Was man halt so findet …

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… wenn man abends aus dem Kino nach Hause kommt. Oder morgens zur Arbeit geht. Bei uns im Haus werden gerade zwei Wohnungen renoviert. Ab und zu nervt das ganze Bohren und Hämmern ein wenig, aber die Leute wollen ja auch in hübschen Wohnungen leben, und das dauert bestimmt nicht ewig. Aber ein Freiluft-Klo ist schon etwas Besonderes, findet ihr nicht?

 

Immer diese Ausländer!

Im brandenburgischen Dorf Glambeck herrscht der Ausnahmezustand. Und alles wegen eines einzelnen jungen männlichen Afrikaners, der sich offenbar nicht beherrschen kann. Er attackiert Anwohner, beschädigt Autos und Fensterscheiben, hat schon mindestens eine Beziehung zerstört, indem er seinen Rivalen aus dem Dorf vertrieben hat, und benimmt sich auch sonst wie der letzte Honk. Die Bevölkerung resigniert.

Und was machen die Behörden? Man müsse sich arrangieren. Abwarten. Sich entsprechend anpassen. Verständnis aufbringen für den Fremden, das gehöre einfach zu seiner Lebensweise. Außerdem bleibe er ja nicht für immer, sondern habe fest geplant, in seine Heimat zurückzukehren.

Außerdem stehe er unter Naturschutz.

Bei dem jungen Afrikaner handelt es sich nämlich um den Weißstorch Ronny.

Und ich freue mich, dass trotz all der schrecklichen Ereignisse in letzter Zeit das Sommerloch Einzug gehalten hat, wenn ein einzelnes Federvieh in der Provinz für soviel Medienrummel sorgen kann. ^^

Die große Sommerflaute – ist zu kurz!

Endlich gibt es ein paar schöne Tage. Und so viel, was man machen könnte. Da ist der Rheinauenflohmarkt, die Bierbörse, diverse Stadtfeste – überhaupt, man könnte einfach draußen liegen und den Sommer genießen. Im Freibad. Auf dem Balkon. Im Park.

Bei uns passiert davon im Moment leider nicht viel. Und Schuld ist des Mannes Job. Als Consultant steht er natürlich permanent unter Stress, aber seine gegenwärtigen Arbeitszeiten sind schon nicht mehr lebensfeindlich, sondern lächerlich. Immer unter dem Deckmantel, er sei ja selbst für seine Arbeitszeiten verantwortlich.

Auf meinem Bürojob haben sie das auch mal probiert. „Wenn ihr nicht in der offiziellen Arbeitszeit fertig werdet, müsst ihr eben länger bleiben. Natürlich unbezahlt.“ Zum Glück haben wir uns als Abteilung so lange konsequent geweigert, bis wenigstens der letzte Punkt geändert wurde. Und wir machen die Überstunden auch nur, wenn gerade nichts Wichtigeres (Museumsbesuch, Freibad, Kino, Zahnarzt) ansteht. Aber ich weiß, dass wir wenigstens in diesem Fall wirklich Glück haben.

Was will ich eigentlich damit sagen?

DAS LEBEN IST KURZ.

DER SOMMER GEHT VORBEI.

WEIGERT EUCH.

Die Konsequenzen sind weniger schlimm, als ihr denkt. Eure Vorgesetzten sind auch nur Menschen – die meisten wenigstens. Und auch, wenn man sich seine Stelle oft nicht aussuchen kann: Wollt ihr wirklich in einer Position bleiben, in der euer Wohlergehen mit Füßen getreten wird? Überstunden sind nämlich nicht nur schlecht für die Eisverkäufer, bei denen ihr dann nicht sitzt, sondern auch für eure Gesundheit. Und euer Sozialleben. Und überhaupt.

In diesem Sinne – ich habe heute keine Zeit für Überstunden, denn heute Abend habe ich ein Date mit meinen Laufschuhen und den Mücken im Wald. ^^

Vom Schreiben und vom Autoren-Leben

Den ganzen Tag über juckt es mich in den Fingern, etwas zu schreiben. Es ist Sonntag, nichts Aufregendes steht an, ich habe massig Zeit zur Verfügung. Trotzdem lege ich nicht los.

