Nornen auf der Leipziger Buchmesse – Crowdfunding-Aufruf

Gelegentlich hatte ich ja schon über das Nornenabenteuer auf der LBM 2018 berichtet, und auch 2019 wären wir gerne wieder da. Leider ist das ein nicht ganz günstiges Vergnügen, und als Vereinigung von Enthusiastinnen finanzieren wir uns da komplett selbst – ohne die Möglichkeit, durch Verkäufe auf der Buchmesse Einnahmen zu generieren. Jede Norne steuert bei, was sie erübrigen kann, und für die LBM 2019, haben wir uns überlegt, könnt ihr das Nornennetz tatkräftig unterstützen.

Hier ist der Blogartikel, der alles erklärt.

Und hier geht es direkt zur Kickstarter-Kampagne.

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by Ela Schnittke

Ich wacke, du wackst ,wir wacken, …

Ein paar Impressionen vom vergangenen Wochenende. Der Mann aus meiner Wohnung und ich waren, ihr habt es euch vielleicht schon gedacht, auf dem Wacken Open Air, wo es dieses Jahr statt Schlamm jede Menge Staub gab – öfter mal was Neues! Der Gummistiefelstand war komplett verwaist, da hat auch keiner mit gerechnet. Stattdessen gab es Sonne(nbrand) en masse, und die Trinkwasserstationen waren immer gut besucht. Kein Wunder, schließlich können 75.000 Metal-Fans nicht nur von Bier leben. ^^

Meine Highlights:

  • Eine stagedivende Riesengummiente bei Alestorm.
  • Clawfinger.
  • Auf dem Weg ins Zelt nachts noch schnell aufwärmen unter den Flammenwerfern bei „Bloodsucking Zombies from Outer Space“.

Da hätte ich drauf verzichten können:

  • Staub auf jeder einzelnen Schleimhaut.
  • Fünf Stunden Stau auf dem Rückweg.
  • Den Sonnenbrand, den ich mir auf dem Weg vom Zelt aufs Gelände eingefangen habe, ehe ich einen schützenden Schal erstehen konnte.

In diesem Sinne: Immer schön im Schatten bleiben!

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Ich bin beGEISTert

Und das gleich in mehrfacher Hinsicht. ^^

Wie ihr vielleicht schon fast so gut wie mitbekommen habt, steht der nächste Band der „Magie hinter den sieben Bergen“-Reihe bereits in den Startlöchern und trägt den wunderbaren Namen LICHTERSPUK. Ohne euch zuviel zu verraten, kann ich an dieser Stelle schon sagen: Es kommen Gespenster drin vor.

Unter anderem geht es um den Mythos der „weißen Frau“, welcher verschiedene europäische Adelshäuser heimsucht. Mir ist er vor allem aus englischen Schlössern und deutschen Sagen bekannt, aber auch die Slowakei, Österreich und die Schweiz haben ihre eigenen Geschichten über gespenstische Frauen, denen die Sonnenbräune abgeht. Meistens handelt es sich bei der „weißen Frau“ um eine Ahnin, die in der Burg spukt, in der sie gelebt hat, und deren Erscheinen Unheil ankündigt. Ich habe mir für „Lichterspuk“ ein ganz besonderes Exemplar dieser Gattung ausgeliehen, nämlich die „Witte Jüffer“. Das ist Mundart für „Weiße Jungfer“, und hier könnt ihr etwas mehr über das Original lernen.

Der Witten Jüffer bin ich selbst bis jetzt nicht begegnet, aber es gibt in meiner Familie schon die eine oder andere gruselige Anekdote. So habe ich eine – inzwischen verstorbene – Tante, die einige Jahre als Medium gearbeitet hat. Und als ich noch sehr, sehr klein war, lebten wir in einem Haus, in dem es am oberen Treppenabsatz im ersten Stock spukte: Man konnte Stimmen und Musik hören. Eigene Erinnerungen habe ich an diesen Spuk keine, aber er wird gelegentlich im Rahmen von Kaffeekränzchen oder Familientreffen ausgepackt. Damals hatten wir auch einen Babysitter, der große Spinnen wegzaubern konnte, indem er auf der Bontempi-Orgel spielte. Hach, das waren magische Zeiten!

