Die große Sommerflaute – ist zu kurz!

Endlich gibt es ein paar schöne Tage. Und so viel, was man machen könnte. Da ist der Rheinauenflohmarkt, die Bierbörse, diverse Stadtfeste – überhaupt, man könnte einfach draußen liegen und den Sommer genießen. Im Freibad. Auf dem Balkon. Im Park.

Bei uns passiert davon im Moment leider nicht viel. Und Schuld ist des Mannes Job. Als Consultant steht er natürlich permanent unter Stress, aber seine gegenwärtigen Arbeitszeiten sind schon nicht mehr lebensfeindlich, sondern lächerlich. Immer unter dem Deckmantel, er sei ja selbst für seine Arbeitszeiten verantwortlich.

Auf meinem Bürojob haben sie das auch mal probiert. „Wenn ihr nicht in der offiziellen Arbeitszeit fertig werdet, müsst ihr eben länger bleiben. Natürlich unbezahlt.“ Zum Glück haben wir uns als Abteilung so lange konsequent geweigert, bis wenigstens der letzte Punkt geändert wurde. Und wir machen die Überstunden auch nur, wenn gerade nichts Wichtigeres (Museumsbesuch, Freibad, Kino, Zahnarzt) ansteht. Aber ich weiß, dass wir wenigstens in diesem Fall wirklich Glück haben.

Was will ich eigentlich damit sagen?

DAS LEBEN IST KURZ.

DER SOMMER GEHT VORBEI.

WEIGERT EUCH.

Die Konsequenzen sind weniger schlimm, als ihr denkt. Eure Vorgesetzten sind auch nur Menschen – die meisten wenigstens. Und auch, wenn man sich seine Stelle oft nicht aussuchen kann: Wollt ihr wirklich in einer Position bleiben, in der euer Wohlergehen mit Füßen getreten wird? Überstunden sind nämlich nicht nur schlecht für die Eisverkäufer, bei denen ihr dann nicht sitzt, sondern auch für eure Gesundheit. Und euer Sozialleben. Und überhaupt.

In diesem Sinne – ich habe heute keine Zeit für Überstunden, denn heute Abend habe ich ein Date mit meinen Laufschuhen und den Mücken im Wald. ^^

Alle Jahre wieder … Weltfrauentag

Am Weltfrauentag passiert bei uns zu Hause eigentlich nicht viel. Wie jeden Tag versuche ich den Spagat zwischen Karrierehoppel, Selbstverwirklichung und Hausfrau. Das ist noch nicht ideal, aber auch nicht wirklich schlimm. Und über die frauen- und gleichberechtigungsspezifischen Probleme auf der Welt können andere Leute viel effizienter schreiben.

Aaaaaaber.

Heute morgen stieß ich in den sozialen Medien auf ein Gedicht zum Weltfrauentag, in dem sinngemäß gesagt wurde, wir lieben Frauen sollten doch zur Feier des Tages einmal nicht putzen, sondern uns das Frühstück von unserem Mann ans Bett bringen lassen.

Meine Güte, kann ich da nur sagen, der liebe Schreiber hat alle Probleme der Frauen haarscharf erkannt. Niemand würdigt uns beim Putzen und Kochen. Wir brauchen also dringend für unsere sensible Seele einen zweiten Muttitag, an dem auch Nicht-Muttis sich über Krümel auf den Laken freuen können. (Und anschließend wahrscheinlich selbst die Küche aufräumen.)

Auf die Gefahr hin, mich zu wiederholen … als junger Mensch habe ich diese Gleichberechtigungssache total unterschätzt. Meine Eltern waren jetzt nicht direkt ultramoderne linksliberale Hippies, aber ich habe nie gehört, dass wir irgendwas tun oder lassen oder nur auf eine besondere Art tun sollten, weil wir Mädchen seien. Gut, vielleicht liegt das daran, dass meine Eltern mit vier Töchtern gestraft gesegnet waren. Oder daran, dass sie beide arbeiten MUSSTEN, um uns alle über die Runden zu bringen.

