Wenn sie einen anfasst, stirbt man übrigens. Deswegen, so behauptet die Freundin, müsse man ihr die vier Zipfel eines weißen Taschentuches hinhalten, anstatt ihr die Hand zu geben. Ich denke mir natürlich: Die Witte Jüffer sammelt Taschentücher. Geiler Plan.

Von innen sieht die Burg übrigens unter anderem so aus. Und eine Kapelle gibt es auch. Und im Keller eine Auflistung über die Todesurteile des siebzehnten Jahrhunderts. Und ein Alchemie-Labor. Und überhaupt.

(Und meine ältere Schwester hat auf dieser Burg geheiratet. Im mittelalterlichen Gewand. Ist das nicht genial?)

Also. Gerüchten zufolge reisen Helena und Falk beizeiten noch einmal in die schöne Grafschaft Bentheim. Die ist nämlich ganz und gar nicht so beschaulich, wie es den Anschein hat.

Absurde kleine Challenges

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Vor kurzem hatte mein Vater eine absurde kleine Challenge für mich. Ich sollte Fotos für ihn machen gehen. Von alten Motorrädern. Bei einer Ausstellung hier in Bad Godesberg. Er selbst konnte nämlich nicht herkommen, aber sehen wollte er die Ausstellung schon ganz gerne.

Als ich noch jünger war, fand ich alte Fahrzeuge extrem faszinierend. Heute tue ich das immer noch, aber ich habe leider viel zu wenig Zeit und darum fast alles vergessen, was ich jemals über Oldtimer wusste. Trotzdem bin ich letzten Freitag mit einer Freundin nach der Arbeit noch kurz an der Ausstellung vorbeigegangen, um jedes einzelne Motorrad zu fotografieren. (Keine Sorge, die Bilderflut erspare ich euch.) Extra für die Gelegenheit hatte Richard mir sogar seine gute „Immer-dabei-Kamera“ geliehen, denn Handybilder sind oft einfach nicht das Wahre. Vor allem, wenn die Linse wieder mal total zugeschmiert ist. Ahem.

Für meine private Recherche sind mir Handybilder allerdings meistens gut genug. Wenn ich einen potenziellen Ort für eine Szene besuche – möglichst noch zur passenden Jahreszeit – knipse ich, was das Zeug hält. Das hilft mir, später alles richtig zu beschreiben: Was blüht? Wo steht was? Wie fällt das Licht? Kann man die Kapelle von der Straße aus tatsächlich sehen?

Das ist auch der Grund, weswegen ich im Moment so häufig um das eine Bonner Internat herumschleiche. Die glauben bestimmt schon, ich hätte einen Knall. Aber so lange sie nicht die Polizei rufen, ist mir das egal.

Die Geschichte, für die ich diese Bilder brauche, ist übrigens beinahe fertig! Endlich!

Ein nicht ganz so kleines Abenteuer – Island

Im April haben wir uns ein kleines Abenteuer gegönnt, von dem ich euch heute erzählen möchte: Wir waren in Island!

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Leider nur für eine Woche – aber das wiederholen wir auf jeden Fall. Und bis dahin möchte ich mit euch einige Fotos teilen, damit ihr euch auch einen Eindruck von diesem großartigen Land machen könnt. (Die meisten Fotos hat Richard, aber meine sind auch nicht schlecht.)

Für die Katze war leider kein Platz im Gepäck, aber für die Kleine Gelbe Ente(TM).

Links der Blick vorm Boarding in Frankfurt, rechts der erste Eindruck von Island während der Fahrt mit dem FlyBus, der uns vom Flughafen in Keflavik nach Reykjavik gebracht hat. Von dort aus ging es mit dem Bus weiter nach Hveragerdi, wo wir bei einer langjährigen Freundin auf dem Sofa gepennt haben. Von dort aus haben wir diverse kleine Ausflüge unternommen.

