Die besten Pläne

Dienstag war wieder so ein Tag.

Ich hatte ungefähr drölfzig Dinge vor, die alle ganz dringend stattfinden mussten, und ich wusste auch direkt die Reihenfolge, in der alles passieren musste, damit ich garantiert siegreich aus der Schlacht gegen Zeit und Arbeit hervorgehe: Büro, Lauftraining, Abendessen kochen (und essen!), zwei Kapitel überarbeiten, Bett. Vor allem das Laufen war wichtig, denn die langen Läufe lässt mein innerer Schweinehund gerne mal ausfallen. Zehn Kilometer sollten es werden.

Dann kam alles ganz anders.

Zuerst erhielt ich, noch im Büro, eine Nachricht des Mannes: Er war unterwegs zum Friseur, hatte aber seinen Schlüssel zu Hause vergessen. Kurze Rücksprache – zu dem Zeitpunkt, an dem ich mit seiner Rückkehr rechnete, wäre ich eigentlich noch schwitzend irgendwo im Wald.

Kein Problem. Dann eben erst Kapitel überarbeiten, bis er nach Hause kommt, laufen, Abendessen. Ich kam nach Hause, und weil es so schön friedlich war, machte ich erst einmal ein kleines Nickerchen mit den Katzen.

Als ich etwas später am Schreibtisch saß, der nächste Anruf: Der Mann hatte nach dem Friseur noch eingekauft – vor allem Eis, was bei diesem Wetter ja sozusagen überlebenswichtig ist. Leider hatte er vor dem Einkauf auch ein Päckchen bei der Post abgeholt, dieses dann aber leider in der Bankfilliale vergessen. In der Zwischenzeit hatte ich schon das Abendessen vorbereitet, das man quasi nur noch den Herd einschalten und ein paar Dinge rühren musste, und das erwies sich langfristig als Glücksfall.

Damit das Eis nicht schmilzt – hey, wir haben unsere Prioritäten eindeutig im Griff! – kam er also schnell nach Hause. Ich saß in Sportsachen am Rechner. Weil es in der Nähe der Bank aber keine Parkplätze gibt und er auch einen dichten Terminplan für den Abend hatte, habe ich ihn noch einmal schnell in die Stadt gefahren und in Banknähe ausgesetzt. Dann einmal um den Block kurven, während er zur Bank hetzt.

Das Päckchen war noch da, welch Glück!

Fünfzehn Minuten später waren wir wieder an der Wohnung. Jetzt war es aber höchste Zeit, wenn ich noch laufen wollte! Das Schreibtischpensum hatte ich mehr als erledigt. Nur noch schnell die Schlammschuhe anziehen, „Zombies, run!“ auf die Ohren – und los.

Zum Glück ist es im Moment Abends noch lange hell, so kam ich in den Genuss eines halbwegs kühlen Waldlaufs. Außerdem konnte ich eine neue Strecke probieren, bei der sich gleich mehrere Steigungen auf meine Geschwindigkeit auswirken. Hangläufe sind ja gut für die Ausdauer und so. Letztendlich war ich um 21:00 h wieder zu Hause und bekam auch gleich eine SMS, dass der Mann ebenfalls wieder auf dem Heimweg sei. Schnell Herd anstellen, unter die Dusche – und dann gerade irgendwie noch rechtzeitig mit Bier und Futter auf das Sofa fallen, ehe der Tag komplett rum war.

Zum Glück bin ich nicht nur sehr verplant, sondern auch sehr spontan. Aber ich schwöre, wenn der ganze Terminstress um ist, mache ich mal zwei Wochen nichts. Das dürfte, wenn ich richtig geplant habe, irgendwann im November sein. ^^

Magischer Mittwoch: Sarah König

Eine weitere Norne, ein weiteres spannendes Interview zum Magischen Mittwoch!

Cover

VITA

Sarah König, geboren 1985, lebt mit ihrer Familie im Kreis Steinfurt, nahe der holländischen Grenze in NRW. Sarah König schreibt und liest – wenn sie nicht gerade ihren Nachwuchs hütet – in fantastischen Welten von Abenteuern und Begegnungen mit Herz.

Flammengarde - Sarah Konig

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INTERVIEW

In welcher Art kommt Magie in deinen Geschichten vor?

