Alles völlig authentisch und objektiv!

Tja, das versprechen all die Zeitschriften und Magazine wenigstens immer. Dabei mehren sich die Hinweise, dass vor allem Frauenzeitschriften in ihren Artikeln häufig Produktempfehlungen platzieren, die an Schleichwerbung grenzen.

Als ich noch Studentin war, las ich regelmäßig ein Frauenmagazin, dass den Fokus auf Gesundheit und Fitness (statt auf Mode und Diäten) legte. Die Lektüre war kurzweilig, und wenn ich noch eine Pizza und etwas Bier dazu hatte, konnte man das ganze durchaus als Wellness-Wochenende verbuchen.

Irgendwann fiel mir dabei jedoch etwas auf: Titelthema – in einem Sommermonat, wie passend – waren durch UV-Licht verursachte Hautschäden. Die Journalisten Schreiber hatten mehrere Personen mit unterschiedlichen Hauttypen (angeblich) völlig objektiv von einem Fachmann analysieren lassen. Das Ergebnis – ein wenig überspitzt: Allen Frauen drohten Tod und Falten, wenn sie nicht sofort auf ein spezielles Pflegeprodukt mit bestimmten Eigenschaften umstiegen.

Auf der rechten Seite neben diesem Artikel befand sich … Trommelwirbel … eine ganzseitige Anzeige für eine Gesichtscreme mit genau dieser Pflegewirkung.

Das ganze stieß mir ein wenig schräg auf, und nach langem Hin und Her („Du bist paranoid.“ – „Bin ich nicht. Wer spricht da?“) schrieb ich eine E-Mail an die Herausgeber der Zeitschrift: Es sei schon arg auffällig, wenn auf diese plumpe Weise ein Werbe-Effekt versteckt werden solle. Ich ging davon aus (und das tue ich immer noch), dass dieser Artikel von den Herstellern des betreffenden Pflegeprodukts gekauft worden war. Das ist auch nicht schlimm – nur müssen solche Artikel eindeutig gekennzeichnet sein, und zwar als WERBUNG.

Die Antwort auf meine E-Mail kam prompt und lautete – wie nicht anders erwartet: Nein, das sei eine phantasievolle Unterstellung, natürlich sei der Artikel nicht gekauft und die Platzierung der Werbung reiner Zufall.

Das war die letzte Ausgabe dieser Zeitschrift, die ich gekauft habe. Ich bin zwar gutgläubig, aber nicht völlig dumm, und ich lasse mich nur ungerne so uninspiriert verarschen.

Darum: Augen auf beim Zeitschriften-Kauf! Guckt euch immer genau an, wer euch was unterjubeln will! Und hört nicht auf, euch zu empören, wenn auch nur im Kleinen. ^^

Falls ihr es wider Erwarten noch nicht mitbekommen habt …

Feuerschule Cover FRONT

Ich habe ein neues Buch veröffentlicht! Alle Informationen und die ersten begeisterten Leserstimmen findet ihr gleich hier – genau wie Links, unter denen ihr eBook für Kindle oder Taschenbuch erwerben könnt. Falls euch der Sinn eher nach einem signierten Taschenbuch oder einem individualisierten eBook steht, könnt ihr mich natürlich auch direkt kontaktieren.

Meine Güte, so eine Selfpublisher-Veröffentlichung ist immer mit unglaublich viel Aufwand verbunden … Werbung, Nerven, Last-Minute-Korrekturen, Leserunden, … – a propos Leserunde, vielleicht habt ihr ein Lovelybooks-Profil und wollt euch direkt um ein signiertes Exemplar bewerben? ^^

Und jetzt gönne ich mir erst einmal ein Belohnungs-Eis.

Die Autorin privat und im Klischee

Heutzutage ist es unglaublich leicht, jeden Unsinn, der einem spontan in den Kopf kommt, direkt zu veröffentlichen. Auf Facebook oder Twitter, im Blog oder sogar als eBook. Und so mancher Autor hat sich dabei auch schon hübsch in die Nesseln gesetzt. Da wird geschimpft, gejammert, beschuldigt oder offensichtliches Fehlverhalten mit fadenscheinigen Ausreden beschönigt. Und viele merken erst, wenn es zum ersten Mal Gegenwind gibt, dass diese Strategie vielleicht keine so gute ist.

Natürlich wollen wir als Autoren menschlich wirken, damit die Leser sich freuen, mit uns zu kommunizieren, und vielleicht sogar eine Bindung zu uns aufbauen. Dabei vergessen wir dann allerdings gegebenenfalls, dass die Autorin, die so grandiose Bücher schreibt wie unsere, in den Köpfen der Leser vielleicht gar keine leidenschaftliche rheinische Fleischfachverkäuferin ist (oder Übersetzerin mit widerspenstiger Frisur und nicht zusammenpassenden Klamotten, auf denen sie Kaffeeflecken sammelt), sondern ein feinsinniges Wesen mit Armstulpen und klassischer Musik im Hintergrund.

Ob ihr es glaubt oder nicht, auch ich differenziere minimal zwischen Privat-Diandra und Autorin-Diandra. Beispielsweise kennt Privat-Diandra Schimpfwörter, von denen Autorin-Diandra sich nicht einmal träumen ließe. Und sie benutzt sie auch recht großzügig. In mehreren Sprachen. Außerdem trägt sie für ihr Leben gerne pinkfarbene Jogginghosen, wenn sie nicht gerade im Büro ist, aber auch diesen Anblick mutet sie der Öffentlichkeit nur selten zu. Und politische oder gesellschaftliche Rants lässt sie nur im Notfall los. Sie – also ich, wenn man es genau nimmt – tja, ich finde eben, dass Politik und die großen Gesellschaftsfragen im Büro nichts zu suchen haben. Und als Autorin ist das Internet oft mein Büro. Eine besonders gute PR-Fachfrau bin ich nicht, doch ich bemühe mich schon ein wenig, Beruf und Vergnügen Politik und Vergnügen zu trennen. (Natürlich ist das Autorendasein Beruf und Vergnügen gleichzeitig. Was denkt ihr denn? Dass ich das für den Ruhm mache? Pah!)

