Ein neues, lang angekündigtes Abenteuer

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Was ist das? Eine feierliche Enthüllung? Eher im Gegenteil … eine feierliche VER-Hüllung!

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Gestern abend habe ich mich daran gemacht, zum ersten Mal meine improvisierte Soundbox zum Aufnehmen von Hörgeschichten aufzubauen und zu testen. Sie besteht im Wesentlichen aus dem Gestänge eines Gewächshauses, das wir mal auf dem Balkon verwendet haben, und einigen von diesen superweichen Umzugsdecken, die mit Wäscheklammern voll professionell auf dem Gestänge festgemacht wurden. Beim nächsten Mal werde ich noch eine weitere Decke auf die Tischplatte legen, und das mit dem Chaos … ach, wem mache ich etwas vor? Das wird in diesem Leben nicht mehr besser. ^^

Zu einer Soundbox gehört auch ein ordentliches Mikrofon. Zum Glück habe ich so ein selbstinstallierendes, DAU-taugliches Modell erwischt, da musste ich gar nichts machen – außer natürlich eine ordentliche Aufnahme-Software zu finden und ein wenig zusammenschrauben. Aber schrauben kann ich.

Greebo ist mein treuer Bürokater und testet alles ausgiebig. Ich glaube, er ist zufrieden.

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Und so sah die Aufnahmesituation zum ersten Versuch aus. Es gibt noch Verbesserungspotenzial, aber ich glaube, das könnte lustig werden. Bei Gelegenheit lasse ich euch dann am Endergebnis teilhaben.

Drei überraschende Ohrenschmankerl

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Vielleicht habt ihr es schon mitbekommen: Im Moment spiele ich mit Aufnahmeequipment. Und da mir nichts peinlich ist, lasse ich euch heute mal an drei kleinen Übungshappen teilhaben. Natürlich gibt es noch eine Menge zu lernen – was das Vorlesen angeht genau so wie in Bezug auf die Technik-Technik. Ich freue mich über Feedback und verspreche, nicht zu weinen!

Die Kröte mit der Perle

 

Das Mädchen und die Zauberin

 

Im Brunnen

 

PS: Falls ihr im Hintergrund ein gleichmäßiges Summen wahrnehmt – nein, das ist kein ultracooler Rausch-Effekt, sondern der schnurrende Kater auf dem Sofa hinter mir. Ich hatte nicht das Herz, ihn aus dem Zimmer zu verbannen. Vielleicht wird das ja mein Markenzeichen. ^^

Eine schmutzige Kindheit

Ein Blogprompt fragt, was meine früheste Kindheitserinnerung ist. So genau kann ich das gar nicht sagen, die sind alle ein wenig durcheinander. Aber ich weiß, dass ich eigentlich immer ein sehr schmutziges Kind war.

Denkt dran, das waren die Achtziger. Wenn wir nicht zufällig in Schule oder Kindergarten sein mussten, haben unsere Eltern uns einfach laufen lassen und darauf vertraut, dass wir Abends wohl wieder auftauchen, wenn wir hungrig sind. Wir lebten auf dem Land, hatten die meiste Zeit über viele Tiere und keinerlei Bewusstsein für die Gefahren, die „da draußen“ heutzutage lauern.

Wir sprangen in Abwassergräben und kletterten auf Bäume.

Wir prügelten uns mit den Nachbarskindern und veranstalteten Schatzsuchen.

Wir bauten verwunschene Hexenhütten im Gebüsch – und an einem denkwürdigen Tag versuchte meine jüngste Schwester, auf unserem Zwergziegenbock zu reiten.

Man sieht ja, was aus solchen Kindern wird. ^^

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Beobachtungen am Bildschirm

Oder eigentlich eher Beobachtungen auf der Leinwand, denn wir haben zuhause ein fast schon luxuriöses Entertainment-Center mit gigantischem Bild. Auf jeden Fall nutze ich das ganze Samstags, wie vielleicht schon bekannt, regelmäßig dazu, auf dem Sofa zu hängen und mir absurde, abstruse und sonstwie abwegige Filme anzuschauen. Dabei darf es gerne gruselig oder blutrünstig zugehen, das ist jedoch kein Muss.

Neulich also schaute ich aus einer Laune heraus In the shadow of the moon. Ein Polizist ruiniert sich sein Leben damit, nach einer mysteriösen Serienkillerin zu suchen, die mal stirbt und dann wieder da ist. Eigentlich ein interessanter Film, ich habe mich größtenteils gut unterhalten gefühlt – auch wenn man deutlich dazu sagen muss, dass die Drehbuchschreiber offenbar genau sieben Sekunden auf die wissenschaftliche Recherche verwendet haben, das schmälert den Filmspaß ein wenig. Doch dafür sind wir ja nicht hier.

Ärgerlicher fand ich in der Tat, dass sich im kompletten Film keine zwei Frauen miteinander unterhalten. Auch nicht im Hintergrund. Miteinander redende Frauen scheint es einfach nicht zu geben.

Ja, aber (ich höre es kommen) der Film wird ja aus der Perspektive eines Mannes erzählt, darum kommen Frauen nicht zentral drin vor.

