Der abwegigste Monsterfilm, den ich je gesehen habe (und wieder sehen werde) …

… ist ohne Zweifel „Zombiber“. Ein Meisterwerk. So gnadenlos schlecht, das er wirklich schon wieder gut ist.

Zunächst verlieren ein paar nicht sehr aufmerksame Fahrer ein Fass mit einer seltsamen Flüssigkeit, die in ein Gewässer ausläuft.

Dann fahren ein paar junge, begrenzt sympathische Frauen zur Erholung zu einer abgelegenen Ferienhütte. Dort werden sie von ihren jungen, begrenzt sympathischen Freunden überrascht, die eigentlich gar nicht eingeladen waren.

Die Nachbarn sind mehr so merkwürdig bis unheimlich.

Und die seltsame Flüssigkeit hat inzwischen Auswirkungen auf die lokale Fauna. Es gibt viele wirklich schlechte Dialoge, noch schlechtere Special Effects und Splatter Effekte, soviel das Herz begehrt. Ist also vielleicht nicht für jeden.

Ein freundlich aussehender Biber hockt auf einem Ast, der aus klarem Wasser herausragt, und plant Böses. Im Wasser treibt Herbstlaub.
Der tut nur so harmlos. (Foto von Francesco Ungaro, gefunden auf Unsplash.)

Falls ihr euch dieses grandiose Meisterwerk der schlechten Unterhaltung nicht in voller Länge antun wollt, erzählt der Theme Song euch alles, was ihr über diesen Film wissen müsst. Ruhig anhören, ohne hinzugucken, ihr verpasst nichts.

Ich glaub, mich trifft ein Hai!

Erinnert ihr euch noch an den „Sharknado“-Hype? Das ist inzwischen auch schon … puh, laaaaange her. (Geht nachschlagen.) Der erste Film ist von 2013. Wie alt wart ihr da? Dacht ich’s mir.

Schreiende Autorin wird von gigantischem Plüsch-Hai angefallen. Großaufnahme.
Das ist Haino. Er will nur „hai!“ sagen.

Jetzt ist „Sharknado“ zwar einer der hingebungsvoll schlechtesten Hai-Filme, die ich kenne, aber er war ja beileibe nicht der erste, der jemals Aufmerksamkeit bekam. „Der weiße Hai“ beispielsweise (1975) war ein richtiges Meisterwerk und kann auch heute noch zum entspannten Adrenalinausstoß auf dem Sofa geguckt werden. Ab und zu braucht man so etwas.

Haie sind beliebte Monsterfilm-Darsteller, in allen Variationen. Da gibt es Sharktopus, Haie mit unterschiedlichen Anzahlen von Köpfen (Fiveheaded Shark), sogar Zombiehaie kommen gelegentlich vor. Als wäre es nicht unheimlich genug, von einem „Maul auf Beinen“, nur ohne Beine, angegriffen zu werden.

(Disclaimer: Eigentlich sind Haie ganz nett. Es sterben jährlich wesentlich mehr Menschen durch Kühe als durch Haie. Aber dreht darüber jemand einen Film? Natürlich nicht.)

Warum sind Haie nun so beliebt? Wahrscheinlich ist es ihre Menge an Zähnen und ihre vergleichsweise „Fremdheit“ – es fällt uns Menschen schwer, uns in Haie hineinzuversetzen, darum sind sie perfekte Monster für den Film.

Aus ähnlichem Grund beliebt sind wahrscheinlich Oktopusse, Insekten, Spinnen und Weichtiere. Zu denen haben wir einfach wenig Verbindung, und viele Leute gruseln oder ekeln sich vor ihnen.

Vögel sind uns schon etwas näher, aber auch unheimlich. Auf dem Balkon werde ich morgens oft von ein paar Krähen auf meine Kadavertauglichkeit begutachtet – hoffentlich amüsiert es die Nachbarn, wenn ich rufe: „Ich bin noch nicht tot!“ Und die Krähen glauben mir sowieso nicht. Ich könnte ja ein redender und trotzdem überaus schmackhafter Zombie sein.