Die Jungs sind gemein zu dir – schlag nicht als erste zu, aber sorg bitte dafür, dass der andere keinen zweiten Schlag landet. Und wenn er größer und stärker ist, such dir einen dicken Ast.

Du willst den Führerschein machen? Prima – hier, ich zeig dir, wie man Reifen wechselt.

Abends ausgehen – immer doch, aber erschreck bitte niemanden.

Motorradführerschein? Warum nicht?

Ich weiß genau, dass du das halbe Werkzeug in der Hosentasche versteckt hast; wenn du damit spielen willst, kannst du mir genau so gut helfen. Halt das mal.

Irgendwann habe ich meinen Vater mal gefragt, ob er sich nicht doch einen Sohn gewünscht hat. Joah, vielleicht am Anfang mal, aber vermisst hätte er eigentlich nichts. Kann ich mir vorstellen, wir waren nämlich richtige Biester. ^^

Wir haben gelernt, dass wir niemandem auf der Tasche liegen sollen, dass wir immer den Mund aufmachen dürfen und dass es gar nicht wichtig ist, ob wir Schleifchen im Haar haben oder besonders niedlich sind. Geredet wurde über Filme, Tiere und Politik. Unter anderem.

Gleichzeitig haben wir natürlich auch mit Puppen gespielt (am Anfang) oder mit Schminke experimentiert (etwas später). Ich kann also nicht behaupten, dass wir gezielt in eine Richtung gedrängt wurden. Im Wesentlichen durften wir tun und lassen, was wir wollten.

(Das beinhaltete auch mal Eimer voller Regenwürmer. Tut mir leid!)

Tja, und je mehr ich mit der richtigen Welt in Kontakt kam, desto verwirrter wurde ich. Tiefausgeschnittene Blusen extra für die mündliche Abschluss-Prüfung? Hohe Absätze, obwohl einem davon nach wenigen Minuten die Füße weh tun? Blonde Frauen sollen in der Öffentlichkeit keinen Rotwein trinken? Meine Güte, wie viel Zeit meines Lebens hätte ich mit so einem Blödsinn verschwenden können! Und das sind noch nicht einmal die großen Probleme. Gleiche Bezahlung für gleiche Arbeit, gerechte Verteilung der Pflichten und Rechte in Haushalt und Gesellschaft, vielfältige Rollenvorbilder, … – alles Dinge, über die man sich besser nicht zu laut den Kopf zerbricht, sonst wird man gleich als untervögelte Bitter-Emanze abgestempelt. Denn das erklärte Lebensziel aller(!!) Frauen besteht darin, Mister Perfect zu finden, glücklich zu machen und geheiratet zu werden, ehe er eine bessere findet. Alles andere sind nur Hobbys für die Zeit zwischen Schule und Wochenbett.

Und darum sage ich es an dieser Stelle noch einmal: Haut rein. Tut, was ihr wollt. Und denkt ja nicht dran, euch für irgendwas zu entschuldigen, nur weil jemand anders findet, „das gehört sich nicht“.

 

 

Etwas ernstes zum Jahresende – Raubkopien

Heute morgen las ich bei einer Facebook-Bekanntschaft, sie habe jemandem ein digitales Rezensionsexemplar ihres aktuellen Buches zukommen lassen – und diese Person hat die Datei prompt im Netz zum kostenlosen Download angeboten. Natürlich ist besagte Bekannte wütend und enttäuscht.

Vorab: Ich mache kein DRM („Digital Rights Management“, ein handelsüblicher Kopierschutz) an meine Bücher. Nicht, weil ich partout etwas zu verschenken hätte, sondern weil

* Leute, die einen Kopierschutz umgehen wollen, das auch ohne großes technisches Wissen tun können und

* ein DRM häufig zu Problemen bei der Nutzung führt, wenn man beispielsweise auf ein anderes System oder ein neueres Gerät umsteigt.