Ob ich als erwachsener, vernünftiger Mensch an Geister glaube? Ich bin mir, ehrlich gesagt, fast sicher, dass es so etwas wie Geister gibt – auch wenn ich natürlich keine Erklärugn dafür habe, wie ihre Existenz sich erklärt oder warum jemand nach seinem Tod noch Zeit darauf verschwenden sollte, jemanden zu bespuken. Vielleicht reizt mich einfach die Vorstellung, dass es mystische Vorgänge gibt, die wir nicht ohne Weiteres erklären können, und dass es nach dem Tod für uns noch Abenteuer zu erleben gibt.

Wie steht es bei euch? Habt ihr selbst schon gruselige Abenteuer erlebt? Oder ist das alles doch nur Humbug?

Die besten Pläne

Dienstag war wieder so ein Tag.

Ich hatte ungefähr drölfzig Dinge vor, die alle ganz dringend stattfinden mussten, und ich wusste auch direkt die Reihenfolge, in der alles passieren musste, damit ich garantiert siegreich aus der Schlacht gegen Zeit und Arbeit hervorgehe: Büro, Lauftraining, Abendessen kochen (und essen!), zwei Kapitel überarbeiten, Bett. Vor allem das Laufen war wichtig, denn die langen Läufe lässt mein innerer Schweinehund gerne mal ausfallen. Zehn Kilometer sollten es werden.

Dann kam alles ganz anders.

Zuerst erhielt ich, noch im Büro, eine Nachricht des Mannes: Er war unterwegs zum Friseur, hatte aber seinen Schlüssel zu Hause vergessen. Kurze Rücksprache – zu dem Zeitpunkt, an dem ich mit seiner Rückkehr rechnete, wäre ich eigentlich noch schwitzend irgendwo im Wald.

Kein Problem. Dann eben erst Kapitel überarbeiten, bis er nach Hause kommt, laufen, Abendessen. Ich kam nach Hause, und weil es so schön friedlich war, machte ich erst einmal ein kleines Nickerchen mit den Katzen.

Als ich etwas später am Schreibtisch saß, der nächste Anruf: Der Mann hatte nach dem Friseur noch eingekauft – vor allem Eis, was bei diesem Wetter ja sozusagen überlebenswichtig ist. Leider hatte er vor dem Einkauf auch ein Päckchen bei der Post abgeholt, dieses dann aber leider in der Bankfilliale vergessen. In der Zwischenzeit hatte ich schon das Abendessen vorbereitet, das man quasi nur noch den Herd einschalten und ein paar Dinge rühren musste, und das erwies sich langfristig als Glücksfall.

Damit das Eis nicht schmilzt – hey, wir haben unsere Prioritäten eindeutig im Griff! – kam er also schnell nach Hause. Ich saß in Sportsachen am Rechner. Weil es in der Nähe der Bank aber keine Parkplätze gibt und er auch einen dichten Terminplan für den Abend hatte, habe ich ihn noch einmal schnell in die Stadt gefahren und in Banknähe ausgesetzt. Dann einmal um den Block kurven, während er zur Bank hetzt.

Das Päckchen war noch da, welch Glück!

Fünfzehn Minuten später waren wir wieder an der Wohnung. Jetzt war es aber höchste Zeit, wenn ich noch laufen wollte! Das Schreibtischpensum hatte ich mehr als erledigt. Nur noch schnell die Schlammschuhe anziehen, „Zombies, run!“ auf die Ohren – und los.

Zum Glück ist es im Moment Abends noch lange hell, so kam ich in den Genuss eines halbwegs kühlen Waldlaufs. Außerdem konnte ich eine neue Strecke probieren, bei der sich gleich mehrere Steigungen auf meine Geschwindigkeit auswirken. Hangläufe sind ja gut für die Ausdauer und so. Letztendlich war ich um 21:00 h wieder zu Hause und bekam auch gleich eine SMS, dass der Mann ebenfalls wieder auf dem Heimweg sei. Schnell Herd anstellen, unter die Dusche – und dann gerade irgendwie noch rechtzeitig mit Bier und Futter auf das Sofa fallen, ehe der Tag komplett rum war.

Zum Glück bin ich nicht nur sehr verplant, sondern auch sehr spontan. Aber ich schwöre, wenn der ganze Terminstress um ist, mache ich mal zwei Wochen nichts. Das dürfte, wenn ich richtig geplant habe, irgendwann im November sein. ^^

Magischer Mittwoch: Sarah König

Eine weitere Norne, ein weiteres spannendes Interview zum Magischen Mittwoch!

