Der Magische Mittwoch: Luna

Manche Leute sind so sensationell, die brauchen keinen Nachnamen. Stellt euch also auf etwas ganz Besonderes ein, denn hier kommt meine liebe Mit-Norne Luna!!!

Biographie

Luna alias Grumpy Moon ist Expertin für jedes Fachgebiet jeder erdenklichen Wissenschaft, hat Freunde in einflussreichen Positionen und Einsicht in die gesammelten Daten internationaler Geheimdienste, kann und weiß alles – oder zumindest wäre das äußerst hilfreich für ihren Job. Mit anderen Worten: Sie schreibt seit Kindertagen vielseitige Romane, vorwiegend im Bereich der Zeitgenössischen Fantasy mit Horror-Elementen, und befindet sich in einem Kreislauf der ständigen Weiterbildung.

Links

Twitter: https://twitter.com/GrumpyMoon0815
Geschichten: https://www.fanfiktion.de/u/GrumpyMoon0815 (hier kann man unter anderem den ersten Teil ihrer Romanreihe kostenlos lesen und kommentieren.)

Die Fragen

In welcher Art kommt Magie in deinen Geschichten vor?

Hauptsächlich auf die »wissenschaftliche« Art. Viele Dinge, die anfangs magisch erscheinen, werden im Laufe der Zeit durch eine SciFi-Pseudo-Wissenschaft erklärt, die in sich durchaus logisch ist, aber so in der realen Welt nicht existiert.

Ist Magie in deiner Welt für alle frei zugänglich oder braucht man ein Artefakt/genetische Prädisposition/…?

Ich spiele in erster Linie mit der Magie der altbekannten vier (bzw. fünf) Elemente in Form von Menschen, die mit der Essenz von mindestens einem Element im Blut geboren werden und dadurch die Veranlagung für entsprechende Fähigkeiten besitzen. Demnach ist es genetisch und nicht jedem zugänglich, aber durch moderne Wissenschaft, Technik und Genmanipulation gibt es mittlerweile dubiose Mittel und Wege, einen künstlichen Elementar zu erzeugen. Träger des mysteriösen fünften Elements werden als die nächste Stufe in der Evolution des Menschen angesehen.

Davon abgesehen existieren verschiedene Artefakte, von denen die meisten aber auch das fünfte Element in sich tragen und dadurch ihre Macht erhalten.

Bei welchem „magischen Einsatz“ (Wesen/Szene/Fun Fact) hattest du als Autorin den größten Spaß?

Im Umgang mit Engeln. Engel sind in meiner Romanreihe keine göttlichen Boten, sie sind so gesehen selbst »Götter« in der Hinsicht, dass sie schon seit Anbeginn der Zeit als die Wächter des Universums und des Totenreichs existieren. Um sich in der Welt der Menschen zu bewegen, brauchen sie lebende Gefäße, haben aber auch in einer sterblichen Hülle noch übermenschliche Fähigkeiten, die weit über die von selbst Elementaren hinausgehen. Einer der drei Engel, die in meiner Geschichte vorkommen, gehört sogar zu meinen persönlichen Lieblingscharakteren, und bis heute weiß ich noch
nicht alles über ihn!

Dann gibt es noch die Nornson-Schwestern aus Skandinavien, die in Wirklichkeit drei Generationen mächtiger Hexen sind und schon seit fast tausend Jahren leben. Ihre Namen sind Uta, Verda und Skara, und auf welchen mythologischen Figuren sie basieren, überlasse ich mal eurer Phantasie.

Welches ist dein liebstes mythisches resp. magisches Wesen?

Engel (Überraschung!), und dabei mag ich am liebsten die klassische Variante als (erwachsener) Mensch mit Flügeln. Meine Wohnung ist voll von Figuren, Karten und Bildern mit Engelsmotiv. Hat bei mir allerdings weder etwas mit Religiosität zu tun noch mit der Darstellung von Engeln in meinen Geschichten.

Wie heißt dein liebstes „magisches“ Buch?

Harry Potter.

Wenn du dir eine magische Fähigkeit aussuchen dürftest, welche wäre das?

Eine sehr schwierige Frage, da es sehr viele schöne Fähigkeiten gibt, die aber auch alle irgendeinen Haken haben. Ich glaube, am liebsten hätte ich Kontrolle über das Karma – um den geliebten Menschen zu helfen, die schon viel zu lange leiden, und die zu bestrafen, die ihnen oder mir Unrecht getan haben. Der Autofahrer, der mich letztens mit seinem Stunt vom Fahrrad geworfen hat und einfach weitergefahren ist, sollte beten, dass ich diese Fähigkeit niemals kriege!