Das gesetzlich verbriefte Recht auf Privatkopie stört mich nicht, und darunter fallen auch (nur um das einmal deutlich zu sagen) Kopien für Familienmitglieder und Freunde. Ich hoffe in erster Linie, dass Leute meine Geschichten lesen, sie ihnen gefallen und genau diese Leute dann zukünftig weitere Bücher von mir kaufen oder mich ihren Freunden weiterempfehlen.

Aber bei dieser Gelegenheit möchte ich einmal einige der Argumente beleuchten, die Leute bringen, wenn sie in großem Stil Bücher aus illegalen Quellen herunterladen:

  1. Ich habe kein Geld, um mir alle Bücher zu kaufen, die ich lesen möchte.“

Das ist in der Tat ein Problem – und zwar eines, das ich nur zu gut kenne. Bestimmt achtzig Prozent meines Taschengeldes sind zu jedem beliebigen Zeitpunkt in Bücher investiert worden, und es gab immer Dutzende Titel, die ich mir nur zu gerne geleistet hätte. Als ich jung war (ahem), gab es natürlich noch keine eBooks. Was habe ich also gemacht? Bei Freunden geliehen – siehe „Recht auf Privatkopie“ – und Büchereien besucht. Viele Büchereien, habe ich gehört, bieten auch eBook-Lizenzen an, und das Ausleihen ist vergleichsweise günstig und technisch einfach.

Abgesehen davon gilt allerdings: Vor allem Self-Publisher (so wie ich) bieten ihre Bücher vergleichsweise günstig an. Oftmals schon für unter einen Euro. Ein großer Teil der Werke ist für unter fünf Euro zu haben – die Raucher unter euch können das bestimmt in Packungen umrechnen, um einen Vergleich zu haben. (Alternativ bietet sich die Umrechnung in Coffee to go, Schokolade oder Stripclubbesuche an.)

  1. „So ein Autor ist doch reich, der braucht das Geld gar nicht.“

Reich? Ha! Ich besitze genau drei Paar bürotauglicher Schuhe und zwei Handtaschen, von denen eine gerade den Geist aufgibt. Im vergangenen Jahr habe ich mit meinen Büchern einen Umsatz im dreistelligen Bereich gemacht – in etwa genug, um einen No-Name-Laptop zu kaufen (was dringend nötig wäre, denn an meinem fehlt die T-Taste, der Akku ist hinüber und das Touchpad funktioniert nur noch mit Hilfe magischer Beschwörungsformeln). Da sind noch nicht die Steuern abgerechnet, und ich habe auch einen nicht unwesentlichen Teil für Recherchematerial ausgegeben. Dachtet ihr, ich hab all die schlauen Dinge im Kopf? Tja, sorry, leider nicht.

Um es einmal ganz deutlich zu sagen: Die wenigsten Autoren können von ihren Geschichten leben. Und ich rede hier nicht einmal von „gutem“ Leben. Nein, in diesem Fall gilt als „Leben“, wenn man Miete und Essen zahlen kann und sich vielleicht noch die Krankenversicherung leisten. Altersvorsorge ist schon optional. Wenn ich nicht meinen heiß-hassgeliebten Bürojob hätte, säh es ziemlich düster aus für meine Geschichten, denn auch Kaffee kostet, und ohne Kaffee läuft hier gar nix. Versprochen, sobald ich reich und berühmt bin, werde ich mein karitativ-literarisches Engagement verstärken.

  1. „Wieso sollte ich für so einen Blödsinn zahlen?“

Wieso willst du so einen Blödsinn herunterladen? (Jaaaa, ich kenne einige Exemplare, denen es nur darum geht, möglichst große Datensammlungen zu besitzen. Ginge es um Katzen statt um eBooks, würden Freunde und Nachbarn wahrscheinlich intervenieren. Aber eBooks sind pflegeleicht und geruchsarm. Sie kratzen auch nicht an der Tür.)