Cover

VITA

Sarah König, geboren 1985, lebt mit ihrer Familie im Kreis Steinfurt, nahe der holländischen Grenze in NRW. Sarah König schreibt und liest – wenn sie nicht gerade ihren Nachwuchs hütet – in fantastischen Welten von Abenteuern und Begegnungen mit Herz.

Flammengarde - Sarah Konig

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INTERVIEW

In welcher Art kommt Magie in deinen Geschichten vor?

In »Flammengarde« handelt es sich um Elementarmagie, in »Lis und Dar« würde ich es als klassische Magie bezeichnen. Zaubersprüche, Zaubertränke und alles was dazu gehört.

Ist Magie in deiner Welt für alle frei zugänglich oder braucht man ein Artefakt/genetische Prädisposition/…?

In »Flammengarde« beziehen die Flammenmädchen ihre Kraft aus sich selbst. Der Lebensfunken, der das Leben überhaupt ermöglicht, ist in einigen Mädchen stärker als in anderen. Wenn diese Funke seine Kraft entfaltet, setzt er das Mädchen wortwörtlich in Flammen und verzehrt es. Ab diesem Zeitpunkt muss das Mädchen lernen, mit ihrer Kraft umzugehen und ein Teil der Flammengarde werden.

In »Lis und Dar« werden Kinder mit magischem Potetial geboren. Sofern es erkannt und gefördert wird, erhalten die Kinder Zugang zur Akademie, werden ausgebildet und haben so die Chance, ihre Magie für sinnvolle Dinge einzusetzen. Hier gibt es so viele unterschiedliche Ränge, dass es von einfacher unterstützender Zauberei bis hin zu hochrangigen Meisterzauberern alles gibt.

Bei welchem „magischer Einsatz“ (Wesen/Szene/Fun Fact) hattest du als Autorin den größten Spaß?

»Flammengarde« erzählt die Geschichte der Kronprinzessin Rahel und mir hat besonders gefallen, dass sie aufgrund dieser Gabe nicht nur als Prinzessin, sondern auch als Kriegerin aufwächst und besonders als ich das erste Mal ihre bewusste Beschwörung der Flamme schrieb war das ein toller Moment.

Für »Lis und Dar« muss ich ganz klar den Moment nehmen, in dem Lis durch ihre tollpatschige Art einen Zauber versemmelt und dafür sorgt, dass sich die Seele ihres Meister von dessen Körper trennt … was übrigens erst der Anfang der Geschichte ist. (Und jetzt krieg ich erst recht Lust drauf, die Geschichte auf Vordermann zu bringen!)

Welches ist dein liebstes mythisches resp. magisches Wesen?

Ich liebe den Phoenix seit Harry Potter.

Wie heißt dein liebstes „magisches“ Buch?

Das ist … einfach. Harry Potter.

Wenn du dir eine magische Fähigkeit aussuchen dürftest, welche wäre das?

Nur eine? Gemein … Ich würde mich wohl für Telekinese entscheiden. Ich bin ein so fauler Mensch …

Und welchen Preis wärst du dafür zu bezahlen bereit?

Ich würde tatsächlich einige Tropfen meines Blutes dafür opfern, kein Problem. 😉

Kannst du uns schon etwas über die nächste magische Geschichte verraten, an der du arbeitest?

Es geht weniger um Magie als um von sich aus begabte Wesen. Also weder Hervorrufen von Feuer noch Schwingen eines Zauberstabs, um bei den bisherigen Romanen zu bleiben.

Das nächste Projekt auf meiner Liste beschäftigt sich mit Gott, dem Tod, Engeln, Gefallenen, Dämonen … Ich schreibe es unter dem Arbeitstitel „Schuldig“.

Vielen Dank!

Lis_und_Dar_Cover 2.jpg

(Arbeitstitel, Arbeitscover)

Der Magische Mittwoch: Sienna Morean

Heute widmen wir uns einer weiteren fantastischen Kollegin aus dem Nornennetz. Einen herzlichen Applaus für Sienna Morean!

MoreanSienna_AufstandDerHoffnung_DieLegendenVonLenoare

VITA

Sienna Morean ist 1988 in Solingen geboren. Schreibt mit Vorliebe Thriller, Romance und Fantasy.