Und welchen Preis wärst du dafür zu bezahlen bereit?

Ich würde niemandem schaden, der mir etwas bedeutet, und auch nicht durch Krieg oder dergleichen die Entstehung einer Welt riskieren, in der ich selbst nicht mehr leben wollen würde, aber sonst… wahrscheinlich so ziemlich alles.

Der Magische Mittwoch: Sandra Pulletz

Bis auf Weiteres stelle ich euch hier jeden Mittwoch einen neuen Autor vor, der für magische Geschichten verantwortlich zeichnet. Heute möchte ich euch Sandra Pulletz vorstellen, die mit mir in der Romanschmiede dazugelernt hat.

Vita

Sandra Pulletz wurde 1981 in Graz (Österreich) geboren und lebt mit ihrer Familie auch heute noch dort. Bereits als Kind entstand der Traum, irgendwann Autorin zu werden. Zurzeit schreibt sie hauptsächlich Jugendliteratur und Liebesgeschichten und arbeitet an verschiedenen Romanprojekten gleichzeitig. Auch so manche Kindergeschichte stammt aus ihrer Feder. Kurzgeschichten und Märchen schreibt die Autorin ebenfalls und veröffentlicht diese in Anthologien. Wenn Sandra nicht gerade am Schreiben ist, experimentiert sie mit Gewürzen und Kräutern in der Küche, malt oder zeichnet gerne.

Kontakt

Autorenseite auf FB: www.facebook.com/sandra.pulletz

Homepage/Blog: https://sasapull.wordpress.com/

 

31682572_10209328736735751_8642283753642655744_n

Und jetzt geht es ans Eingemachte! (Hmm, Rhabarberkompott … )

Liebe Sandra, in welcher Art kommt Magie in deinen Geschichten vor?

Bisher habe ich in meinen Geschichten einige magische Wesen dabei. In „Highschool Halloween“ sind es ein Elf und eine Fee, die aufeinander treffen. Es gibt auch eine Party, auf der es nur so von magischen Wesen aller Art wimmelt.

In „Walpurgisnacht“ wimmelt es nur so von Hexen. Die magischen Kräfte sind eher natürlicher Art. Niemand hat einen Zauberstab oder so. Obwohl, ein Buch mit magischen Zaubersprüchen gibt es!

Ist Magie in deiner Welt für alle frei zugänglich oder braucht man ein Artefakt/genetische Prädisposition/…?

Die magische Kraft wird von Generation zu Generation weitergegeben. Manche „einfache“ Zauber sind für jeden zugänglich. Zum Beispiel heilende oder anregende Kräuter.

Bei welchem „magischer Einsatz“ (Wesen/Szene/Fun Fact) hattest du als Autorin den größten Spaß?

Sehr gerne war ich auf der Walpurgisfeier aus „Walpurgisnacht – Das magische Mal“. Ein stimmungsvolles Fleckchen mitten in der Natur. Lagerfeuer, Waldmeister-Bowle und ausgelassenes Tanzen mit anderen Hexen. Wenn nur nicht diese Störenfriede aufgetaucht wären …

Welches ist dein liebstes mythisches resp. magisches Wesen?

Ich glaube, das ist Ellie – eine Junghexe, die gerade darauf wartet, dass ihr Hexenmal erscheint. Erst dann darf sie mit den anderen die Walpurgisnacht feiern und auf ihrem Besen fliegen. Letzteres würde ich auch gerne ausprobieren, aber leider ist mein Hexenmal noch nicht aufgetaucht ;)

Wie heißt dein liebstes „magisches“ Buch?

„Walpurgisnacht – Das magische Mal“ – eine süße Hexengeschichte für Jugendliche und Junggebliebene.

Wenn du dir eine magische Fähigkeit aussuchen dürftest, welche wäre das?

Ich würde gerne fliegen können! Dann könnte ich von Ort zu Ort reisen. Kostenlos und wann immer ich will.

Und welchen Preis wärst du dafür zu bezahlen bereit?

Genaugenommen kann ich das wirklich bezahlen, denn bei mir wohnt ein irischer Kobold mit unbegrenztem Goldschatz!