In »Flammengarde« handelt es sich um Elementarmagie, in »Lis und Dar« würde ich es als klassische Magie bezeichnen. Zaubersprüche, Zaubertränke und alles was dazu gehört.

Ist Magie in deiner Welt für alle frei zugänglich oder braucht man ein Artefakt/genetische Prädisposition/…?

In »Flammengarde« beziehen die Flammenmädchen ihre Kraft aus sich selbst. Der Lebensfunken, der das Leben überhaupt ermöglicht, ist in einigen Mädchen stärker als in anderen. Wenn diese Funke seine Kraft entfaltet, setzt er das Mädchen wortwörtlich in Flammen und verzehrt es. Ab diesem Zeitpunkt muss das Mädchen lernen, mit ihrer Kraft umzugehen und ein Teil der Flammengarde werden.

In »Lis und Dar« werden Kinder mit magischem Potetial geboren. Sofern es erkannt und gefördert wird, erhalten die Kinder Zugang zur Akademie, werden ausgebildet und haben so die Chance, ihre Magie für sinnvolle Dinge einzusetzen. Hier gibt es so viele unterschiedliche Ränge, dass es von einfacher unterstützender Zauberei bis hin zu hochrangigen Meisterzauberern alles gibt.

Bei welchem „magischer Einsatz“ (Wesen/Szene/Fun Fact) hattest du als Autorin den größten Spaß?

»Flammengarde« erzählt die Geschichte der Kronprinzessin Rahel und mir hat besonders gefallen, dass sie aufgrund dieser Gabe nicht nur als Prinzessin, sondern auch als Kriegerin aufwächst und besonders als ich das erste Mal ihre bewusste Beschwörung der Flamme schrieb war das ein toller Moment.

Für »Lis und Dar« muss ich ganz klar den Moment nehmen, in dem Lis durch ihre tollpatschige Art einen Zauber versemmelt und dafür sorgt, dass sich die Seele ihres Meister von dessen Körper trennt … was übrigens erst der Anfang der Geschichte ist. (Und jetzt krieg ich erst recht Lust drauf, die Geschichte auf Vordermann zu bringen!)

Welches ist dein liebstes mythisches resp. magisches Wesen?

Ich liebe den Phoenix seit Harry Potter.

Wie heißt dein liebstes „magisches“ Buch?

Das ist … einfach. Harry Potter.

Wenn du dir eine magische Fähigkeit aussuchen dürftest, welche wäre das?

Nur eine? Gemein … Ich würde mich wohl für Telekinese entscheiden. Ich bin ein so fauler Mensch …

Und welchen Preis wärst du dafür zu bezahlen bereit?

Ich würde tatsächlich einige Tropfen meines Blutes dafür opfern, kein Problem. 😉

Kannst du uns schon etwas über die nächste magische Geschichte verraten, an der du arbeitest?

Es geht weniger um Magie als um von sich aus begabte Wesen. Also weder Hervorrufen von Feuer noch Schwingen eines Zauberstabs, um bei den bisherigen Romanen zu bleiben.

Das nächste Projekt auf meiner Liste beschäftigt sich mit Gott, dem Tod, Engeln, Gefallenen, Dämonen … Ich schreibe es unter dem Arbeitstitel „Schuldig“.

Vielen Dank!

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(Arbeitstitel, Arbeitscover)

Der Magische Mittwoch: Sienna Morean

Heute widmen wir uns einer weiteren fantastischen Kollegin aus dem Nornennetz. Einen herzlichen Applaus für Sienna Morean!

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VITA

Sienna Morean ist 1988 in Solingen geboren. Schreibt mit Vorliebe Thriller, Romance und Fantasy.

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INTERVIEW

In welcher Art kommt Magie in deinen Geschichten vor? Ist sie für alle frei zugänglich oder braucht man ein Artefakt/genetische Prädisposition/…?

Kommt auf die Geschichte an. In einer Geschichte bspw. Ist die Magie genetisch bedingt. In einer anderen braucht man etwas dafür, um die Magie freizusetzen.

Bei welchem „magischer Einsatz“ (Wesen/Szene/Fun Fact) hattest du als Autorin den größten Spaß?

Ich habe einem menschlichen Nebencharakter Flügel wachsen lassen, damit sie ihren Bruder ärgern konnte. Der Szenenverlauf war der Brüller – in meinen Augen. Ich hatte jedenfalls eine Menge Spaß – genauso wie die zusätzlichen Charaktere. (grinst)

Welches ist dein liebstes mythisches resp. magisches Wesen?