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INTERVIEW

In welcher Art kommt Magie in deinen Geschichten vor? Ist sie für alle frei zugänglich oder braucht man ein Artefakt/genetische Prädisposition/…?

Kommt auf die Geschichte an. In einer Geschichte bspw. Ist die Magie genetisch bedingt. In einer anderen braucht man etwas dafür, um die Magie freizusetzen.

Bei welchem „magischer Einsatz“ (Wesen/Szene/Fun Fact) hattest du als Autorin den größten Spaß?

Ich habe einem menschlichen Nebencharakter Flügel wachsen lassen, damit sie ihren Bruder ärgern konnte. Der Szenenverlauf war der Brüller – in meinen Augen. Ich hatte jedenfalls eine Menge Spaß – genauso wie die zusätzlichen Charaktere. (grinst)

Welches ist dein liebstes mythisches resp. magisches Wesen?

Der Phönix! Weil er wunderschön anzusehen ist und weil er sich immer wieder aus der Asche erhebt, wenn sein Lebenszyklus abgelaufen ist.

Wie heißt dein liebstes „magisches“ Buch?

Ich muss gestehen, dass ich bisher keins habe.

Wenn du dir eine magische Fähigkeit aussuchen dürftest, welche wäre das?

Das Heilen schwerer Krankheiten.

Und welchen Preis wärst du dafür zu bezahlen bereit?

Mein eigenes Leben würde ich als Tribut dafür zahlen wollen

Vielen Dank!

FeenCon – Traum und Realität

Traum und Realität haben ja in den seltensten Fällen miteinander zu tun. Und dieses Mal war das auch gut so. Mein Unterbewusstsein ist nämlich in der Nacht von Samstag auf Sonntag so richtig Amok gelaufen. Ihr wisst ja vielleicht, dass ich dieses Jahr zum ersten Mal einen Lese-Slot auf der FeenCon ergattert habe. Und ich war so richtig, richtig, RICHTIG schlecht vorbereitet. Ich hatte zwar Lesestellen ausgesucht, die aber nicht ausreichend geübt. Wie ich das Buch, Bob und mich selbst vorstellen würde, darüber hatte ich auch kein Stück nachgedacht. Grund genug für Panik, oder?

Genau das dachte mein Unterbewusstsein sich also, als es mich in der Nacht von Samstag auf Sonntag wahlweise nicht schlafen ließ oder mir, wenn ich doch mal die Augen zumachte, einen Albtraum nach dem anderen schickte.

Einmal war ich in der falschen Stadt.

Einmal war ich nackt und ohne Buch.

Einmal wurde ich ausgebuht.

Ja, Sonntag morgen war ich dann so richtig frisch und fröhlich, und kein bisschen nervös. Diese Autorin hat Nerven wie Drahtseile. Ganz winzige, filigrane Drahtseile. Wohl eher Basteldraht. Mehrfach geknickt und verdreht.

Aber egal, Kneifen gilt nicht, also machten wir uns ausreichend früh und zur Abwechslung mal mit sämtlicher Deko (und Buch!) auf den Weg. Die FeenCon findet sozusagen vor der Haustür statt, nur zehn Minuten Busfahrt entfernt. Wir waren dann auch anständig früh – Richard hat mich als Kameramann und lebendes Beruhigungsmittel begleitet – und konnten nicht nur das Team Chaospony am Stand begrüßen, sondern uns auch noch einmal richtig schön in Ruhe verrückt machen.

Lief dann aber erstaunlich gut. Es waren mehr Leute da als bei der RPC-Lesung, und die haben auch an den richtigen Stellen gelacht. Ich hatte ausreichend Text und klang, wenn ich die Bandaufnahme richtig interpretiere, nach den ersten fünf Minuten auch gar nicht mehr so nervös. Den Videobeweis bekommt ihr auch noch, irgendwann.

FeenCon-Lesung by Marny

Dieses tentakelbewehrte Foto stellt mir freundlicherweise die fantastische Marny von der ebenso Fantastischen Bücherwelt zur Verfügung.

Anschließend konnte ich am Verlagsstand noch ein paar Bücher signieren, mit freundlichen Leuten plauschen und eine neue „Kollegin“ begrüßen. Und zur Belohnung gab es noch etwas, was ich mir schon lange besorgen wollte: Echte Teufelshörnchen. Sieht ganz natürlich aus, oder?