  1. „eBooks zu kopieren ist ein Kavaliersdelikt.“

Also nur „ein bisschen falsch“? Das ist wie „ein bisschen schwanger“ – so etwas gibt es nicht. Natürlich halte ich es für komplett blödsinnig, sogenannten „Raubkopierern“ mit härteren Strafen zu drohen, als Steuersünder und Vergewaltiger aufgebrummt bekommen. Aber wenn ihr nicht wollt, dass ich euch im Vorbeigehen in den Arm kneife (das ist „weniger falsch“ als boxen, nicht wahr?), solltet ihr diese Einstellung noch einmal überdenken.

  1. „Ich guck erst einmal rein, und wenn es mir gefällt, kann ich es immer noch kaufen.“

Klingt erst einmal valide, aber auch das geht bei den meisten Anbietern auf legalem Weg. Ich hab schon eBooks, die sich als Fehlkauf herausstellten, bei Amazon ohne Probleme zurückgegeben und mein Geld innerhalb kürzester Zeit zurückbekommen. Über andere Plattformen kann ich als Kindle-Jüngerin natürlich nichts sagen, aber ich gehe hart davon aus, dass es meistens ähnlich aussieht. Und falls nicht – ein Grund mehr, ein Kindle zu kaufen. Da könnt ihr nämlich meine Bücher lesen, und die Textdarstellung ist auf dem Kindel von allen eBook-Readern, die ich bislang in der Hand hatte, immer noch die beste.

Es gibt übrigens Bücher, die ich auch nicht kaufe. Etwa „Allahs Töchter“ von Nedim Gürsel. Warum? Weil das eBook stolze 21,99€ kostet (gerade eben noch einmal geschaut – bei der Gelegenheit habe ich auch festgestellt, dass die gebundene Ausgabe inzwischen nur noch 11,73€ kostet, dann landet eben die auf meinem Wunschzettel). Das ist ein komplett lächerlicher Preis für ein eBook – schließlich fallen da keine weiteren Lagerungs-, Versand- oder Materialkosten an, wenn man die Datei einmal hochgeladen hat, und Text, Cover und Layout hat man sowieso für die Printausgabe schon gemacht. Was habe ich also gemacht? Es illegal heruntergeladen? Nein, ich habe es ganz einfach noch nicht gelesen. Auch wenn es mich wirklich juckt. „Mit den Füßen abstimmen“ nenne ich das – oder eher „mit dem Portemonnaie abstimmen“. Bei einem einzelnen Käufer wird das den Anbieter wohl nicht beeindrucken, aber wenn viele Leute auf diese Weise reagieren, merken die Anbieter das vielleicht auch.

Und jetzt zum Schluss noch ein paar gute Gründe, meine eBooks zu kaufen:

* Wir Indie-Autoren gucken geradezu hypnotisch auf unsere Download-Zahlen. Jeder einzelne Kauf macht uns überglücklich – das ist gut für’s Karma!

* In jedes Buch stecke ich etwa ein halbes Jahr Arbeit. Ich schreibe gerne, so wie die meisten Autoren, die ich kenne (sonst würde man sich den Blödsinn bei der Bezahlung ja gar nicht antun), aber wenn ich mir das dauerhaft leisten will, darf es kein Verlustgeschäft sein. Die Einnahmen aus den Verkäufen stecke ich momentan noch zu mindestens hundert Prozent in Belegexemplare (bei den Taschenbüchern), die ich als Rezensionsexemplare verschenke, in Recherchematerial und natürlich Kaffee (s.o.).

* Wenn ich erst reich und berühmt bin, passieren garantiert ganz grandiose überraschende Dinge! Weltherrschaft? Pah, ich geb mich doch nicht mit Kleinigkeiten zufrieden!

* Es erhöht eure Chancen, irgendwann mal professionelle Cover auf meinen Geschichten zu sehen. Mediengestalter wollen auch leben, professionelle Arbeit ist teuer und es tut mir wirklich immer ein wenig leid, euch mein mangelndes gestalterisches Talent zu demonstrieren. Aber: Selbst ist die Frau!

