Mehr Marketing-Kram

Ist sie nicht schön, die neue Internet-Welt? Ich habe euch ja schon vom kleinen Zaubermeister erzählt, den ich online gefunden habe. Und auch sonst ist es doch richtig toll, wie viele Leute man online erreichen kann!

Nur blöd, dass es so viele Plattformen gibt, die man abdecken muss. Twitter, Facebook, Instagram, TikTok – wo verstecken die potenziellen Leser sich heutzutage?

Klar, auf Facebook sind nur alte Leute. Hat man mir gesagt. Gerüchten zufolge lesen die aber auch. Die Twitter-Crowd soll sehr kurzlebig und gehässig sein, und für Instagram braucht man vor allem tolle Fotos. TikTok – dazu kann ich jetzt gar nichts sagen, ich war nur 60 Sekunden dort und war von den Geräuschen und dem Gewackel auf dem Bildschirm direkt überfordert. (Ja, ich bin eher ein Fall für Facebook. Man reiche mir meine Gehhilfe!)

Und die Leute, die einen schon gefunden haben, soll man natürlich auch noch unterhalten – im Blog (winkt) oder per Newsletter!

Und ich denke mir: Denk doch mal nach. Das allein ist ein Ganztagsjob. Wann soll man denn bitte schreiben, Marketing betreiben und vielleicht auch noch mal ein Käsebrot essen? Deswegen stümpere ich fröhlich vor mich hin. Habe keine polierten Auftritte für sämtliche Plattformen, optimiere nicht ständig Fotos und Texte und mich selbst, um noch leichter verdaulich und publikumsmagnetisch zu werden.

Schließlich kann man es mit der Werbung ja auch übertreiben.

Spät kommt sie, aber sie kommt …

… zu Pinterest!

Ja, ich weiß. Ich bin nur ungefähr drölfzig Jahre hinter dem Hype. Allerdings bin ich einfach nicht so richtig visuell veranlagt – auch wenn ich mir etwas vorstelle, habe ich meistens keine Bilder im Kopf. Ist einfach so. Deswegen war mir das Konzept immer ein wenig suspekt.

Da ihr da allerdings nicht drunter leiden sollt, habe ich mich heroisch überwunden und ein wenig gespielt. So gibt es jetzt beispielsweise eine Art Moodboard zur kompletten Magie hinter den sieben Bergen-Reihe. Andere werden folgen, sobald ich die Zeit und die Muße habe.

Ansonsten mache ich da nicht viel. Eigentlich sammle ich nur lustige Ideen für Halloween. Ich kann es kaum erwarten!

Wo bleibt das Soziale in den Sozialen Medien???

Das ist eines meiner Schlachtfelder für dieses Jahr.

Denn ich fühle mich von den SoMe verarscht.

Ständig sehe ich Seiten von Produkten, die ich mal geliked habe. Oder Werbung. Oder Werbung von Produkten, deren Seiten ich geliked habe. Was ich nicht oder nur seltinösestens sehe, sind Beiträge von Freunden. Und da ist es egal, ob es um Facebook, Twitter oder Instagram geht. Gut, auf Twitter ist die Werbung noch(?) eher selten, aber das ist auch so schnelllebig, dass einem fix Dinge entgehen.

Also habe ich mit einem Putz angefangen.

Auf FB entlike ich jede Menge Seiten und interagiere mehr mit meinem Freundeskreis – also denjenigen, die noch nicht abgewandert sind.

Auf Instagram interagiere ich mehr, bevorzugt mit echten Personen und nicht mit Produktpflegeseiten.

Auf Twitter – ach, ich und mein großes Mundwerk. Manchmal ist das echt lesenswert.

Wo man sonst überall noch sein müsste, weiß ich gar nicht – das ist wohl eine der Gnaden des Alters. Der Mann meinte neulich, er wolle sich einen TikTok-Account machen, aber mal im Ernst … ach nö. Natürlich gibt es immer mal wieder Plattformen, die von sich selbst behaupten, DAS nächste Ding zu sein, zum Beispiel dieses Dingens von dem saudischen Prinzen, von dem vor einem Jahr oder so mal drei Tage lang jeder geschwärmt hat, um es dann nie wieder zu erwähnen.

Übrigens mag ich Postkarten sehr gerne. Das ist ja auch so ein soziales Netzwerk – man schickt Wörter und Bilder in die Welt hinaus und weiß nie, wo es ankommt und ob die Leute es lesen und was dann damit passiert. Außerdem finde ich die Idee schön, dass mein Freundeskreis nicht nur Werbung in ihren Briefkästen findet … nicht so wie in den SoMe.

street lights

Photo by Jose Francisco Fernandez Saura on Pexels.com

Service Announcement – Newsletter pausiert

Vielleicht wundern einige von euch sich, dass sie seit einiger Zeit keine Newsletter von mir bekommen haben. Das liegt in diesem Fall nicht daran, dass ich nicht willens wäre oder nichts zu erzählen hätte, sondern viel eher daran, dass mein Newsletter-Tool seit einigen Wochen in keinem der Browser, die ich regelmäßig benutze, funktioniert. Während ich also gucke, wie ich das Problem löse, bleibt euch eigentlich nur, mich hier oder über Twitter und Facebook zu verfolgen. Ist auch nicht das Schlechteste, oder? ^^

(Falls ihr euch noch nicht für den Newsletter eingetragen habt und das nachholen wollt, könnt ihr das natürlich auch hier in der Zwischenzeit tun. Ich schaue mal, wie ich euch am besten erreichen kann. Vielleicht bastle ich mir einfach selbst ewas Hingefriemeltes.)