Ergibt das Sinn?

Also, ich sag mal … ich lebe mein Leben sozusagen aus meiner eigenen Perspektive, quasi als Frau. Und ich sehe andauernd Männer miteinander reden. Daran kann es also nicht liegen.

Eine mindestens genau so gute Theorie wäre, dass sämtliche Statistenszenen zufällig an genau dem Tag gedreht wurden, an dem Winterschlussverkauf war. Wir Frauen müssen ja Prioritäten setzen, nicht wahr? o.o

Schon wieder nur 24 Stunden???

Das könnte mein konstantes Mantra sein. Denn ich habe Pläne. Und Ideen. Und Ziele. Und Verpflichtungen. Und außerdem – ich prangere das an! – muss ich ja auch noch Geld verdienen. (Lieber Arbeitgeber, falls du das liest: Ich arbeite sehr gerne bei dir und mag das Gehalt. Bitte feuere mich nicht!)

In der verganenen Woche war ich zweimal zum Fitnessstudio verabredet. Das ist wichtig für meinen Rücken, denn der ist ein wenig schreibtischlädiert – gut, auch durch meine miserable Körperhaltung, ich geb’s zu.

Außerdem hatte ich vier Termine fürs Nornennetz, das ich sehr mag und die ich auch gerne wahrgenommen habe. So etwas gehört dazu, wenn man etwas erreichen will.

Und wir hatten einen Pärchenausflug geplant (nach Köln, die Fahrtdetails kennt ihr ja bereits).

Addiert dazu einen regulären Job, einen Haushalt und meine Vorliebe fürs Joggen, dann könnt ihr euch vorstellen, wie es hier zugeht. Der Haushalt ist nämlich das erste, was unter chronischem Zeitmissmanagement leidet. Erst danach wird das Schreiben kompromittiert.

Die Kompromittierung fällt mir übrigens im Moment leichter, weil es um die Überarbeitungsphase geht. Aber ich schlage mich tapfer, und bei näherer Betrachtung finde ich mein aktuelles Manuskript gar nicht mal ganz schrecklich. Da kann man was draus machen – wenn man sich die Zeit nimmt.

Hat einer von euch zufällig eine Zeitmaschine übrig? ^^

Teuflischer Individualverkehr!

Wir waren in Köln. Mit dem Auto. Und ich fahre ja gern. Aber ich schwöre, die Hälfte der Fahrzeit ging dafür drauf, die Kölner Verkehrsführung (inklusive mehrerer Baustellen) zu entziffern. Als wir zum dritten Mal laut Navi nur noch zwei Kilometer vom Ziel entfernt waren, war ich drauf und dran, einfach wieder heimzufahren. Immerhin hatten wir einen Ausflug gemacht, und richtig viel von der Welt gesehen!

Meine erste Theorie war, dass Satan persönlich den Kölner Straßenverkehr plant, um sich an den Flüchen der Verdammten, die auf ewig auf diesen Straßen kreisen, zu laben. (Der Mann kennt jetzt ganz neue Schimpfwörter.)

Vielleicht ein bisschen wahrscheinlicher ist allerdings, dass die Stadt Köln den Straßenverkehr absichtlich so furchtbar organisiert, damit man doch lieber mit dem ÖPNV anreist. Und was soll ich sagen? Es könnte glatt funktionieren.

Mein perfekter Urlaub?

Über dieser Frage habe ich länger gebrütet – wie sähe mein perfekter Urlaub aus? Eins wäre sicher: Ich will nicht zu viele Menschen um mich haben. Aber schon so viele, dass ich ein wenig „local flair“ abbekomme. Es darf ruhig sonnig sein, so dass man im Meer schwimmen könnte, aber bitte nicht zu warm. Ich will Natur und Sehenswürdigkeiten. Gutes Essen muss auch dabei sein – ruhig exotisch. Meine Unterkunft müsste ein wenig abgelegen stehen, aber gut erreichbar sein. Historische Orte ziehen mich an, doch eigentlich will ich die meiste Zeit über draußen sein. Und Nickerchen sind natürlich total wichtig. Ich kann nie lange stillsitzen und brauche einen ordentlichen Vorrat an Büchern, wobei ich dann soviel herumstromere, dass zum Lesen am Ende des Tages sowieso keine Energie mehr ist. Und während die anderen Leute sich bitte möglichst fernzuhalten haben, möchte ich schon die Option, mich mal Abends in die Bar zu setzen.

Ich glaube, demnächst buche ich nur noch bei „Eierlegende Wollmilchsau Tours“. :D

(Mein Urlaub dieses Jahr ist bislang ganz unspektakulär – erst geht es zur Leipziger Buchmesse, dann für ein langes Wochenende nach London. Und ich habe die Hoffnung ja noch nicht aufgegeben, dass wir uns in der zweiten Jahreshälfte Prag ansehen. Aber wer weiß … )

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Gegensätze ziehen sich an … glaube ich

Manchmal muss es eben ein Fertiggericht sein. Lasagne zum Beispiel. Die mache ich mir am liebsten in der Mikrowelle warm wegen der schönen Käseknusperkruste. Der Mann isst sie lieber aus der Mikrowelle. Im Ofen werden ihm die Ecken zu trocken.