Am ersten Tag wollten wir den „Goldenen Kreis“ fahren, aber da wir uns mit der Zeit verkalkuliert hatten, haben wir nur zwei der drei Sehenswürdigkeiten geschafft: Thingvellir und Geysir. Das da oben sind einige Eindrücke aus dem Nationalpark bei Thingvellir, wo früher die großen Ratssitzungen abgehalten und Gesetze beschlossen wurden.

Und so sah es bei Geysir aus. Wir hatten am ersten Tag ein wenig Pech mit dem Wetter, aber das war glücklicherweise eine Ausnahme.

Am nächsten Tag haben wir eine Monstertour unternommen – insgesamt etwa vierhundert Kilometer zur Gletscherlagune. Unterwegs haben wir halt gemacht am berühmten schwarzen Strand in Vik – woher der wohl seinen Namen hat? Hier hätte ich durchaus den restlichen Urlaub verbringen können, schön warm eingepackt am Meer. Nur zu dicht ans Wasser gehen sollte man nicht, die Wellen kommen nämlich überraschend und sind ziemlich heftig.

An der Gletscherlagune ging es weniger dramatisch zu, aber die Aussicht war genau so beeindruckend. Hier haben wir auch Robben im Wasser spielen sehen, von denen ich allerdings kein Foto gemacht habe. Dafür hat die KGE mir Modell gestanden. Das war am Mittwoch.

Donnerstag haben wir es etwas ruhiger angehen lassen und sind erst einmal zu Fuß durch Hveragerdi. Das heiße Wasser, das hier überall aus dem Boden quillt, wird vielfältig eingesetzt, unter anderem zum Heizen und zur Energiegewinnung – und tatsächlich auch als heißes Wasser, das aus der Leitung kommt. Außerdem haben wir natürlich MÖFFINS gekauft.

Nachmittags haben wir mit besagter Freundin, bei der wir übernachtet haben, einen anfängertauglichen Ausritt gemacht. Sie hat ihr glamouröses Büro-Leben nämlich aufgegeben, um auf Island Ponys zu streicheln. Ich bin tatsächlich etwas neidisch. Das blaue Dings, das aussieht wie ein Michelin-Männchen, bin übrigens ich.

An unserem letzten Tag in Hveragerdi haben wir uns noch einmal aufgerafft und eine kurze Bergwanderung unternommen. Obwohl die Landschaft im April noch ein wenig karg war, war der Ausblick atemberaubend. Und an unserem Ziel gab es auch eine kleine Belohnung:

… eine heiße Badestelle, an der man zwischen schneebedeckten Bergrücken im angenehm heißen Wasser entspannen konnte. Natürlich konnten wir nicht widerstehen. Hättet ihr? Abends ging es dann mit dem Bus zurück nach Reykjavik, wo wir uns am Samstag noch ein wenig umgucken wollten, ehe es am Sonntag in undankbarer Frühe zurück zum Flughafen ging.

Das aufregendste Event war ohne Zweifel die Whalewatching-Tour, zu der wir uns ziemlich beeilen mussten. Zum Glück schafften wir es im letzten Moment noch aufs Boot. „Rough Sea“, wurden wir noch gewarnt, und tatsächlich konnte man während der kompletten dreistündigen Tour eigentlich permanent jemanden kotzen hören. Mir war auch ein wenig flau, aber die frische Luft draußen hat das Schlimmste verhindert. Richard hat sogar einen Buckelwal gesehen (ich nur die Spritz-Fontäne), außerdem waren Papageientaucher unterwegs und mehrere kleinere Wal-Spezies, von denen mir der deutsche Name gerade nicht einfällt.

Und zu guter Letzt gab es noch ein wenig Sightseeing in Reykjavik selbst. Die Stadt ist wirklich nicht groß, so dass sich beinahe alle Sehenswürdigkeiten bequem zu Fuß erreichen lassen. Abends kehrten wir dann in unser Hostel zurück, von wo aus es am nächsten Morgen um vier Uhr wieder Richtung Flughafen ging.