Der Phönix! Weil er wunderschön anzusehen ist und weil er sich immer wieder aus der Asche erhebt, wenn sein Lebenszyklus abgelaufen ist.

Wie heißt dein liebstes „magisches“ Buch?

Ich muss gestehen, dass ich bisher keins habe.

Wenn du dir eine magische Fähigkeit aussuchen dürftest, welche wäre das?

Das Heilen schwerer Krankheiten.

Und welchen Preis wärst du dafür zu bezahlen bereit?

Mein eigenes Leben würde ich als Tribut dafür zahlen wollen

Vielen Dank!

FeenCon – Traum und Realität

Traum und Realität haben ja in den seltensten Fällen miteinander zu tun. Und dieses Mal war das auch gut so. Mein Unterbewusstsein ist nämlich in der Nacht von Samstag auf Sonntag so richtig Amok gelaufen. Ihr wisst ja vielleicht, dass ich dieses Jahr zum ersten Mal einen Lese-Slot auf der FeenCon ergattert habe. Und ich war so richtig, richtig, RICHTIG schlecht vorbereitet. Ich hatte zwar Lesestellen ausgesucht, die aber nicht ausreichend geübt. Wie ich das Buch, Bob und mich selbst vorstellen würde, darüber hatte ich auch kein Stück nachgedacht. Grund genug für Panik, oder?

Genau das dachte mein Unterbewusstsein sich also, als es mich in der Nacht von Samstag auf Sonntag wahlweise nicht schlafen ließ oder mir, wenn ich doch mal die Augen zumachte, einen Albtraum nach dem anderen schickte.

Einmal war ich in der falschen Stadt.

Einmal war ich nackt und ohne Buch.

Einmal wurde ich ausgebuht.

Ja, Sonntag morgen war ich dann so richtig frisch und fröhlich, und kein bisschen nervös. Diese Autorin hat Nerven wie Drahtseile. Ganz winzige, filigrane Drahtseile. Wohl eher Basteldraht. Mehrfach geknickt und verdreht.

Aber egal, Kneifen gilt nicht, also machten wir uns ausreichend früh und zur Abwechslung mal mit sämtlicher Deko (und Buch!) auf den Weg. Die FeenCon findet sozusagen vor der Haustür statt, nur zehn Minuten Busfahrt entfernt. Wir waren dann auch anständig früh – Richard hat mich als Kameramann und lebendes Beruhigungsmittel begleitet – und konnten nicht nur das Team Chaospony am Stand begrüßen, sondern uns auch noch einmal richtig schön in Ruhe verrückt machen.

Lief dann aber erstaunlich gut. Es waren mehr Leute da als bei der RPC-Lesung, und die haben auch an den richtigen Stellen gelacht. Ich hatte ausreichend Text und klang, wenn ich die Bandaufnahme richtig interpretiere, nach den ersten fünf Minuten auch gar nicht mehr so nervös. Den Videobeweis bekommt ihr auch noch, irgendwann.

FeenCon-Lesung by Marny

Dieses tentakelbewehrte Foto stellt mir freundlicherweise die fantastische Marny von der ebenso Fantastischen Bücherwelt zur Verfügung.

Anschließend konnte ich am Verlagsstand noch ein paar Bücher signieren, mit freundlichen Leuten plauschen und eine neue „Kollegin“ begrüßen. Und zur Belohnung gab es noch etwas, was ich mir schon lange besorgen wollte: Echte Teufelshörnchen. Sieht ganz natürlich aus, oder?

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Magischer Mittwoch: Nicolas von Szadkowski

Diese Woche stelle ich euch einen Kollegen aus dem Chaospony Verlag vor, dessen „Legende der Weber“ schon seit einiger Zeit auf meinem Lesestapel liegt. Ich finde, alleine das Cover macht schon Lust auf mehr. Wie seht ihr das?

 

DieLegendederWeber

VITA

Geboren 1981 in Heidelberg, aufgewachsen bei Mannheim, Abitur und Zivildienst in Speyer.   Danach Studium in Koblenz, Informatik, Englisch, Geschichte, Religion. Seit dem Abi   zwischenzeitlich Jobs beim Fernsehen in Mannheim, als LifeKinetik-Trainer, bei einem Umzugsunternehmen. Seit 2008 Arbeit als Realschullehrer.