Ganz oft sitze ich also als Autoren-Diandra an der Tastatur, will irgendwen mit dem WLAN-Kabel würgen oder so lange mit Buchstaben-Bauklötzen bewerfen, bis er etwas Kluges schreibt – und verkneife mir dann doch (fast) jeden bösen Kommentar, weil das nichts ist, das ich mit meinem Autoren-Dasein assoziiert wissen möchte.

Und falls ich also doch mal etwas schreibe, was euch übel aufstößt, tröstet euch einfach damit, dass die analoge Version wahrscheinlich viel schlimmer klang als das, was ihr lesen musstet. (Glaubt ihr nicht? Fragt die Kolleginnen. ^^ )

 

Verfrühtes Geburtstagsgeschenk Nr. 2

Hier habe ich euch ja schon meine grandiosen neuen Stiefel gezeigt, die ich mir selbst viiiiel zu früh zum Geburtstag geschenkt habe.

Heute gibt es ein zweites verfrühtes Geburtstagsgeschenk – allerdings ist das von mir für euch: Ich habe zwölf meiner Kurzgeschichten zu einem Erzählband zusammengefasst, den ihr hier finden könnt.

Cover Front

Klappentext:

Monster und Feen, mystische Wesen und Menschen mit einzigartigen Begabungen bevölkern die Seiten dieses Buches. In filigranen Splittern werden andere Realitäten präsentiert, um den Leser nicht nur zu ent-, sondern auch um ihn zu verführen.

Zwölf Geschichten, zwölf Wahrheiten. Welche ist wahrer als die andere? Oder sind alle vielleicht am Ende gleich und warten nur auf Abenteurer, um weiter erkundet zu werden?

Kurze Lesevergnügen für zwischendurch, jetzt auch mit Magie.

*** Was hat Helena Weide, Slogan: „Magic Consultant and Solutions“, zwischen „Allerseelenkinder“ und „Spiegelsee“ getrieben? Die Antwort auf diese Frage (und vieles mehr) lest ihr in diesen Buch: Ratatöskr! ***

Es ist da!!!

Waldgeflüster Cover Front

Es ist da! Es ist da! Okay, eigentlich seit gestern schon, aber da ich den ganzen Tag auf Achse war, kann ich euch erst heute auf den Wecker fallen mit der frohen Botschaft.

Für die Tolino-taugliche Version müsst ihr euch noch ein paar Wochen gedulden, aber wem das zu schwer fällt (verstehe ich total), für den habe ich einen kleinen Tipp: Da meine Bücher kein DRM haben (wie neulich wortreich erklärt), könnt ihr „Waldgeflüster“ auch einfach bei Amazon kaufen, auf euren Computer herunterladen und dann beispielsweise mit der kostenlosen Software Calibre in jedes gewünschte Format konvertieren. Ich bin euch dann auch nicht böse, versprochen.

Eigentlich sollte jetzt die aufregend-nervöse Phase beginnen, in der ich auf die ersten Rückmeldungen und Rezensionen warte. Allerdings habe ich den Tisch voll mit aufregenden neuen Projekten, so dass mir eigentlich gar keine Zeit bleibt, mich zu fragen, wie ihr „Waldgeflüster“ wohl findet. Sagt es mir trotzdem, okay? ^^

Über die neuen Projekte erzähle ich euch beizeiten mehr in meinem Newsletter, und ich überlege auch noch, ob ich zu allem Übel die Zeit habe, ein kleines Schmankerl extra für die Abonnenten zu schreiben. Und falls ihr euch darum sorgt: Der Newsletter wird keine recycleten Blog-Posts etc. enthalten. Also: Ganz frische, großartige Neuigkeiten und Wahnsinn, wann immer ich etwas Zeit übrig habe.

Basteln und Werben

Die Seite befindet sich (mal wieder) im Umbau. Das macht aber nichts, hoffe ich. In den kommenden Tagen pendelt sich hier bestimmt alles ein. Außerdem habe ich bald neues Lesefutter für euch!

Unter allen, die sich bis Sonntag Abend für meinen neuen NEWSLETTER eintragen, verlose ich nämlich fünf eBook-Rezensions-Exemplare von “Waldgeflüster”! Alle anderen müssen sich bis Ende nächster Woche gedulden, dann sollte alles online sein.

(Sieht nicht spektakulär aus und ist noch im Labor-Stadium. Ich habe ein paar Funktionen getestet, scheint zu funktionieren. Bin aber nicht sicher. Also nicht an den Drähten wackeln!)

Leipziger Buchmesse

Schattenwelt-Report Verlosung

Tja, selbst schaffe ich es nicht zur Leipziger Buchmesse, irgendwann soll ja auch nochmal gearbeitet werden. Aber einige meiner Bücher findet ihr, und zwar am Stand des Schattenwelt-Report in Halle 5, Stand C 503. Der ist überhaupt ganz sehenswert, mit wirklich vielen guten Büchern von netten Autoren – und mit Verlosungen aller möglicher Gadgets, vom signierten Buch bis hin zum Erstgeborenen. Falls ihr also hingeht, sagt hallo!