Rezension: „Der dicke Bauch – raus aus dem Teufelskreis“ (Dr. Angela Fetzner)

„Ein flacher Bauch entspricht dem Schönheitsideal der meisten Frauen und Männer.

Ein dicker Bauch dagegen sieht nicht nur unschön aus, er hat auch gefährliche Auswirkungen auf die Gesundheit.

Doch warum ist der dicke Bauch eigentlich so verhängnisvoll? Ist dies reine Panikmache oder geht vom Bauchfett wirklich eine immense Gefahr aus?
Was sind weiterhin die hauptsächlichen Gründe für die Entstehung des dicken Bauchs – und vor allem: Was kann man dagegen tun?

Antworten auf all diese brennenden Fragen werden in diesem Buch ausführlich von Apothekerin Dr. Angela Fetzner aufgezeigt.

Die verschiedenen Ursachen für die Entstehung des dicken Bauchs werden erörtert, ferner werden seine negativen Auswirkungen auf den gesamten Körper besprochen.

Vor allem aber werden verschiedene Möglichkeiten beschrieben, wie Sie wieder einen schlanken und flachen Bauch zurück gewinnen.“

„Der dicke Bauch“ ist ein Symptom unserer Wohlstandsgesellschaft, allgemein weitverbreitet. Das wissen die meisten von uns, und gerade zu Jahresanfang sind die guten Vorsätze auch noch frisch im Gedächtnis: Abnehmen. Gesünder leben. Und überhaupt. Aber: Wo anfangen?

Anstelle (angeblich) revolutionärer restriktiver Ernährungskonzepte, welche im Wochentakt wechseln und „den einzig wahren Weg zu Gesundheit und ewigem Leben“ (oder so ähnlich) versprechen, stellt dieses Büchlein einen sachlichen Überblick über die Details von Gewichtszu- und -abnahme dar. Im ersten Teil wird erklärt, woher Übergewicht in den meisten Fällen kommt (Mangel an Bewegung, Überangebot an hochkalorischer Nahrung, genetische Faktoren). Dann folgt ein kurzer Überblick über einige entscheidende Stoffwechselkreisläufe im menschlichen Körper, welche die Gewichtsentwicklung beeinflussen, und schließlich werden einfache Methoden gezeigt, wie man seine Gewohnheiten Stück für Stück umstellt, um dauerhaft gesund abzunehmen und Lebensqualität zu gewinnen.

Wer sich bereits seit längerem mit dem Thema befasst, wird hier wenig Neues finden. Dennoch lohnt es sich meiner Meinung nach, auch Altbekanntes ab und zu zu rekapitulieren. Und für alle, die sich noch nicht fundiert mit dem Thema „Abnehmen“ beschäftigt haben, bietet dieses Buch einen gründlichen Überblick, aufgrund dessen man selbst die Zügel des eigenen dicken Bauches in die Hände nehmen kann.

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Rezension: „Zum Geburtstag einen Baum…“ (Cornelia Wriedt)

„Ein besonderes Geburtstagsgeschenk lässt sich nicht so einfach finden. Hier kommen Tipps für alle, die eine Vorliebe für Bäume haben. Der keltische Baumkalender bietet jede Menge Geschenkideen für Naturliebhaber und Menschen mit grünen Daumen. Hier finden sich Vorschläge für Gärtner mit großen Gärten, mit kleinen Gärten oder Balkons, für Bonsai-Liebhaber und für Leute, die keinen Garten haben.
2. Auflage mit Code für PDF zum Ausdrucken.“

„Zum Geburtstag einen Baum…“, was kann man sich darunter vorstellen? Einmal mehr siegte meine Neugier über meinen gesunden Menschenverstand. Das kann schiefgehen, aber in diesem Fall wurde meine Abenteuerlust belohnt. Und gerade in der Zeit zwischen den Jahren ist es doch mitunter recht vergnüglich, sich mit verschiedenen Horoskopen und Wahrsage-Methoden zu befassen, nicht wahr?