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Magischer Mittwoch: Nicolas von Szadkowski

Diese Woche stelle ich euch einen Kollegen aus dem Chaospony Verlag vor, dessen „Legende der Weber“ schon seit einiger Zeit auf meinem Lesestapel liegt. Ich finde, alleine das Cover macht schon Lust auf mehr. Wie seht ihr das?

 

DieLegendederWeber

VITA

Geboren 1981 in Heidelberg, aufgewachsen bei Mannheim, Abitur und Zivildienst in Speyer.   Danach Studium in Koblenz, Informatik, Englisch, Geschichte, Religion. Seit dem Abi   zwischenzeitlich Jobs beim Fernsehen in Mannheim, als LifeKinetik-Trainer, bei einem Umzugsunternehmen. Seit 2008 Arbeit als Realschullehrer.

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Und nachdem wir die Formalitäten aus dem Weg haben …

Nicolas von S.

DAS INTERVIEW

In welcher Art kommt Magie in deinen Geschichten vor?

In meinem aktuellen Werk ist es keine herkömmliche Magie, sondern eine Gabe, die von der Kraft derer zehrt, die sie einsetzen.

Ist Magie in deiner Welt für alle frei zugänglich oder braucht man ein Artefakt/genetische Prädisposition/…?

Letzteres. Die Gabe wird vererbt. Allerdings nicht in jeder Generation oder an jeden Nachkommen.

Bei welchem „magischer Einsatz“ (Wesen/Szene/Fun Fact) hattest du als Autorin den größten Spaß?

Schwierig zu sagen, da in meinen Büchern (bisher) selten Magie vorkommt, wie man sie aus vielen andren kennt. Ich glaube es macht mir am meisten Spaß, die Figuren zum Leben zu erwecken, die sie dann einsetzen.

Welches ist dein liebstes mythisches resp. magisches Wesen?

Eindeutig der Drache.

Wie heißt dein liebstes „magisches“ Buch?

Die Saga der großen Schwerter von Tad Williams. Sind aber vier Bücher.  ;)

Wenn du dir eine magische Fähigkeit aussuchen dürftest, welche wäre das?

Teleportation.  Spart unglaublich Zeit und Geld. ;)

Und welchen Preis wärst du dafür zu bezahlen bereit?

Das kommt wohl darauf an, was auf der Rechnung stehen würde. Auf keinen Fall Gesundheit, Lebenszeit oder meine fantastische Seele.

Bonusfrage – kannst du uns schon etwas über die nächste magische Geschichte verraten, an der du arbeitest?

Hrm… wenn ich jetzt wüsste, welche ich zuerst zu Ende schreibe… ^^ Ich glaube es wird die, in der es um sehr mächtige, dämonische Artefakte geht.

Vielen Dank!
Bitte sehr!

Der Magische Mittwoch: Gesa F. Roberts

Schon wieder eine Woche rum, und ich erfreue euch mit einem weiteren Magischen Mittwoch. Heute wird es besonders künstlerisch, denn Gesa ist nicht nur eine begabte Autorin, sondern schafft auch wunderschöne Kunstwerke.

Vita

Gesa F. Roberts ist Erschafferin mit Leidenschaft und hält ihre fantastische Welt nicht nur in ihrem eigenen pen-and-paper RPG System fest, sondern auch in Grafiken, die sie als Cupric auf Deviantart veröffentlicht. Mit kunstfertigen Textausschnitte führt sie die Leser mit wenigen Worten tiefer in die Welten, die sie zeichnet. Sie lebt mit ihrem Lebensgefährten, Hund und fünf Katzen an der Ostseeküste, wo sie sich von dem täglichen Chaos inspirieren lässt.

Kontakt & Weiteres

Homepage: https://cupric.deviantart.com/

Patreon-Page: https://patreon.com/cupric

Mail-Kontakt: cupric.art[at]gmail.com

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In welcher Art kommt Magie in deinen Geschichten vor?

In sowohl alltäglichem Gebrauch als auch Kampf- und offiziellen Situationen. Sie ist allgegenwärtig.

Jeder Person hat bei ihrer Geburt einen ‚Magischen Pfad‘, der Magie der dazugehörigen Art um ein Vielfältiges stärkt. Natürlich kann man auch entgegen des Pfades Zauber studieren, büßt dadurch aber die pfadgegebenen Vorteile ein.