Dinge, die wir nicht gesehen haben (und weswegen wir unbedingt zurückkommen müssen): Wasserfälle und Nordlichter. Also, Wasserfälle haben wir schon gesehen, aber immer nur im Vorbeifahren.

Und auf dem Rückweg haben wir direkt die nächsten Abenteuer geplant. Aber bis dahin haben wir noch etwas Zeit.

Neues Jahr, neue Challenge

So neu ist das neue Jahr schon gar nicht mehr, ist mir auch klar … aber ich wollte euch ein wenig von meiner Challenge für 2016 erzählen.

Mehr Abenteuer!!!

Vor allem will ich öfter Dinge ausprobieren, die außerhalb meiner „Comfort Zone“ liegen.

Das erste Experiment war ein Treffen mit anderen Leuten, die ich nur über Facebook kenne. Da ich wenig sozial bin und beim ersten Treffen in Person auch unglaublich schüchtern und zurückhaltend (hört gefälligst auf zu lachen!!), wäre das außerhalb meines Wohlfühlbereichs gewesen, eindeutig.

Ich bin dann doch nicht hingefahren. Aaaaber ich habe eine gute Ausrede. Grund, ich meinte Grund!

Um alles besser zu organisieren, wurde eine Whatsapp-Gruppe gegründet. Etwa ein Dutzend Leute, bunt gemischt, von denen die meisten einander noch nie gesehen haben.

Und irgendein Witzbold fängt prompt an, Bilder von irgendwelchen Geschlechtsteilen zu schicken. Das ist ja auch immer meine erste Reaktion, wenn ich nervös bin, ich zieh mich aus. Angeblich sollte das alles witzig sein, und schaukelte sich dann auch eine Weile hoch. Aber nachdem ich mir das einen Abend angeguckt hatte, war mir die Lust auf ein Treffen mit diesen Leuten irgendwie vergangen. Also habe ich ihnen freundlich, aber deutlich gesagt, dass es bei ihnen wohl hackt und dass ich leider absagen muss, denn für Peniswitze sind mir meine Wochenenden zu schade.

Komischerweise war ich dann diejenige, die sich albern benimmt.

Aber das war dann auch mal was Neues – Leute, die sich unmöglich benehmen, einfach mal freundlich anmotzen. Eigentlich bin ich für so etwas nämlich viel zu nett. (Lacht ihr etwa schon wieder?)

Auf jeden Fall habe ich aus diesem Vorfall gelernt, dass offenbar jeder Mann Peniswitz-Bilder auf seinem Telefon gespeichert hat, für peinliche Gesprächspausen. Gerade im Winter will man ja nicht die Hose runterlassen und fragen: „Kennen Sie den schon?“

(Weitere Abenteuer folgen.)

Schlafen können wir, wenn wir tot sind!

Zur Not sogar in Brüssel. Dazu später mehr.

Natürlich war ich fleißig, während hier alles Staub angesetzt hat.

Der Rohentwurf von „Waldgeflüster“ ist fertig, nächste Woche geh ich in die Überarbeitung. Parallel habe ich gerade überarbeitete Versionen des „Hirschkönig“ bei CreateSpace, Kindle Direct Publishing und Tolino Media hochgeladen. Und ich sage euch, das ist ein Abenteuer für sich. Die Hälfte des Prozesses funktioniert nur in Firefox, die andere nur in Opera. Viele Buttons muss man aus Prinzip zweimal drücken, ehe sich etwas tut. Und jeder Anbieter hat natürlich seine eigenen Vorstellungen und Wünsche, wie die Datei, die man hochlädt, auszusehen hat. Als am kundenfreundlichsten empfinde ich persönlich KDP, aber das liegt wahrscheinlich an der Kombination aus DAU-freundlicher Programmierung und DAU-Diandra. Wichtig ist nur: Ich habe es geschafft, und der aktualisierte „Hirschkönig“ ist in wenigen Tagen wieder überall erhältlich. Minus diverse Tippfehler. (Danke, Stephie!)

