It’s a chicky-chicken!!!

Im Hintergrund sieht man mehrere Hühner und einen Hahn in einem winterlich-kahlen Garten. Im Vordergrund hält eine Frau mit langen blonden geflochtenen Haaren und schwarzem Rollkragen-Pullover ein großes graues flauschiges Häkelhuhn mit rotem Kamm im Arm. Es guckt etwas leidend.
Eines dieser Hühner ist nicht echt.

Anfang des Jahres habe ich angefangen, mich an Mikro-Häkelprojekten zu versuchen – vorerst Ohrringe aus Stickgarn, was für eine Friemelarbeit! Das komplette Gegenstück dazu ist dieses Huhn, auf Wunsch von Paty. Seit Jahren schickt sie mir Bilder von jedem gehäkelten Huhn, das sie findet, und ich verstehe ja einen Wink mit dem Zaunpfahl. Jetzt besitzt sie ein Huhn, das sie auch zur Selbstverteidigung einsetzen kann, denn es ist nicht nur groß, sondern auch schwer.

(Im Vergleich hierzu: Ohrringe.)

Schwarzer Hintergrund, darauf liegen vier Hänge-Ohrringe: Filigrane Herzen aus rosa Stickgarn.

Beide Varianten haben ihre Vorteile – das Riesenhuhn gilt unter anderem als Workout, weil man mit großen Mengen von dickem Garn hantiert, das sich einfach nicht verhäkeln lassen will! Bei den winzigen Projekten guckt man sich hingegen ganz krumm, da fehlt mir auch noch die Übung. Kommt. ^^

Gänseklein

Beim Schreiben kommt man immer wieder mit überraschenden Themen in Berührung. Dieses Mal sind es für mich Gänse. Wahrscheinlich haben wir alle schon einmal eine Gans gesehen, vielleicht sogar schon eine gegessen. Aber was wissen wir landläufig über Gänse?

Ich weiß, dass Helga da Silva einen Ganter bei sich zuhause beherbergt. Das habe ich mir nicht ausgesucht. (Auf eine merkwürdige Weise suchen sich schreibende Personen nicht aus, worüber sie schreiben. Die Geschichten und Charaktere kommen zu uns – und woher, da sind sich Leute nicht einig. Im Zweifel schiebe ich alles auf mein verqueres Gehirn, aber das erklärt auch nur einen Teil der Probleme.) Und Helga weiß mehr über Gänse als ich. Das versuche ich aktuell zu ändern. Was fressen Gänse? Was brauchen sie zum Leben? Wie gesellig sind sie?

Zum Glück gibt es das Internet, sonst säßen wir zuhause schon knietief in Büchern über Gänsehaltung – und möglicherweise hätte ich schon nach einem Studienobjekt gesucht! Nicht, dass wir angemessenen Platz für eine Gans hätten, das ist mir klar.

Meine Familie hatte früher immer mal wieder Gänse. Sie fraßen Gras und Insekten und Fallobst, wenn ich mich richtig erinnere, hinterließen kleine matschige Kothäufchen … und ein Ganter hat meine jüngste Schwester einmal in den Teich hinterm Haus gejagt. Denn, und auch das wissen Leute oft nicht: Gänse (und Schwäne) sind furchteinflößend und haben keine Angst vor niemandem.

Welchen merkwürdigen Tieren bist du beim Lesen oder Schreiben schon begegnet?