31486860_10209328736295740_6260315197886431232_n

Der Magische Mittwoch: Eva-Maria Obermann

Bis auf Weiteres stelle ich euch hier jeden Mittwoch einen neuen Autor vor, der für magische Geschichten verantwortlich zeichnet. Heute habe ich die wunderbare Mit-Norne Eva-Maria Obermann zu Gast.

Vita

Am Rande der Pfalz 1987 geboren, waren Bücher für Eva-Maria Obermann von Kindesbeinen an wichtige Begleiter und Inspiration für eigene literarische Gehversuche. Über Umwege traute sie sich, diesem Schreibtrieb zu folgen. Nachdem sie ihr Studium in Literatur- und Medienwissenschaften mit Bestnote abgeschlossen hat, promoviert sie derzeit in der Literaturwissenschaft. Daneben führt sie einen Buchblog und schreibt weiterhin literarisch. Sie ist Mitbegründerin des Nornennetzes. Mit ihrer Familie lebt sie in einer kleinen Stadt in der Pfalz und liebt Lesen und Schreiben auch weiterhin.

Scale

Und jetzt will ich euch nicht länger mit Details langweilen.

In welcher Art kommt Magie in deinen Geschichten vor?

In Zeitlose gibt es eine magische Verbindung zwischen Zeitlinien. Meine Protagonistin Dora ist mit dem Leben des Waisenmädchen Nancea und deren Schicksal verknüpft. Nach und nach findet sie heraus, wie es dazu kam. Magie ist dabei zwar durchaus als Zauberei greifbar, aber in der Zeitebene, die in der Gegenwart spielt, eher mittelbar.

Ist Magie in deiner Welt für alle frei zugänglich oder braucht man ein Artefakt/genetische Prädisposition/…?

Eine genetische Prädisposition macht es zumindest einfacher. Aber die allein reicht nicht. Vielleicht ist es eher als Talent zu verstehen. Erlernt werden können die Grundzüge von vielen, wirklich meistern kann Magie aber nur, wer auch die Fähigkeit in sich trägt.

Bei welchem „magischer Einsatz“ (Wesen/Szene/Fun Fact) hattest du als Autorin den größten Spaß?

Das darf ich an der Stelle noch nicht verraten, weil es im dritten Teil der Zeitlose-Reihe erst passiert, der nächstes Jahr erscheinen soll.

Welches ist dein liebstes mythisches resp. magisches Wesen?

Ganz generell? Ich hab es nicht so mit Einhörnern oder Drachen, Vampiren oder Meerjungfrauen. Viel lieber mag ich diese kleinen Effekte. Sprechende Tiere, magische Katzen, Hexen, Feen und Geister.

Wie heißt dein liebstes „magisches“ Buch?

Da kann ich mich unmöglich festlegen, also nehme ich das erste Buch, bzw. die erste Reihe, die mich so richtig für Fantasy begeistert hat. Die Time-Master Trilogie von Louise Cooper, die es heute (leider) nur noch auf Englisch gibt.

Wenn du dir eine magische Fähigkeit aussuchen dürftest, welche wäre das?

Die Emotionen meiner Mitmenschen zu beeinflussen, um Tiefpunkte und Traurigkeit zu vertreiben.

Und welchen Preis wärst du dafür zu bezahlen bereit?

Ich glaube, wer schlechte Emotionen in gute verwandeln kann, ist prädestiniert für eigene depressive Phasen. Da könnte ich nie ruhigen Gewissens sagen: „Kein Problem, das nehme ich gerne auf mich“. Es wäre aber die logische Konsequenz, so dass die Macht auch nicht zum Spaß, sondern eben sehr sorgfältig eingesetzt würde. Dieses Element des Bedenkens finde ich allerdings wieder sehr gut.

Vielen Dank!

 

Zeitlose_Postkarte

 

Der Magische Mittwoch: Gene Korn

Bis auf Weiteres stelle ich euch hier jeden Mittwoch einen neuen Autor vor, der für magische Geschichten verantwortlich zeichnet.  Bei der zweiten Ausgabe möchte ich euch die liebe Gene Korn vorstellen, die ich über unsere gemeinsame Schreiblehrerin Lea Korte und ihre Romanschmiede kennengelernt habe. Auf jeden Fall eine Autorin, auf die ich mindestens ein Auge haben werde!