Am Wochenende waren wir (siehe oben) übrigens in Brüssel. Ein Freund von Richard hat geheiratet. Zeitgleich fand natürlich auch das Mittelalter-Phantastik-Spectaculum in Köln am Fühlinger See statt, das wir eigentlich jedes Jahr heimsuchen. Also haben wir uns leichtfertig für das Monsterprogramm entschieden: Samstag nach Brüssel, Samstag Abend feiern, Sonntag Morgen direkt wieder nach Köln und weiterfeiern. Dank unseres Autos und meiner hervorragenden Planung hat auch alles geklappt – obwohl ich in Köln nur noch unter einem Baum am Seeufer liegen und schlafen wollte. Aber solange das in Gewandung stattfindet, verkauf ich euch das auch noch als Aktionskunst. Bilder gibt es vielleicht die Tage … wird wirklich Zeit, dass ich mir eine ordentliche Taschenkamera zulege.

Und als nächstes stürze ich mich in Bastel-Orgien. Darüber schreibe ich dann, sobald meine Finger nicht mehr aneinander kleben.

Urlaubsstimmung

Passend zum Urlaub hat sich die Sonne ins Rheinland gewagt. Pläne haben wir keine besonderen – ein paar Termine und Verabredungen mit Freunden – aber dafür habe ich einen grandiosen Vorsatz: Ich will im Urlaub nur Sachen anziehen, die ich so nicht ins Büro tragen könnte. Mein Hippie-Stil ist mir unter all den Strickjacken, Blusen und bloß nicht zu tiefen Ausschnitten (was soll da eigentlich versteckt werden, mein Bauchnabel??) ein wenig abhanden gekommen. Glücklicherweise gibt es da noch so ein paar Kandidaten: Pinkfarbene und türkise Shorts, das Metal-Fest T-Shirt, Trägerkleidchen, kurze Rücke oder dieses Wickelkleid mit dem *wirklich* etwas zu tiefen Ausschnitt. Im Bikini wage ich mich dann doch nur auf den Balkon, aber alles in allem kann man schon an meiner Kleidung ablesen, wie sehr ich diesen Urlaub genieße.

Weitere Pläne beinhalten:

* Kino

* Cocktails

* Grillen auf dem Balkon

* Wandern

* DVD-Abende

* …

Ich denke, wir werden zwei überaus angenehme Wochen haben.

Trommelwirbel!

Ich habe eine großartige Neuigkeit zu verkünden. Es ist atemberaubend. Ihr werdet es nicht glauben.

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Zum aller-aller-ersten Mal in meinem Leben habe ich kurze Haare. Also, so richtig kurz. Und es war ein Abenteuer.

Machen wollte ich das ja schon seit Jahren. Aber, wenn man, so wie ich, eigentlich immer lange Haare hatte und sich eigentlich nie besondere Mühe gegeben hat mit der Frisur (oder mit irgendetwas), dauert das ja manchmal ein wenig, bis man sich aufraffen kann. Und weil ich ja bis zum letzten Moment nicht wusste, ob ich mich wirklich traue, war nur eine Freundin eingeweiht. Die hat sogar unter falschem Namen einen Termin mit ihrer Friseurin vereinbart. Sonst wusste niemand was – nicht einmal Richard. Also, der erst recht nicht.

Bei Bier und Kuchen wurde dann bei der Freundin zuhause nach der Arbeit losgeschnippelt. Meine Anforderung war: So kurz wie möglich, kein nerviger Pony. Beim Rest habe ich dann mal der Fachfrau vertraut. Schließlich sehe ich meinen Hinterkopf selbst so selten, da bin ich echt keine Expertin.

Bei der Heimkehr Abends war Richard dann auch angemessen erschreckt. Aber ich glaube, er gewöhnt sich da schon noch dran. Das, was IM Kopf ist, ist ja immer noch das gleiche. ^^