Das vorliegende Buch ist im Wesentlichen eine ausführliche und liebevoll zusammengetragene Version des keltischen Baumkalenders, über dessen Ursprünge von klügeren Menschen als mir schon lang und breit gestritten wird. Wer allerdings Horoskope und die Natur mag und sich nicht von einem Mangel an historischen Fakten abschrecken lässt, der findet hier nicht nur detaillierte Beschreibungen der unterschiedlichen Persönlichkeiten, denen jeweils eine Baumsorte zugeordnet wird, sondern auch liebevoll zusammengetragene Geschenkideen – für Leute mit Gärten, Balkon oder auch solche, die (wie ich) den „braunen Daumen“ haben. Auf diese Weise bietet das Buch viele Anregungen für Geschenkideen, die einen bleibenden Eindruck hinterlassen – und wer Horoskop-Muffel beschenken will, muss ja nicht ausplaudern, woher er seine Ideen hat. ^^

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Etwas ernstes zum Jahresende – Raubkopien

Heute morgen las ich bei einer Facebook-Bekanntschaft, sie habe jemandem ein digitales Rezensionsexemplar ihres aktuellen Buches zukommen lassen – und diese Person hat die Datei prompt im Netz zum kostenlosen Download angeboten. Natürlich ist besagte Bekannte wütend und enttäuscht.

Vorab: Ich mache kein DRM („Digital Rights Management“, ein handelsüblicher Kopierschutz) an meine Bücher. Nicht, weil ich partout etwas zu verschenken hätte, sondern weil

* Leute, die einen Kopierschutz umgehen wollen, das auch ohne großes technisches Wissen tun können und

* ein DRM häufig zu Problemen bei der Nutzung führt, wenn man beispielsweise auf ein anderes System oder ein neueres Gerät umsteigt.

Das gesetzlich verbriefte Recht auf Privatkopie stört mich nicht, und darunter fallen auch (nur um das einmal deutlich zu sagen) Kopien für Familienmitglieder und Freunde. Ich hoffe in erster Linie, dass Leute meine Geschichten lesen, sie ihnen gefallen und genau diese Leute dann zukünftig weitere Bücher von mir kaufen oder mich ihren Freunden weiterempfehlen.

Aber bei dieser Gelegenheit möchte ich einmal einige der Argumente beleuchten, die Leute bringen, wenn sie in großem Stil Bücher aus illegalen Quellen herunterladen:

  1. Ich habe kein Geld, um mir alle Bücher zu kaufen, die ich lesen möchte.“

Das ist in der Tat ein Problem – und zwar eines, das ich nur zu gut kenne. Bestimmt achtzig Prozent meines Taschengeldes sind zu jedem beliebigen Zeitpunkt in Bücher investiert worden, und es gab immer Dutzende Titel, die ich mir nur zu gerne geleistet hätte. Als ich jung war (ahem), gab es natürlich noch keine eBooks. Was habe ich also gemacht? Bei Freunden geliehen – siehe „Recht auf Privatkopie“ – und Büchereien besucht. Viele Büchereien, habe ich gehört, bieten auch eBook-Lizenzen an, und das Ausleihen ist vergleichsweise günstig und technisch einfach.

Abgesehen davon gilt allerdings: Vor allem Self-Publisher (so wie ich) bieten ihre Bücher vergleichsweise günstig an. Oftmals schon für unter einen Euro. Ein großer Teil der Werke ist für unter fünf Euro zu haben – die Raucher unter euch können das bestimmt in Packungen umrechnen, um einen Vergleich zu haben. (Alternativ bietet sich die Umrechnung in Coffee to go, Schokolade oder Stripclubbesuche an.)

  1. „So ein Autor ist doch reich, der braucht das Geld gar nicht.“

Reich? Ha! Ich besitze genau drei Paar bürotauglicher Schuhe und zwei Handtaschen, von denen eine gerade den Geist aufgibt. Im vergangenen Jahr habe ich mit meinen Büchern einen Umsatz im dreistelligen Bereich gemacht – in etwa genug, um einen No-Name-Laptop zu kaufen (was dringend nötig wäre, denn an meinem fehlt die T-Taste, der Akku ist hinüber und das Touchpad funktioniert nur noch mit Hilfe magischer Beschwörungsformeln). Da sind noch nicht die Steuern abgerechnet, und ich habe auch einen nicht unwesentlichen Teil für Recherchematerial ausgegeben. Dachtet ihr, ich hab all die schlauen Dinge im Kopf? Tja, sorry, leider nicht.

Um es einmal ganz deutlich zu sagen: Die wenigsten Autoren können von ihren Geschichten leben. Und ich rede hier nicht einmal von „gutem“ Leben. Nein, in diesem Fall gilt als „Leben“, wenn man Miete und Essen zahlen kann und sich vielleicht noch die Krankenversicherung leisten. Altersvorsorge ist schon optional. Wenn ich nicht meinen heiß-hassgeliebten Bürojob hätte, säh es ziemlich düster aus für meine Geschichten, denn auch Kaffee kostet, und ohne Kaffee läuft hier gar nix. Versprochen, sobald ich reich und berühmt bin, werde ich mein karitativ-literarisches Engagement verstärken.