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Und nachdem wir die Formalitäten aus dem Weg haben …

Nicolas von S.

DAS INTERVIEW

In welcher Art kommt Magie in deinen Geschichten vor?

In meinem aktuellen Werk ist es keine herkömmliche Magie, sondern eine Gabe, die von der Kraft derer zehrt, die sie einsetzen.

Ist Magie in deiner Welt für alle frei zugänglich oder braucht man ein Artefakt/genetische Prädisposition/…?

Letzteres. Die Gabe wird vererbt. Allerdings nicht in jeder Generation oder an jeden Nachkommen.

Bei welchem „magischer Einsatz“ (Wesen/Szene/Fun Fact) hattest du als Autorin den größten Spaß?

Schwierig zu sagen, da in meinen Büchern (bisher) selten Magie vorkommt, wie man sie aus vielen andren kennt. Ich glaube es macht mir am meisten Spaß, die Figuren zum Leben zu erwecken, die sie dann einsetzen.

Welches ist dein liebstes mythisches resp. magisches Wesen?

Eindeutig der Drache.

Wie heißt dein liebstes „magisches“ Buch?

Die Saga der großen Schwerter von Tad Williams. Sind aber vier Bücher.  ;)

Wenn du dir eine magische Fähigkeit aussuchen dürftest, welche wäre das?

Teleportation.  Spart unglaublich Zeit und Geld. ;)

Und welchen Preis wärst du dafür zu bezahlen bereit?

Das kommt wohl darauf an, was auf der Rechnung stehen würde. Auf keinen Fall Gesundheit, Lebenszeit oder meine fantastische Seele.

Bonusfrage – kannst du uns schon etwas über die nächste magische Geschichte verraten, an der du arbeitest?

Hrm… wenn ich jetzt wüsste, welche ich zuerst zu Ende schreibe… ^^ Ich glaube es wird die, in der es um sehr mächtige, dämonische Artefakte geht.

Vielen Dank!
Bitte sehr!

Der Magische Mittwoch: Gesa F. Roberts

Schon wieder eine Woche rum, und ich erfreue euch mit einem weiteren Magischen Mittwoch. Heute wird es besonders künstlerisch, denn Gesa ist nicht nur eine begabte Autorin, sondern schafft auch wunderschöne Kunstwerke.

Vita

Gesa F. Roberts ist Erschafferin mit Leidenschaft und hält ihre fantastische Welt nicht nur in ihrem eigenen pen-and-paper RPG System fest, sondern auch in Grafiken, die sie als Cupric auf Deviantart veröffentlicht. Mit kunstfertigen Textausschnitte führt sie die Leser mit wenigen Worten tiefer in die Welten, die sie zeichnet. Sie lebt mit ihrem Lebensgefährten, Hund und fünf Katzen an der Ostseeküste, wo sie sich von dem täglichen Chaos inspirieren lässt.

Kontakt & Weiteres

Homepage: https://cupric.deviantart.com/

Patreon-Page: https://patreon.com/cupric

Mail-Kontakt: cupric.art[at]gmail.com

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In welcher Art kommt Magie in deinen Geschichten vor?

In sowohl alltäglichem Gebrauch als auch Kampf- und offiziellen Situationen. Sie ist allgegenwärtig.

Jeder Person hat bei ihrer Geburt einen ‚Magischen Pfad‘, der Magie der dazugehörigen Art um ein Vielfältiges stärkt. Natürlich kann man auch entgegen des Pfades Zauber studieren, büßt dadurch aber die pfadgegebenen Vorteile ein.

Ist Magie in deiner Welt für alle frei zugänglich oder braucht man ein Artefakt/genetische Prädisposition/…?

Magie ist in meiner Welt alltäglich und von jedem nutzbar – lediglich die Macht und Vielfältigkeit ist abhängig von Glück und Training.

Bei welchem „magischer Einsatz“ (Wesen/Szene/Fun Fact) hattest du als Autorin den größten Spaß?

Die Heldengruppe bahnte sich ihren Weg durch einen Tempel der Weisheit, in dessen verschiedenen Räumen Prüfungen warteten, bevor man weiter durfte. In einem azurblauen Raum saß in der Mitte ein respektabler Lehrmeister vor einem Spieltisch, Gnorran (Zwergenschach), die Tür zum nächsten Raume dahinter leicht ersichtlich.
Ein Charakter, der sich seines Intellektes bewusst war, versuchte ihn in dem Spiel zu schlagen. Es misslang.