Warum?

Dies ist einer der Tage, an denen ich mich darauf besinne, dass das Schreiben nicht nur ein Hobby für mich ist. Ich bin Autorin, und als solche habe ich Projekte und (selbstgesetzte) Deadlines. Im Moment mache ich Werbung für „Feuerschule“ und bereite in Gedanken bereits die nächsten vier Bände vor. Außerdem übersetze ich „Waldgeflüster“ ins Englische, das braucht auch eine bestimmte Menge Zeit. „Andrea, die Lüsterne, und die lustigen Tentakel des Todes“ liegt hier im ersten Entwurf (der erste Entwurf ist übrigens fast immer Mist) und muss dringend überarbeitet werden – außerdem stellt sich hier die Frage: Selbst veröffentlichen oder einen Verlag suchen? Beides klingt verlockend. Ich muss mal in mich gehen. Und natürlich habe ich – kurz nachzählen – fünf Projekte im Hinterkopf, die ich alle für mein Leben gerne schreiben möchte. Am liebsten jetzt sofort.

Ihr seht, wohin das führt. Ich muss mich ein wenig am Riemen reißen, wenn ich nicht irgendwann auf einem Haufen halbfertiger, unsortierter Manuskripte sitzen will. Darum bleibe ich jetzt erst einmal dabei, „Waldgeflüster“ zu übersetzen. Danach überarbeite ich die „Tentakel“ eine Runde und füge alles ein, von dem ich inzwischen weiß, dass es fehlt. Dann ist der nächste Band von „Magie hinter den sieben Bergen“ dran, der könnte sogar dieses Jahr noch fertig werden. Dann übersetze ich „Feuerschule“. Und so weiter. Ich denke, bis Ende nächsten Jahres bin ich ausgeplant. Und wenn mich nicht zufällig der Hafer sticht, wie letzten Herbst mit „Lilienschwester“, habe ich frühestens 2018 wieder Zeit für ein spontanes längeres Projekt. Bis dahin sind höchstens einige Kurzgeschichten drin, damit ich nicht ganz verrückt werde.

Tja, das ist eben der Nachteil, wenn man nicht nur für sich selbst schreibt.

Übrigens kommt Falks Vorfahre – der mit dem Fluch – irgendwann dieses Jahr noch in einem Märchen vor. Wenn ihr das nicht verpassen wollt, solltet ihr euch für meinen Newsletter anmelden!

Falls ihr es wider Erwarten noch nicht mitbekommen habt …

Feuerschule Cover FRONT

Ich habe ein neues Buch veröffentlicht! Alle Informationen und die ersten begeisterten Leserstimmen findet ihr gleich hier – genau wie Links, unter denen ihr eBook für Kindle oder Taschenbuch erwerben könnt. Falls euch der Sinn eher nach einem signierten Taschenbuch oder einem individualisierten eBook steht, könnt ihr mich natürlich auch direkt kontaktieren.

Meine Güte, so eine Selfpublisher-Veröffentlichung ist immer mit unglaublich viel Aufwand verbunden … Werbung, Nerven, Last-Minute-Korrekturen, Leserunden, … – a propos Leserunde, vielleicht habt ihr ein Lovelybooks-Profil und wollt euch direkt um ein signiertes Exemplar bewerben? ^^

Und jetzt gönne ich mir erst einmal ein Belohnungs-Eis.

Die ersten warmen Tage im Sommer, und was ist?

Natürlich, ich bin erkältet. Das scheint sich allmählich zu einer Tradition zu entwickeln. Während Richard also die Woche arbeitend in Frankfurt verbringt, schnäuze ich mich durchs Büro oder vegetiere auf dem Sofa vor mich hin. Dabei könnte das Leben so schön sein, mit verkürzten Arbeitszeiten während Ramadan und einem hübsch begrünten Balkon! Immerhin habe ich die Miezis bei mir. So werde ich beispielsweise begrüßt, wenn ich nachmittags nach Hause komme:

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Der Kater hingegen döst auf dem Gästebett und guckt höchstens verknittert, ob nicht vielleicht doch schon Futterzeit ist … ? Ich sag’s euch, ein Katzenleben müsste man haben!