Ob Vögel Horrorfilme über Menschen drehen würden? Erzählen sie sich Gruselgeschichten über diese merkwürdigen nackten Zweibeiner? Wer weiß?

Hic sunt dracones

Eine Art Fabelwesen, die auf der ganzen Welt verbreitet ist, ist der Drache. Manchen Leuten gilt das als Beweis dafür, dass es Drachen wirklich gegeben haben muss – wie sonst kämen wohl alle darauf, von ihnen zu erzählen?

Auf einer spärlich mit Gras bewachsenen Erhebung steht eine gigantische steinerne Drachenfigur mit vier Beinen, Schwingen und drei Köpfen mit weit geöffneten Mäulern.
Ein beeindruckendes Exempar. (Foto von aisvri, gefunden auf Unsplash.)

Allerdings muss man dazu sagen, dass es ungefähr so viele verschiedene Drachenformen gibt, wie man Mythen und Legenden über sie findet. (Nicht nur) meine Theorie ist ja, dass in vielen Kulturen die Drachengeschichten auf Basis von Fossilfunden oder ausgeschmückten Begegnungen mit echten Kreaturen entstanden sind, und dass, wenn eine forschungsreisende Person dann Legenden von großartigen, schrecklichen, Menschen verschlingenden Wesen hörte, die möglicherweise fliegen konnten oder sehr groß waren oder Feuer spuckten oder giftigen Atem hatten, diese PErson sich dann notierte: „Ah, offenbar eine Art Drache.“

Vielleicht irre ich mich auch. Vielleicht gab es Drachen wirklich. Vielleicht gibt es sie immer noch. Ich meine, Helena hat im Siebengebirge in „Allerseelenkinder“ immerhin welche gesehen, erinnert ihr euch? Gut, sie war auf der Flucht und wahrscheinlich erschöpft und dehydriert, sie könnte sich das alles eingebildet haben. Aber vielleicht, ganz vielleicht, gibt es tatsächlich immer noch irgendwo die winzigen Nachfahren der ursprünglichen majestätischen Drachen, die unserer ungesunden Aufmerksamkeit bislang glücklicherweise entkommen sind.

Kryptiden und andere Monster

Schon für „Waldgeflüster“ habe ich mich vor einigen Jahren in die internationale, faszinierende Welt der Kryptiden eingelesen.

Kryptiden?

Also Monster.

Gut, nicht ganz.

Bigfoot ist ein Kryptid. Der Ahool ist ein Kryptid. Yetis sind Kryptiden.

Ein verwachsener Wald mit fein verzweigten Birken und anderen schlanken Bäumen im Nebel, in der späten Abenddämmerung,
Was für finstere Wesen verstecken sich wohl in diesem Wald?
(Foto von Branimir Balogović, gefunden auf Unsplash.)

Im Wesentlichen sind Kryptiden Wesen, von denen behauptet wird, es gebe sie wirklich, ohne dass dafür wissenschaftliche Beweise präsentiert werden. Manchmal sieht man schlecht aufgelöste Schnappschüsse von etwas, das ein gigantischer Menschenaffe in den Rocky Mountains sein könnte – oder ein Mensch in einem Kostüm oder ein Busch.

Wenn man es genau nimmt, dann ist zum Beispiel der Chupacabra ein Kryptid. Seit den 90ern wird immer wieder behauptet, er sei gesichtet worden. (Es gibt sogar mehrere Varianten von Chupacabras in verschiedenen Gegenden der Welt, das ist ein ganz spannendes Prokrastinationsprojekt.)

Andere Monster hingegen sind nur das – Monster, Produkte der eigenen Vorstellungskraft. Ob jetzt glibbrige Riesenwürmer oder Werwölfe, Nagas oder der Demogorgon aus „Stranger Things“.

Monster fallen generell in die Kategorie „Fabelwesen“, behaupte ich mal. Aber was ist mit Kryptiden? Wenn es Leute gibt, die behaupten, sie gesehen zu haben, sind sie ja möglicherweise real. Und schließlich entdeckt die Wissenschaft immer mal wieder neue oder bis dahin als ausgestorben geltende Wesen.