Der Redegewandte versuchte dem Lehrmeister Honig um den Bart zu schmieren und wie der Intellektuelle griff auch er  selbstverständlich auf seine Magie zurück.

Die gemütliche Waldläuferin, welche von den beiden angeheuert war, sie zu führen, und von ihnen dafür verspottet wurde NICHT alles selbstverständlich mit Magie zu lösen, war es, die die Gruppe durch den Raum führte: Sie nickte dem Meister freundlich zu, spazierte an ihm vorbei und probierte mundan die Türklinke. Die sich problemlos betätigen ließ. Sich die fantastischen Zauber auszudenken – aber das Problem dann gänzlich ohne Magie zu lösen, hat mir unheimlich Freude bereitet.

Welches ist dein liebstes mythisches resp. magisches Wesen?

Da bin ich wohl leider ganz klischeehaft Drachen-Fan. °lach°

Wie heißt dein liebstes „magisches“ Buch?

Zur Zeit ‚Slouch Witch‘ von Helen Harper.

Wenn du dir eine magische Fähigkeit aussuchen dürftest, welche wäre das?

Heilmagie! Definitiv Heilmagie.

Und welchen Preis wärst du dafür zu bezahlen bereit?

Meinen absoluten Lieblingstee nie wieder kosten zu können. (Ich liebe diesen Tee ;3)

Vielen Dank!

Zwischen Fantasie und Papier

Seit Montag befinde ich mich offiziell in der Überarbeitungsphase des siebten „Magie hinter den sieben Bergen“-Romans. Geschrieben habe ich ihn aufgrund meines idiotischen straffen Zeitplans im Januar und Februar. Zeit genug für eine verstreute Person wie mich, alle möglichen Details zu vergessen.

Folglich beginnt die Überarbeitungsphase damit, dass ich einmal alles durchlese und mir Notizen mache: Wo ist etwas nicht so herausgekommen, wie ich es geplant hatte? Was wird nicht deutlich? Was ergibt überhaupt keinen Sinn?

Leider stellt sich dabei immer wieder raus, dass einige hübsche Details auf dem Weg zwischen Fantasie und Papier (oder heute wohl eher zwischen Kopf und Tastatur) auf der Strecke geblieben sind.

Ich bin ein wenig frustriert. Die schöne Geschichte, die ich geplant hatte, ergibt im Moment noch gar keinen Sinn. Einzelne Stücke sind da, aber noch nicht so verbunden, dass der Leser Freude daran hätte.

Tja, darum gibt es die Überarbeitungsphasen. Auch wenn ich sie nicht besonders mag, sind sie für ein gelungenes Endprodukt genau so wichtig wie der erste Entwurf – vielleicht sogar wichtiger! Bei „Lilienschwester“ ist die Überarbeitung zu kurz gekommen, und das merkt man auch. Vielleicht hole ich das irgendwann nach und baue ein richtiges Buch draus, wenn ich Zeit habe. Aber jetzt ist erst einmal die Geistergeschichte dran. Ich möchte ja, dass ihr auch am Ende alle „begeistert“ seid.

(Einem schlechten Wortwitz konnte ich noch nie widerstehen.)

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Der „Writer’s Tears“ Whisky ist in solchen Zeiten übrigens mein steter Begleiter. ^^

Magischer Mittwoch: Brida Anderson

Oft gelobt, jetzt endlich persönlich im Interview – Faerie-Expertin und Feen-Beschwörerin Brida Anderson zeigt uns im Magischen Mittwoch ihre persönliche Magie.

VITA

Brida Anderson schreibt Urban Fantasy. Sie ist gerade nach vier Jahren Leben in Katar mit ihrem Mann, zwei Kindern und einer dattel-süchtigen Koboldin, die sich als Katze tarnt, an den Rand des Ruhrgebiets gezogen.

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Wenn Brida nicht ihre Kinder bändigt oder auf einer Matte im Dojo herumrollt, schreibt sie Urban Fantasy-Romane und Kurzgeschichten. In ihrer bekannten Reihe Astoria Files ist gerade Band 3 Greifenmorgen erschienen.