Ist Magie in deiner Welt für alle frei zugänglich oder braucht man ein Artefakt/genetische Prädisposition/…?

Magie ist in meiner Welt alltäglich und von jedem nutzbar – lediglich die Macht und Vielfältigkeit ist abhängig von Glück und Training.

Bei welchem „magischer Einsatz“ (Wesen/Szene/Fun Fact) hattest du als Autorin den größten Spaß?

Die Heldengruppe bahnte sich ihren Weg durch einen Tempel der Weisheit, in dessen verschiedenen Räumen Prüfungen warteten, bevor man weiter durfte. In einem azurblauen Raum saß in der Mitte ein respektabler Lehrmeister vor einem Spieltisch, Gnorran (Zwergenschach), die Tür zum nächsten Raume dahinter leicht ersichtlich.
Ein Charakter, der sich seines Intellektes bewusst war, versuchte ihn in dem Spiel zu schlagen. Es misslang.

Der Redegewandte versuchte dem Lehrmeister Honig um den Bart zu schmieren und wie der Intellektuelle griff auch er  selbstverständlich auf seine Magie zurück.

Die gemütliche Waldläuferin, welche von den beiden angeheuert war, sie zu führen, und von ihnen dafür verspottet wurde NICHT alles selbstverständlich mit Magie zu lösen, war es, die die Gruppe durch den Raum führte: Sie nickte dem Meister freundlich zu, spazierte an ihm vorbei und probierte mundan die Türklinke. Die sich problemlos betätigen ließ. Sich die fantastischen Zauber auszudenken – aber das Problem dann gänzlich ohne Magie zu lösen, hat mir unheimlich Freude bereitet.

Welches ist dein liebstes mythisches resp. magisches Wesen?

Da bin ich wohl leider ganz klischeehaft Drachen-Fan. °lach°

Wie heißt dein liebstes „magisches“ Buch?

Zur Zeit ‚Slouch Witch‘ von Helen Harper.

Wenn du dir eine magische Fähigkeit aussuchen dürftest, welche wäre das?

Heilmagie! Definitiv Heilmagie.

Und welchen Preis wärst du dafür zu bezahlen bereit?

Meinen absoluten Lieblingstee nie wieder kosten zu können. (Ich liebe diesen Tee ;3)

Vielen Dank!

Zwischen Fantasie und Papier

Seit Montag befinde ich mich offiziell in der Überarbeitungsphase des siebten „Magie hinter den sieben Bergen“-Romans. Geschrieben habe ich ihn aufgrund meines idiotischen straffen Zeitplans im Januar und Februar. Zeit genug für eine verstreute Person wie mich, alle möglichen Details zu vergessen.

Folglich beginnt die Überarbeitungsphase damit, dass ich einmal alles durchlese und mir Notizen mache: Wo ist etwas nicht so herausgekommen, wie ich es geplant hatte? Was wird nicht deutlich? Was ergibt überhaupt keinen Sinn?

Leider stellt sich dabei immer wieder raus, dass einige hübsche Details auf dem Weg zwischen Fantasie und Papier (oder heute wohl eher zwischen Kopf und Tastatur) auf der Strecke geblieben sind.

Ich bin ein wenig frustriert. Die schöne Geschichte, die ich geplant hatte, ergibt im Moment noch gar keinen Sinn. Einzelne Stücke sind da, aber noch nicht so verbunden, dass der Leser Freude daran hätte.

Tja, darum gibt es die Überarbeitungsphasen. Auch wenn ich sie nicht besonders mag, sind sie für ein gelungenes Endprodukt genau so wichtig wie der erste Entwurf – vielleicht sogar wichtiger! Bei „Lilienschwester“ ist die Überarbeitung zu kurz gekommen, und das merkt man auch. Vielleicht hole ich das irgendwann nach und baue ein richtiges Buch draus, wenn ich Zeit habe. Aber jetzt ist erst einmal die Geistergeschichte dran. Ich möchte ja, dass ihr auch am Ende alle „begeistert“ seid.

(Einem schlechten Wortwitz konnte ich noch nie widerstehen.)

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Der „Writer’s Tears“ Whisky ist in solchen Zeiten übrigens mein steter Begleiter. ^^