  1. „Wieso sollte ich für so einen Blödsinn zahlen?“

Wieso willst du so einen Blödsinn herunterladen? (Jaaaa, ich kenne einige Exemplare, denen es nur darum geht, möglichst große Datensammlungen zu besitzen. Ginge es um Katzen statt um eBooks, würden Freunde und Nachbarn wahrscheinlich intervenieren. Aber eBooks sind pflegeleicht und geruchsarm. Sie kratzen auch nicht an der Tür.)

  1. „eBooks zu kopieren ist ein Kavaliersdelikt.“

Also nur „ein bisschen falsch“? Das ist wie „ein bisschen schwanger“ – so etwas gibt es nicht. Natürlich halte ich es für komplett blödsinnig, sogenannten „Raubkopierern“ mit härteren Strafen zu drohen, als Steuersünder und Vergewaltiger aufgebrummt bekommen. Aber wenn ihr nicht wollt, dass ich euch im Vorbeigehen in den Arm kneife (das ist „weniger falsch“ als boxen, nicht wahr?), solltet ihr diese Einstellung noch einmal überdenken.

  1. „Ich guck erst einmal rein, und wenn es mir gefällt, kann ich es immer noch kaufen.“

Klingt erst einmal valide, aber auch das geht bei den meisten Anbietern auf legalem Weg. Ich hab schon eBooks, die sich als Fehlkauf herausstellten, bei Amazon ohne Probleme zurückgegeben und mein Geld innerhalb kürzester Zeit zurückbekommen. Über andere Plattformen kann ich als Kindle-Jüngerin natürlich nichts sagen, aber ich gehe hart davon aus, dass es meistens ähnlich aussieht. Und falls nicht – ein Grund mehr, ein Kindle zu kaufen. Da könnt ihr nämlich meine Bücher lesen, und die Textdarstellung ist auf dem Kindel von allen eBook-Readern, die ich bislang in der Hand hatte, immer noch die beste.

Es gibt übrigens Bücher, die ich auch nicht kaufe. Etwa „Allahs Töchter“ von Nedim Gürsel. Warum? Weil das eBook stolze 21,99€ kostet (gerade eben noch einmal geschaut – bei der Gelegenheit habe ich auch festgestellt, dass die gebundene Ausgabe inzwischen nur noch 11,73€ kostet, dann landet eben die auf meinem Wunschzettel). Das ist ein komplett lächerlicher Preis für ein eBook – schließlich fallen da keine weiteren Lagerungs-, Versand- oder Materialkosten an, wenn man die Datei einmal hochgeladen hat, und Text, Cover und Layout hat man sowieso für die Printausgabe schon gemacht. Was habe ich also gemacht? Es illegal heruntergeladen? Nein, ich habe es ganz einfach noch nicht gelesen. Auch wenn es mich wirklich juckt. „Mit den Füßen abstimmen“ nenne ich das – oder eher „mit dem Portemonnaie abstimmen“. Bei einem einzelnen Käufer wird das den Anbieter wohl nicht beeindrucken, aber wenn viele Leute auf diese Weise reagieren, merken die Anbieter das vielleicht auch.

Und jetzt zum Schluss noch ein paar gute Gründe, meine eBooks zu kaufen:

* Wir Indie-Autoren gucken geradezu hypnotisch auf unsere Download-Zahlen. Jeder einzelne Kauf macht uns überglücklich – das ist gut für’s Karma!

* In jedes Buch stecke ich etwa ein halbes Jahr Arbeit. Ich schreibe gerne, so wie die meisten Autoren, die ich kenne (sonst würde man sich den Blödsinn bei der Bezahlung ja gar nicht antun), aber wenn ich mir das dauerhaft leisten will, darf es kein Verlustgeschäft sein. Die Einnahmen aus den Verkäufen stecke ich momentan noch zu mindestens hundert Prozent in Belegexemplare (bei den Taschenbüchern), die ich als Rezensionsexemplare verschenke, in Recherchematerial und natürlich Kaffee (s.o.).

* Wenn ich erst reich und berühmt bin, passieren garantiert ganz grandiose überraschende Dinge! Weltherrschaft? Pah, ich geb mich doch nicht mit Kleinigkeiten zufrieden!

* Es erhöht eure Chancen, irgendwann mal professionelle Cover auf meinen Geschichten zu sehen. Mediengestalter wollen auch leben, professionelle Arbeit ist teuer und es tut mir wirklich immer ein wenig leid, euch mein mangelndes gestalterisches Talent zu demonstrieren. Aber: Selbst ist die Frau!