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Folge Brida auf Instagram @bridaswelt oder Facebook www.facebook.com/BridasWelt.

Homepage: http://www.brida-anderson.com

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Und jetzt lasst uns Tacheles reden …

In welcher Art kommt Magie in deinen Geschichten vor?

Ich liebe Geschichten mit Zauberinnen, die Bannsprüche murmelnd die Hände heben und pure Energie zu ihren Zwecken formen. Beim Schreiben meiner Serie „Astoria Files“ hat mich deshalb überrascht, dass dort weit fortgeschrittene Technik nicht von Magie zu unterscheiden ist. Vielleicht hatte ich unbewusst den Science Fiction-Autor Charles Stross im Hinterkopf, der mal gesagt hat, dass Feenstaub und Nano-Partikel letztlich dasselbe sind. Wenn ich in einem Satz das Magiesystem der Astoria Files zusammenfassen soll, sage ich immer: Der Herr der Ringe trifft die Matrix.

Ist Magie in deiner Welt für alle frei zugänglich oder braucht man ein Artefakt/genetische Prädisposition/…?

Magie können in der Welt der Astoria Files nicht alle lernen; man muss eine genetische Disposition mitbringen. Wobei sich im Laufe der Buchserie herauskristallisiert, dass das eher daran lag, dass es auf der Erde viele Jahrhunderte lang kaum Magie gab. In Faerie, wo man Tag und Nacht Unmengen an Magie ausgesetzt ist, kann jeder zaubern. Wie es in der Menschenwelt weitergeht, wird sich zeigen. Sie hat sich gerade erst wieder für Magie geöffnet.

Bei welchem „magischen Einsatz“ (Wesen/Szene/Fun Fact) hattest du als Autorin den größten Spaß?

Oh, da fällt mir die Entscheidung schwer. Wer die Astoria Files kennt, weiß, dass ich lustige Szenen mit magischen Wesen liebe, von der frechen kleinen Fee bis zum überraschend schlauen Oger. Wenn ich mich auf eine Szene festnageln soll: Als Mattis Alanna zeigt, dass er jede menschliche Gestalt täuschend echt nachahmen kann. Er verwandelt sich in einen sexy Hollywoodschauspieler nach dem anderen – und Alanna kann sich überhaupt nicht mehr auf das Magietraining konzentrieren.

Am Aufregendsten zu schreiben war bisher der Auftritt eines Gestaltwandlers. Die Leser sollten beim ersten Lesen nicht merken, dass etwas nicht stimmt – aber beim zweiten Lesen sollten sie all die kleinen Hinweise finden, die ich im Text verstreut habe.

Welches ist dein liebstes mythisches resp. magisches Wesen?

Das kommt auf die Situation an. Beim Lesen: definitiv Hexen. Die meisten Geschichten mit Hexen sind bei aller Fantasie schön realitätsnah geschrieben und nicht so überkandidelt wie viele Elfen- oder Vampirgeschichten. Ansonsten bin ich ein großer Fan der irischen Göttin Brighid.

Wie heißt dein liebstes „magisches“ Buch?

Dead Witch Walking von Kim Harrison. Ich liebe es, mit Rachel und Jenks in die Hollows einzutauchen. Wobei ihnen momentan Lockwood und Blackthorn Konkurrenz machen. ;-)

Wenn du dir eine magische Fähigkeit aussuchen dürftest, welche wäre das?

Wie ein Vogel fliegen zu können.

Und welchen Preis wärst du dafür zu bezahlen bereit?

Einen Eimer voller brillanter Einfälle und verrückter Ideen. Wenn man meinen Freunden glaubt, habe ich mehr als genug davon.

Vielen Dank!

Ich danke dir, Diandra. Es hat Spaß gemacht.

 

Ankündigung: BuchPassion

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Ich habe es schon einige Male erwähnt (und werde es noch öfter tun), aber am 03.11.2018 bin ich auf der BuchPassion in Köln – einem Signierevent mit Autoren, bei dem wir plauschen, Fotos machen, Dinge signieren können (ihr für mich und ich für euch) – und Bücher gibt es da auch, habe ich mir sagen lassen. Welche Genres dort vertreten sind, habe ich selbst noch nicht so ganz im Blick, aber ich schlage auf jeden Fall mit der kompletten „Magie hinter den sieben Bergen“-Reihe auf … und ich bringe natürlich Andrea und Bob mit. Gibt es sonst noch irgendwas, womit ich euch glücklich machen kann?