 

Absurde kleine Challenges

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Vor kurzem hatte mein Vater eine absurde kleine Challenge für mich. Ich sollte Fotos für ihn machen gehen. Von alten Motorrädern. Bei einer Ausstellung hier in Bad Godesberg. Er selbst konnte nämlich nicht herkommen, aber sehen wollte er die Ausstellung schon ganz gerne.

Als ich noch jünger war, fand ich alte Fahrzeuge extrem faszinierend. Heute tue ich das immer noch, aber ich habe leider viel zu wenig Zeit und darum fast alles vergessen, was ich jemals über Oldtimer wusste. Trotzdem bin ich letzten Freitag mit einer Freundin nach der Arbeit noch kurz an der Ausstellung vorbeigegangen, um jedes einzelne Motorrad zu fotografieren. (Keine Sorge, die Bilderflut erspare ich euch.) Extra für die Gelegenheit hatte Richard mir sogar seine gute „Immer-dabei-Kamera“ geliehen, denn Handybilder sind oft einfach nicht das Wahre. Vor allem, wenn die Linse wieder mal total zugeschmiert ist. Ahem.

Für meine private Recherche sind mir Handybilder allerdings meistens gut genug. Wenn ich einen potenziellen Ort für eine Szene besuche – möglichst noch zur passenden Jahreszeit – knipse ich, was das Zeug hält. Das hilft mir, später alles richtig zu beschreiben: Was blüht? Wo steht was? Wie fällt das Licht? Kann man die Kapelle von der Straße aus tatsächlich sehen?

Das ist auch der Grund, weswegen ich im Moment so häufig um das eine Bonner Internat herumschleiche. Die glauben bestimmt schon, ich hätte einen Knall. Aber so lange sie nicht die Polizei rufen, ist mir das egal.

Die Geschichte, für die ich diese Bilder brauche, ist übrigens beinahe fertig! Endlich!

Ein nicht ganz so kleines Abenteuer – Island

Im April haben wir uns ein kleines Abenteuer gegönnt, von dem ich euch heute erzählen möchte: Wir waren in Island!

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Leider nur für eine Woche – aber das wiederholen wir auf jeden Fall. Und bis dahin möchte ich mit euch einige Fotos teilen, damit ihr euch auch einen Eindruck von diesem großartigen Land machen könnt. (Die meisten Fotos hat Richard, aber meine sind auch nicht schlecht.)

Für die Katze war leider kein Platz im Gepäck, aber für die Kleine Gelbe Ente(TM).

Links der Blick vorm Boarding in Frankfurt, rechts der erste Eindruck von Island während der Fahrt mit dem FlyBus, der uns vom Flughafen in Keflavik nach Reykjavik gebracht hat. Von dort aus ging es mit dem Bus weiter nach Hveragerdi, wo wir bei einer langjährigen Freundin auf dem Sofa gepennt haben. Von dort aus haben wir diverse kleine Ausflüge unternommen.

Am ersten Tag wollten wir den „Goldenen Kreis“ fahren, aber da wir uns mit der Zeit verkalkuliert hatten, haben wir nur zwei der drei Sehenswürdigkeiten geschafft: Thingvellir und Geysir. Das da oben sind einige Eindrücke aus dem Nationalpark bei Thingvellir, wo früher die großen Ratssitzungen abgehalten und Gesetze beschlossen wurden.

Und so sah es bei Geysir aus. Wir hatten am ersten Tag ein wenig Pech mit dem Wetter, aber das war glücklicherweise eine Ausnahme.