Riesenkalmare galten auch lange als Ausgeburt der Fantasie. Erst 1854 galt ihre Existenz als wissenschaftlich bewiesen, da waren die ältesten Geschichten über ihre Sichtung schon mehrere Jahrhunderte alt.

Kryptiden sind, könnte man sagen, die „Urban Legends“ unter den Lebewesen. Vielleicht steckt ein Fünkchen Wahrheit darin. So genau wird man es nie wissen. Es sei denn, irgendwer schleppt Bigfoot zur allgemeinen Vermessung zur nächsten Uni. Wenn ihr nett fragt, lässt er sich bestimmt mitnehmen.

Von Spukhäusern und merkwürdigen Begebenheiten

Wart ihr mal in einem echten Spukhaus?

Ich schon.

Um genau zu sein, habe ich schon in einigen gelebt.

Geister zu sehen (oder zu hören) hat bei uns Familientradition. Möglicherweise haben wir alle einen Sprung in der Schüssel. Eine Tante hat ihren Lebensunterhalt sogar als Medium verdient.

Heute wollte ich euch von dem letzten Spukhaus erzählen, in dem ich bis jetzt gewohnt habe. Eigentlich war es gar nicht so unheimlich – ein Backsteinhaus, nach dem zweiten Weltkrieg gebaut, mit Obstgarten, kleiner Scheune und einem Garten, in dem wir Hühner gehalten und einen Teich angelegt haben. Wir hatten das Haus von dem Mann gemietet, der es von seinem Vater geerbt hatte. Und der hatte dieses Haus nicht nur mit seiner Frau zusammen selbst gebaut, sondern war auch in diesem Haus gestorben. Wenigstens wirkte es auf mich so. Wir hatten eigentlich nur das Erdgeschoss gemietet, denn im ersten Stock standen noch all seine Möbel. Und manchmal konnte man den alten Mann am oberen Ende der Treppe spüren. Er war nicht unfreundlich oder unheimlich – eher verwirrt, was diese komischen Leute in seinem Haus wollten.

Schwarzer Hintergrund, davor eine gesichtslose Gestalt unter einem Falten werfenden hellgrauen Tuch.
Foto von Syarafina Yusof, gefunden auf Unsplash

Ich habe mich immer bemüht, freundlich zu ihm zu sein, habe ihn gegrüßt, wenn ich etwas gemerkt habe, und ihn auch zu unserem Weihnachtsfest im Erdgeschoss eingeladen. Das ist meiner Meinung nach das Mindeste, was man für so einen Geist tun kann.

Als ich einmal mit meiner Schwester und meiner Mutter über den Geist sprach, waren wir uns alle drei einig, wie er aussieht. Also entweder ein Fall von Gruppenhysterie, oder vielleicht ist an der Sache ja was dran?

So richtig gespukt hat der alte Mann übrigens nie. Ganz anders als die Stimmen, die man in einem der anderen Häuser, in denen wir gewohnt haben, singen hören konnte. Und ehe ihr fragt – direkte Nachbarn hatten wir damals nicht.

Wie steht es mit euch? Habt ihr schon einmal einen Geist gesehen? Oder glaubt ihr, das ist alles nur ein Bär, den ich euch aufbinden will?

Gespräche unter Freundinnen

„Geister, Zombies und Vampire sind doch alle irgendwie das gleiche.“
„Nein, Geister vermehren sich nicht. Vampire und Zombies hingegen schon.“
„Wir vermehren uns auch nicht. Heißt das, wir sind Geister?“

Ich würde zu gerne behaupten, bei uns gehe es geistreicher (sorry!) zu, aber wir wollen ja ehrlich bleiben.

Es ist toll, was ich bis jetzt alles in „Gruftgeflüster“ ausprobieren durfte: Dämonen, Krabbeltiere, Flüche, okkulte Praktiken, Monster … jeden Monat kann ich mich an etwas Neuem ausprobieren. Und inzwischen steht auch das nächste Abenteuer auf der Matte: Eine Geistergeschichte. Vielleicht auch eine Familientragödie. Ich sitze noch auf dem Plot und kenne nur ein paar Eckpunkte, aber ich bin gespannt, wie ich das umsetzen kann – und ob es euch genau so viel Spaß macht wie mir!