Der 03.11. ist übrigens so dicht an meinem Geburtstag, das zählt quasi als Feier. Ihr dürft mich gerne mit Konfetti und Kuchen überraschen. ^^

Tickets gibt es hier: www.buchpassion.de/tickets

Der Magische Mittwoch: Sabine Osman

Ein weiterer magischer Mittwoch, eine neue Welt voller Magie. Heute besuchen wir Sabine Osman in der Welt Gwindtera und im malerischen Dörfchen Tiefwald.

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Kurzbio

Aus sicherer Quelle ist bekannt, dass die Autorin es hasst, über sich selbst zu schreiben. Daher hier nur fix die Eckdaten: 1970 geboren, irgendwas mit Schule und Ausbildung, was mit 9-5 Job für zwanzig Jahre und seit 2013 endlich bei der wahren Berufung, dem Erzählen von Geschichten, angekommen.
Sie lebt mit ihrem Mann und drei Katzen in einem Haus mit unanständig verwildertem Garten, füttert alles, was dort so kreucht und fleucht und wenn sie nicht schreibt, liest sie, versucht sich gelegentlich an ihrem verkümmerten Zeichentalent und liebt gute Filme und Serien. Sofern sie nicht im Internet rumhängt.

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Das Eingemachte

Welche Art Magie kommt in deinen Geschichten vor?

Es gibt Gebrauchsmagie wie Wahrsagen, Amulette und Talismane oder Tränke, es gibt Beschwörungsmagie, für die z.B. auch magische Kreise und bestimmte Anrufungen nötig sind, es gibt ’natürliche’ Magie, die z.B. die Erdkraft nutzt, und es gibt eine spezielle Form von Geist-Magie. Also alles bunt gemischt vertreten.

Ist Magie in deiner Welt für alle frei zugänglich oder braucht man ein Artefakt/genetische Dispositon?

Das ist bisher ein bisschen unterschiedlich.

In Gwindtera gibt es Magie ohne ‘alles’, aber die wirkt nicht so richtig-richtig. Man braucht eine Begabung, eine Art ‘göttlicher’ Funke (das hat einen tieferen Sinn, der mit der Entstehung der Welt zu tun hat, aber ich will jetzt nicht zu weit ausholen.)

In der Welt, in der die Jahresradnovellen spielen, ist Magie eine sehr erdige, naturverbundene Angelegenheit, die aber auch der Begabung bedarf.

Das heißt nicht, dass es nicht vielleicht auch noch Magie-Formen geben wird, die ganz anders sein werden. Darüber gibt es bisher nur noch keine Geschichten.

Bei welchem magischen Einsatz hattest du den meisten Spaß?

 Ach, eine gute Frage. Ich mochte sowohl Kashs 1001 Nacht Djinn-Magie in ‘Der vierte Wunsch’ sehr gern, weil es eben so märchenhaft ist, als auch Adyras wilde Einweihung, in der sie mit allem um sich herum verbunden wird. Und die Magie in ‘Ein Horn macht noch kein Märchen’, die Wunschfee Omi und ihr Haus … ach, es macht eigentlich alles Spaß.

Welches ist dein liebstes mystisches/magisches Wesen?

Oh, ich weiß nicht? Ich habe keine Lieblinge. Aber die Anjuki in ‘Das Geheimnis von Niaraman’, die mochte ich schon sehr. Sowohl die kleinen, libellenartigen, als auch den Fuchs.

Was ist dein liebstes ‘magisches’ Buch?

 Das Necronomicon. *ernstguck*

Nein, ich liebe die Magie bei Tamora Pierce. Besonders die, in den Emelan Büchern und ganz, ganz besonders die Magie in der Dhana-Reihe. Die Protagonistin kann mit Tieren reden und sich in welche verwandeln.

Wenn du dir eine magische Fähigkeit aussuchen dürftest, welche wäre das?

Ich hätte gerne die von Dhana. Mit allen Tieren reden und sich in welche verwandeln können.

Und welchen Preis wärst du dafür zu zahlen bereit?

Ich schätze, das wäre der gleiche Preis, den man auch bezahlt, wenn man Haustiere hat –  es wird einem immer wieder das Herz brechen. Aber so ist das eben.

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