Das trockene Gebein:

Vita

Gene Korn, geboren 1976, studierte Informatik und arbeitet als Softwareentwicklerin. Seit 2003 lebt sie mit Mann und zwei Kindern in Südhessen. Neben ihrer Arbeit widmet sie sich dem Schreiben von Gedichten und Geschichten.

Und jetzt kommen wir zum spannenden Teil des Magischen Mittwochs!

 

In welcher Art kommt Magie in deinen Geschichten vor?

Menschen und Drachen sind magisch miteinander verbunden. Einige Menschen können Drachen werden, einige Drachen können Menschen verwandeln.

Ewigjunge Elfchen können durch ihren Jugendstaub alles verjüngen, was sie vor allem an sich selbst gerne anwenden.

Ist Magie in deiner Welt für alle frei zugänglich oder braucht man ein Artefakt/genetische Prädisposition/…?

Genetische Prädisposition.

Bei welchem „magischer Einsatz“ (Wesen/Szene/Fun Fact) hattest du als Autorin den größten Spaß?

Ein Elfchen wirft mit Jugendstaub um sich, woraufhin sich das Blätterdach des Baumes in Knospen zurückzieht bzw. teilweise auflöst und das darauf ruhende plumpe Drachenbaby, plötzlich schwerelos, durchscheinend und filigran, davonschwebt.

Welches ist dein liebstes mythisches resp. magisches Wesen?

Drachen in allen Formen und Farben.

Wie heißt dein liebstes „magisches“ Buch?

„The Bakers Boy“ (J.V.Jones)

Wenn du dir eine magische Fähigkeit aussuchen dürftest, welche wäre das?

Mich verwandeln zu können.

Und welchen Preis wärst du dafür zu bezahlen bereit?

Am Liebsten natürlich nichts. Wenn nötig meine Sprachfähigkeit. Schließlich bleibt mir dann immer noch das Zehn-Krallen-Schreiben.

*** NEU *** Der magische Mittwoch: Lars Mielke

Bis auf Weiteres stelle ich euch hier jeden Mittwoch einen neuen Autor vor, der für magische Geschichten verantwortlich zeichnet. Den Auftakt macht, weil er so spontan und fix geantwortet hat, mein geschätzter Kollege beim Chaospony Verlag, Lars Mielke.

Lars Mielke

Zuerst die schnöden Fakten:

Vita

Lars Mielke, 1970 in Hessen geboren, studierte Betriebswirtschaftslehre und arbeitete mehr als fünfzehn Jahre bei einer großen Versicherung in der Unternehmenskommunikation. Zu Beginn seiner beruflichen Laufbahn lebte er fünf Jahre in Südkorea. Plötzlich ein »Ausländer« zu sein und 11,000 Kilometer von Deutschland entfernt in einer andersartigen Kultur zu leben, hat ihn nachhaltig geprägt. Fremdenhass ist ihm ein Gräuel, und die aktuelle politische Entwicklung in Deutschland empfindet er als äußerst bedenklich. Beruflich hat er viel über den Klimawandel und die damit einhergehenden Naturkatastrophen gelernt. Beide Themenfelder hinterlassen auch in der von ihm erschaffenen Fantasywelt deutliche Spuren.

Links

https://lars-mielke.xyz

Facebookseite

Twitter

Instagram

Adobe Photoshop PDF

 

Uuuund … LOS GEHT’S!

In welcher Art kommt Magie in deinen Geschichten vor?

In „Die Perlen der Bajar“ kommt Magie auf unterschiedlichste Weise vor. Die Bajar können mit Hilfe magischer Perlen neue Welten erschaffen. So ist zum Beispiel unsere Erde eine von den Bajar erschaffene Welt.

Innerhalb ihrer Welten hat jeder Bajar eine Art Superkraft. Vom Teleportieren bis hin zur Pflanzenbeeinflussung gibt es da nichts, was es nicht gibt.

Ist Magie in deiner Welt für alle frei zugänglich oder braucht man ein Artefakt/genetische Prädisposition/…?

Nur Bajar und Gnome können bislang in meinen Geschichten Magie wirken. Die Bajar sehen zwar aus wie Menschen, sind aber eine eigene Gattung. Wenn man es ganz genau nimmt, sind sie die Schöpfer der Menschen. Magie ist also in meinen Geschichten ein genetisches bedingtes Geschenk.

Bei welchem „magischer Einsatz“ (Wesen/Szene/Fun Fact) hattest du als Autorin den größten Spaß?