Habt ihr Lieblingsgespenster? Oder kennt ihr echte Geistergeschichten?

Alles beknackt, alles wie immer

Lustig, wie diese Frau immer mal wieder für Wochen in irgendwelchen Luftlöchern verschwindet … hier ist einerseits nichts los, was sich zu bloggen lohnt, andererseits bin ich zu beschäftigt für ordentliche Einträge. Und dann sind da die Katastrophen. Beispielsweise ist es zu warm. Und es gewittert gar eindrucksvoll. Und entweder die böse Technik oder meine eigene Unfähigkeit haben sämtliche Fotos, die ich vor 2021 aufgenommen habe, gelöscht. Wir sind noch dabei zu gucken, was man mit technischen Mitteln wiederkriegen kann, danach muss ich mich ggf. in den SoMe und hier auf dem Blog ans Sammeln machen. Es ist ein Elend, ihr könnt euch das vielleicht gar nicht vorstellen. Zum Glück habe ich einen technisch versierten Partner.

Aber es gibt auch schöne Dinge. Ich war zum ersten Mal seit über einem Jahr wieder im Theater – eine Freiluftaufführung mit begrenztem Publikum, nachverfolgbaren Gästen und Maskenpflicht, sobald man mal nicht sitzt, aber es war wieder Theater! Und wir haben einen Ausflug ins Museum geplant, für Ende August! (Wie schwierig kann es sein, einen Termin für vier Erwachsene mit nur wenig familiären Verpflichtungen zu finden? ^^ ) Und ich habe ein schönes Kompliment für den „Bösterhasen“ gekriegt: Eine Freundin meinte, sie hat jetzt wieder Angst im Dunkeln. Hoffentlich legt sich das bis nächstes Jahr Ostern!

In den kommenden Tagen gibt es schon Band Fünf vom „Gruftgeflüster“. Unglaublich, wie schnell die Zeit vergeht …

(Hier hätte ein Titel stehen sollen)

Immer, wenn wir Besuch haben, entdecke ich neue Facetten meines Heimatortes. Und dabei lebe ich schon seit fast zwanzig Jahren in Bonn. Aber ich weiß nicht, ob ihr das kennt – wenn man irgendwo wohnt, nimmt man sich nur selten die Gelegenheit, Sightseeing zu betreiben. Wenn aber Freunde oder Familie für ein paar Tage hier aufschlagen, beginne ich zu recherchieren: Was könnte man schönes unternehmen? Was sollte man unbedingt gesehen haben? Und so entdecke ich an der Seite unserer Gäste die Stadt, in der ich wohne, und das Umland immer wieder von einer anderen Seite.

Deswegen mag ich es, Geschichten über das Rheinland zu schreiben – es ist sehr vielseitig und verfügt über einen Armvoll Geschichte. So viele Unterschiede auf kleinem Raum findet man sonst nur selten – eigentlich auch kein Wunder, wenn man bedenkt, wie lange die Gegend auch von internationaler politischer Relevanz war. Und dann lieben wir auch noch so malerisch am Rhein!

Ab und zu begebe ich mich auch allein auf Exkursion. Dafür brauche ich allerdings schon eine Idee von meinem Ziel. Ich gehe auf Schauplatz-Recherche!