Ich hätte am liebsten konstant die Fenster offen. Ihm kann es in der Wohnung nicht muckelig genug sein.

Als Morgenmensch bin ich abends ab neun zu nichts mehr zu gebrauchen. Da läuft er gerade erst zu Höchstformen auf.

Ich hasse Sauce Hollandaise, er kann nicht genug davon kriegen.

Dafür findet er Tomatensauce doof, in der könnte ich baden.

Wenn ich Abends einmal sitze, passiert nichts mehr, deswegen muss ich in Bewegung bleiben. Er hingegen braucht regelmäßige Pausen, über den Tag verteilt, und danach geht es zuverlässig weiter.

Ich möchte ein Motorrad kaufen. Das hält er für eine nicht nur dumme, sondern tödliche Idee.

Ein Leben ohne Hund kann ich mir nicht vorstellen. Er hat Respekt vor Hunden.

Ich mag Urlaube, in denen man viel erlebt und sieht, und lege an einem gewöhnlichen Sightseeing-Tag schnell mal zwanzig Kilometer zurück. Er ist mehr der Langschläfer und Genießer, wenn er denn man Urlaub hat.

Diese Woche ist unser erster Kuss zwölfeinhalb Jahre her. Wenigstens in unserem Fall scheint das mit der Überschrift also zu stimmen.

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Ein Omen!!!

Wenigstens interpretiere ich es so, wenn das erste „richtige“ Buch, das ich dieses Jahr auslese, ein Reiseführer ist … das klingt nach Spaß, was meint ihr?

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Ein Klassiker – der Baedeker Reiseführer

Die beste Freundin und ich wollen demnächst nach London – solange das noch einigermaßen geht – und wir haben inzwischen eine Art Planungsroutine: Ich besorge einen Reiseführer oder vergleichbare Touristenquellen und markiere alles, von dem ich denke, dass es spannend wäre. Dann geht das Ding an die beste Freundin weiter, die aus meinen und ihren Ideen Tripvorschläge bastelt, und wir entscheiden vor Ort spontan, was wir tatsächlich machen. Bei Unterkunft und tatsächlicher „Hin- und Wegkomm-Reise“ gehen wir ähnlich vor … ich sortiere vor, was es gibt, und wir suchen dann gemeinsam aus, ehe ich buche. Das hat sich in den letzten Jahren als ziemlich nützlich ergeben, und da wir meistens einen ähnlichen Geschmack haben, was Unternehmungen angeht, sind wir uns auch immer schnell einig.

Nur die berüchtigten Fish’n’Chips werde ich wohl alleine essen, da steht sie so gar nicht drauf.

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„Hauptsache, ihr habt genug Zeit für ein Nickerchen!“

Bei der Sichtung der Informationen gestern Abend hatte ich übrigens Unterstützung von Kurt.

Wo bleibt das Soziale in den Sozialen Medien???

Das ist eines meiner Schlachtfelder für dieses Jahr.

Denn ich fühle mich von den SoMe verarscht.

Ständig sehe ich Seiten von Produkten, die ich mal geliked habe. Oder Werbung. Oder Werbung von Produkten, deren Seiten ich geliked habe. Was ich nicht oder nur seltinösestens sehe, sind Beiträge von Freunden. Und da ist es egal, ob es um Facebook, Twitter oder Instagram geht. Gut, auf Twitter ist die Werbung noch(?) eher selten, aber das ist auch so schnelllebig, dass einem fix Dinge entgehen.

Also habe ich mit einem Putz angefangen.

Auf FB entlike ich jede Menge Seiten und interagiere mehr mit meinem Freundeskreis – also denjenigen, die noch nicht abgewandert sind.

Auf Instagram interagiere ich mehr, bevorzugt mit echten Personen und nicht mit Produktpflegeseiten.

Auf Twitter – ach, ich und mein großes Mundwerk. Manchmal ist das echt lesenswert.

Wo man sonst überall noch sein müsste, weiß ich gar nicht – das ist wohl eine der Gnaden des Alters. Der Mann meinte neulich, er wolle sich einen TikTok-Account machen, aber mal im Ernst … ach nö. Natürlich gibt es immer mal wieder Plattformen, die von sich selbst behaupten, DAS nächste Ding zu sein, zum Beispiel dieses Dingens von dem saudischen Prinzen, von dem vor einem Jahr oder so mal drei Tage lang jeder geschwärmt hat, um es dann nie wieder zu erwähnen.

Übrigens mag ich Postkarten sehr gerne. Das ist ja auch so ein soziales Netzwerk – man schickt Wörter und Bilder in die Welt hinaus und weiß nie, wo es ankommt und ob die Leute es lesen und was dann damit passiert. Außerdem finde ich die Idee schön, dass mein Freundeskreis nicht nur Werbung in ihren Briefkästen findet … nicht so wie in den SoMe.

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