Am nächsten Tag haben wir eine Monstertour unternommen – insgesamt etwa vierhundert Kilometer zur Gletscherlagune. Unterwegs haben wir halt gemacht am berühmten schwarzen Strand in Vik – woher der wohl seinen Namen hat? Hier hätte ich durchaus den restlichen Urlaub verbringen können, schön warm eingepackt am Meer. Nur zu dicht ans Wasser gehen sollte man nicht, die Wellen kommen nämlich überraschend und sind ziemlich heftig.

An der Gletscherlagune ging es weniger dramatisch zu, aber die Aussicht war genau so beeindruckend. Hier haben wir auch Robben im Wasser spielen sehen, von denen ich allerdings kein Foto gemacht habe. Dafür hat die KGE mir Modell gestanden. Das war am Mittwoch.

Donnerstag haben wir es etwas ruhiger angehen lassen und sind erst einmal zu Fuß durch Hveragerdi. Das heiße Wasser, das hier überall aus dem Boden quillt, wird vielfältig eingesetzt, unter anderem zum Heizen und zur Energiegewinnung – und tatsächlich auch als heißes Wasser, das aus der Leitung kommt. Außerdem haben wir natürlich MÖFFINS gekauft.

Nachmittags haben wir mit besagter Freundin, bei der wir übernachtet haben, einen anfängertauglichen Ausritt gemacht. Sie hat ihr glamouröses Büro-Leben nämlich aufgegeben, um auf Island Ponys zu streicheln. Ich bin tatsächlich etwas neidisch. Das blaue Dings, das aussieht wie ein Michelin-Männchen, bin übrigens ich.

An unserem letzten Tag in Hveragerdi haben wir uns noch einmal aufgerafft und eine kurze Bergwanderung unternommen. Obwohl die Landschaft im April noch ein wenig karg war, war der Ausblick atemberaubend. Und an unserem Ziel gab es auch eine kleine Belohnung:

… eine heiße Badestelle, an der man zwischen schneebedeckten Bergrücken im angenehm heißen Wasser entspannen konnte. Natürlich konnten wir nicht widerstehen. Hättet ihr? Abends ging es dann mit dem Bus zurück nach Reykjavik, wo wir uns am Samstag noch ein wenig umgucken wollten, ehe es am Sonntag in undankbarer Frühe zurück zum Flughafen ging.

Das aufregendste Event war ohne Zweifel die Whalewatching-Tour, zu der wir uns ziemlich beeilen mussten. Zum Glück schafften wir es im letzten Moment noch aufs Boot. „Rough Sea“, wurden wir noch gewarnt, und tatsächlich konnte man während der kompletten dreistündigen Tour eigentlich permanent jemanden kotzen hören. Mir war auch ein wenig flau, aber die frische Luft draußen hat das Schlimmste verhindert. Richard hat sogar einen Buckelwal gesehen (ich nur die Spritz-Fontäne), außerdem waren Papageientaucher unterwegs und mehrere kleinere Wal-Spezies, von denen mir der deutsche Name gerade nicht einfällt.

Und zu guter Letzt gab es noch ein wenig Sightseeing in Reykjavik selbst. Die Stadt ist wirklich nicht groß, so dass sich beinahe alle Sehenswürdigkeiten bequem zu Fuß erreichen lassen. Abends kehrten wir dann in unser Hostel zurück, von wo aus es am nächsten Morgen um vier Uhr wieder Richtung Flughafen ging.

Dinge, die wir nicht gesehen haben (und weswegen wir unbedingt zurückkommen müssen): Wasserfälle und Nordlichter. Also, Wasserfälle haben wir schon gesehen, aber immer nur im Vorbeifahren.

Und auf dem Rückweg haben wir direkt die nächsten Abenteuer geplant. Aber bis dahin haben wir noch etwas Zeit.

WALDGEFLÜSTER Schauplätze

 

Es ist schon eine Weile her, dass „Waldgeflüster“ veröffentlicht wurde, aber hier sind einige Bilder von Schauplätzen. Damit ihr gucken könnt, wo die alle waren.

Ich kann übrigens nur stark empfehlen, einmal auf einem der Herbergsschiffe in Amsterdam zu nächtigen.