Leicht bewölkter, asugewaschener Himmel. Im Vordergrund ein wenig gekiester Weg (links) und eine verwilderte Wiese an einem abfallenden Abhang. In einiger Entfernung üppig belaubte Bäume hangabwärts, dahinter der Rhein, kaum auszumachen, in der Ferne bewaldete Landschaft mit einzelnen Spuren von Bebauung.
Ausblick vom Ennert aus über den Rhein, mit Spuren von Ramersdorf und Bad Godesberg

Dieses Foto entstand heute auf einem Spaziergang, als ich mir den Schauplatz von „Stille Wasser sind tödlich“ ein wenig näher angeschaut habe: Was für Pflanzen wachsen hier? Wonach riecht es? Was hört man? Welche Tiere kann man sehen? Woher kommt das Licht? Diese Wiese werde ich wahrscheinlich nicht verwenden, aber sie war so malerisch. Und die Vorteile solcher Schauplatz-Begehungen liegt auf der Hand:

  • Ich muss mir nichts merken, denn ich kann alles fotografieren oder notieren.
  • Mir kommen neue Ideen – zum Beispiel war da heute an einer Stelle ein mysteriöses Loch im Boden, mit dem ich gar nicht gerechnet hatte.
  • Die Realität liefert Details, auf denen die Geschichte ruhen kann.
  • Ich werde damit konfrontiert, was meine Charaktere wohl wahrnehmen und wie sie Dinge bewerten würden – mögen sie den Wald oder schimpfen sie konstant über Waldmauskacke?

Also bin ich dann unterwegs mit meinem Handy für die Fotos und einem Notizbuch für spontane Eindrücke, bestimme per App interessant aussehende Pflanzen und Insekten und achte darauf, aus welcher Richtung man die Autobahn hört. Ab und zu erlebe ich auch Anekdoten, die ihren Weg in Geschichten finden, aber davon erzähle ich vielleicht bei einer anderen Gelegenheit mehr.

In diesem Winkel sind alle TOT! TOT! TOT!

Ich weiß nicht, wie lange er uns erhalten bleibt, aber klickt doch mal probehalber auf diesen Link. Keine Angst, da passiert nichts Schlimmes. Aber das Problem, worauf in dem verlinkten Video hingewiesen wird, liegt mir schon seit langem sehr am Herzen.

Ihr wisst ja, ich bin Gelegenheits-Radfahrerin und Viel-Geherin. Außerdem, auch das habe ich bestimmt schon das eine oder andere Mal erwähnt, bin ich früher oft mit meinem Vater im LKW mitgefahren. Und wenn man in so einer Kabine sitzt, merkt man erst, was man alles nicht sieht.

Der Mann glaubt mir das auch nicht (dem habe ich den Link direkt im Chat geschickt), aber die toten Winkel an LKW und ähnlich verbauten Gefährten (Transporter, Busse, …) sind riesig. Was dort steht/geht/fährt/kraucht, sieht der Fahrer einfach nicht, egal, wie sehr er sich verrenkt. Und in genau diesen Winkeln befinden sich die meisten Leute, über deren tragisches Ableben man anschließend in den Zeitungen liest.

Meist ist das Geschrei groß: LKW von der Straße! Diese rücksichtslosen Fahrradschubser!

Und ich stehe dann immer ein wenig unentschieden daneben, denn mir tun beide leid – der*die Verunfallte und der*die Unfallverursacher*in. Schließlich kenne ich einige LKW-Fahrer, und glaubt mir: Niemand von denen nietet gern Leute um. Was man nicht sieht, kann man gar nicht absichtlich auf die Haube (oder unter die Räder) nehmen.

Meiner Meinung nach sollten alle Leute, die einen Führerschein machen, wenigstens einmal selbst in einer LKW-Fahrerkabine gesessen haben, um die toten Winkel live zu erleben (NICHT, indem sie jemanden überfahren!). Das Video da oben ist die nächstkleinere Möglichkeit, sich das vor Augen zu führen.

Und während es durchaus helfen könnte, alle Fahrzeuge mit noch mehr Fahrassistenzsystemen auszustatten, habe ich zusätzlich eine Bitte an alle anderen Verkehrsteilnehmer: Bleibt aus den toten Winkeln möglichst einfach raus.

Wie ihr die erkennt?

Werft einen Blick in den Rückspiegel des LKW. Wenn ihr dort den Fahrer sehen könnt, kann er euch auch sehen. Ansonsten … rettet Leben, haltet Abstand. Ich schwör, beim Armdrücken mit einem Brummi verlieren alle.