Das Erschaffen von vielen unterschiedlichen Welten hat am meisten Spaß gemacht. Diese Welten zu ersinnen und sie dann zu Papier zu bringen war einfach nie langweilig. Und ich habe noch so viele Ideen für weitere Welten, dass ich damit noch jede Menge Bücher füllen kann.

Welches ist dein liebstes mythisches resp. magisches Wesen?

Ents oder Treants sind meine absoluten Favoriten. Sie sind gemächlich, behäbig, besonnen … aber wenn sie mal aus der Ruhe gebracht werden, sind sie eine unaufhaltsame Naturgewalt.

Wie heißt dein liebstes „magisches“ Buch?

Ich bin ein alter Sack und mit dem Herrn der Ringe groß geworden. Ich kann nicht mal mehr zählen, wie oft ich diese Bücher gelesen habe. Keine leichte Kost und zeitweise wirklich zäh … aber dennoch ein wirklich epochales Werk.

Wenn du dir eine magische Fähigkeit aussuchen dürftest, welche wäre das?

Es gibt so viele tolle Fähigkeiten. Aber ich würde mich wohl für die Teleportation entscheiden. Mal flugs meine Familie besuchen, mit einem Augenaufschlag an einem Strand in Hawaii stehen, im nächsten Moment irgendwo im Himalaya … das könnte mir gefallen.

Und welchen Preis wärst du dafür zu bezahlen bereit?

Sämtliche Einnahmen meines ersten Buches. *lachtränenwegwisch*

Brückentage und andere Unstimmigkeiten im Betriebsablauf

Seit ich regulär im Büro arbeite, habe ich Brückentage hassen gelernt. Oder generell verkürzte Wochen. Woanders mag das vielleicht ganz lustig sein, aber bei uns werden fast aus Prinzip keine einzelnen freien Tage gewährt. (Als ich anfing, musste man noch seinen kompletten Jahresurlaub am Stück nehmen – und kommt mir nicht mit Gesetzen und so, hier ticken die Uhren anders. ^^ ) Dafür sind in den verkürzten Wochen die Klienten extralästig, denn natürlich brauchen sie alle ihre Fälle trotzdem zeitnah bearbeitet und rufen einfach noch öfter an als sowieso schon. Die Anrufe selbst bekommen wir zum Glück als Übersetzer nicht mit, da haben wir uns erfolgreich zur Wehr gesetzt, aber nach jedem Anruf kommt pflichtschuldigst ein Kollege aus einem der Sekretariate zu uns herüber: „Klient XYZ braucht seine Übersetzung unbedingt bis Donnerstag, kriegt ihr das hin?“ Und eine halbe Stunde später: „Klient XYZ hat schon wieder angerufen, geht vielleicht auch Mittwoch?“

Während also der Mann sich wohlig erst im Bett, dann bei den Katzen auf dem Sofa räkelt, bin ich in aller Herrgottsfrühe ins Büro gepilgert, um gemeinsam mit den Kolleginnen die Berge an sinnbefreiter Arbeit zu bezwingen. Und das fällt mir heute noch ein wenig schwerer als sonst, denn mein rechtes Ohr tut weh, und ich höre da auch nicht so gut wie sonst.

Was macht eine verantwortungsbewusste Erwachsene also? Natürlich Tee trinken und hoffen, dass es wohl von selbst wieder besser wird. ^^

Zum Glück haben wir uns eine eigene kleine Kaffee-Ecke eingerichtet, mit Wasserkocher und einem halben Dutzend Teesorten, damit wir auch nicht dehydrieren. Aber ob Sport heute nach der Arbeit so eine gute Idee ist? Wohl eher nicht, ich würde eher auf Erholung setzen. Oder auf Überstunden, falls sich die Arbeit stapelt. Schreibtisch ist ja fast so bequem wie Bett, nicht wahr?

Nachdem ich jetzt also ausgiebig gejammert habe, lasst euch noch gesagt sein, dass hier in nächster Zeit einige Veränderungen anstehen. Zum einen muss ich alles mal DSGVO-dicht machen (irgendwas mit Datenschutz und so, sehr kompliziert und überhaupt nicht spannend) – und zum anderen gibt es ab übermorgen eine spannende Serie hier: Den MAGISCHEN MITTWOCH. Mal schauen, wie lange das wohl läuft. Bleibt gespannt!