In diesem Sinne – genug gejammert für ein Jahr. Ich geh jetzt den Mann wecken, und das restliche Jahr über wird gefeiert! Falls ihr übrigens unbedingt meine Bücher lesen wollt und sie euch partout nicht leisten könnt, meldet euch doch einfach. Ich bin sicher, wir finden eine Lösung. ^^

Stille Wasser

Montag habe ich etwas getan, was man so von mir eigentlich nicht erwartet – ich habe einen Kollegen aus dem Büro geworfen.

Eigentlich bin ich ein stiller, friedlicher Mensch.Im Zweifelsfall gehe ich meistens davon aus, dass mein Gegenüber die Dinge weniger unfreundlich meint, als er sie sagt. Ich finde es nicht schlimm, den ersten Schritt zu machen, und nachtragend bin ich auch nicht. Das Leben ist zu kurz, um sich über Kleinigkeiten in die Haare zu geraten.

Allerdings gibt es bei uns im Büro nicht nur unglaublich viel zu tun, so dass wir nicht einmal mit den notwendigsten Übersetzungen hinterher kommen, sondern auch eine feste Rangordnung. Im Wesentlichen gibt es hier im Haus genau zwei Leute, von denen ich Anordnungen entgegennehme – meine Vorgesetzte und den Chef.

Gestern morgen tauchte auf jeden Fall ein Kollege aus einer anderen Abteilung mit einem Bericht auf, den er schnell übersetzt haben wollte. Die Klienten würden am Nachmittag abreisen, und er habe ihnen versprochen, dass die Übersetzung rechtzeitig fertig würde.

Eigentlich habe ich nichts dagegen, Kleinigkeiten zwischendurch schnell zu erledigen. Jedoch gibt es bei uns neben der offiziellen Hackordnung auch nur eine begrenzte Zahl von Leuten, von denen ich Aufträge entgegennehmen darf. Und dieser Kollege gehört eben nicht dazu. Das sagte ich ihm und gab ihm auch einen Ratschlag, wie er dafür sorgen könne, dass wir das trotzdem schnell übersetzen dürfen.  Er knirschte mit den Zähnen und verschwand.

Fünf Minuten später stand sein Vorgesetzter bei uns in der Tür – ein junger Mann, dem ich die Problematik bereits mehrmals erklärt habe, und auch, dass ich schon ordentlich zusammengefaltet worden bin, wenn ich „ihm zuliebe“ etwas außer der Reihe übersetzt habe. (Was ist er auch so dumm, mit der frischen Übersetzung in der Hand zu unserer Vorgesetzten zu laufen, um es von allen Faxgeräten im Haus ausgerechnet in ihrer Abteilung faxen zu lassen??)

(Ja, wir benutzen noch Faxe. Angeblich hat unser IT-Fachmann hier auch W-LAN-Kabel verlegt. Fragt nicht.)

Ich erkläre ihm also noch einmal, dass wir das nicht nehmen dürfen, und erinnere ihn an den Ärger, den ich seinetwegen beim letzten Mal hatte.

„Wenn du das nicht übersetzt, beschwere ich mich beim Chef über dich.“

Ob er sich das gut überlegt hat? Die Kolleginnen gucken aufmerksam, mit der imaginären Tüte Popcorn in der Hand. Sie ahnen, was jetzt kommt.

Die kleine, blasse, rothaarige Deutsche – das bin ich – wird laut. „Tu das, und jetzt RAUS!“

Gut möglich, dass ich ihm auch noch meinen Lieblingsfinger gezeigt habe. Was glaubt der eigentlich, wer er ist?

Die kurze Geschichte von dem traurigen kleinen Auto

Es begab sich also, dass ein kleines schwarzes Auto ein neues Zuhause fand bei liebevollen Eltern. Es erlebte eine ganze Reihe von Abenteuern und sah die ganze Welt. Oder zumindest kam es dem kleinen Auto so vor. Es fuhr nach Leipzig, nach Amsterdam und Berlin.

Leider sind die guten Dinge nicht von Dauer. Und darum hat sich unser Auto jetzt offenbar in einen Kürbis verwandelt. So ein Mist aber auch.