In diesem Sinne – genug gejammert für ein Jahr. Ich geh jetzt den Mann wecken, und das restliche Jahr über wird gefeiert! Falls ihr übrigens unbedingt meine Bücher lesen wollt und sie euch partout nicht leisten könnt, meldet euch doch einfach. Ich bin sicher, wir finden eine Lösung. ^^

Stadtrundgang zu „Allerseelenkinder“

Das wollte ich schon eeeewig machen und hab es bislang irgendwie immer vergessen… ein paar Bilder von Schauplätzen:

Und so sieht es unter der Brücke aus. Vor allem Nachts ein unheimlicher Ort.

Und so sieht es unter der Brücke aus. Vor allem Nachts ein unheimlicher Ort.

Die Autobahnbrücke, unter der wir den Gestaltwandlern begegnen.

Die Autobahnbrücke, unter der wir den Gestaltwandlern begegnen.

Hier in Beuel könnte man die "Göttinnengrotte" finden, wenn sie nicht nur ausgedacht wäre. Es gibt viel zu wenig Esoterikläden!

Hier in Beuel könnte man die „Göttinnengrotte“ finden, wenn sie nicht nur ausgedacht wäre. Es gibt viel zu wenig Esoterikläden!

Das Bonner Münster bei Nacht.

Das Bonner Münster bei Nacht.

Früher die Botschaft von Kongo, jetzt komplett saniert und in Luxus-Apartments umgewandelt.

Früher die Botschaft von Kongo (zumindest im Buch – in Wahrheit Nigeria), jetzt komplett saniert und in Luxus-Apartments umgewandelt.

Das Cartoon, eines meiner Lieblingscafés in der Innenstadt.

Das Cartoon, eines meiner Lieblingscafés in der Innenstadt.

Versteckt sich hier der Wandelnde Friedhof?

Versteckt sich hier der Wandelnde Friedhof?

Die Heiderhofer Idylle. Man mag gar nicht glauben, was sich hinter diesen Fassaden alles abspielt.

Die Heiderhofer Idylle. Man mag gar nicht glauben, was sich hinter diesen Fassaden alles abspielt.

Blick von Rheinufer aufs Siebengebirge.

Blick von Rheinufer aufs Siebengebirge.

Nicht so schön, dafür einprägsam - das Bonner Stadthaus.

Nicht so schön, dafür einprägsam – das Bonner Stadthaus.

Von außen stattlich anzusehen - das Universitäts-Huaptgebäude.

Von außen stattlich anzusehen – das Universitäts-Huaptgebäude.

Der Blick hinunter ins Rheintal. Hier findet ihr die "Magie hinter den sieben Bergen".

Der Blick hinunter ins Rheintal. Hier findet ihr die „Magie hinter den sieben Bergen“.

Wenn die Götter einen Tür schließen, öffnen sie eine Keksdose

1240386_880628175289785_156461451594967115_nIch bin ja so eine kleine Gesundheits-Fanatikerin. Also dachte ich mir, rechtzeitig vor den Feiertagen gönn ich meinem Körper eine kleine Verschnaufpause und verzichte auf Getreide, Zucker, Kuhmilchprodukte und so Krams. Schließlich kann man eine begrenzte Zeit auch sehr gut von Bohnen, Eiern und Grünzeug leben, nicht wahr? Schließlich muss ich mich ja auch um Hans, meinen Gallenstein, kümmern.

Wie dem auch sei, die zwei Wochen vergingen im Flug. Letzten Sonntag war dann eine Back-Orgie angesagt. Und was stelle ich am Montag morgen fest?

Meine Finger und Knie tun wieder weh. Ich hatte gar nicht bemerkt, dass das aufgehört hatte. Offenbar habe ich irgendeine Art Entzündung oder so in den Gelenken, die sich über Süßkram freut. Auf jeden Fall ist es nicht lustig, mit schmerzenden Fingern zehn Stunden oder mehr am Tag am Rechner zu sitzen. Und ich bin erst zweiunddreißig!

Tja, sieht wohl so aus, als müsse ich länger auf das Zuckerzeug verzichten. Blöd nur, dass ich das ausgerechnet in der Adventszeit gemerkt habe, wo ich doch so ein großer Freund von Marzipan bin! Und die Back-Orgien sind auch schon geplant. Na ja, dann teile ich eben mit den Kollegen.

Hmpf.