Man könnte meinen, ich sei ein Geheimtipp

So schlecht bin ich nämlich darin, euch zu sagen, wann es etwas Neues gibt. Wie etwa die Paradiesische Lesenacht am Freitag in der Therme in Euskirchen, bei der ich neben einigen anderen bekannten und wirklich guten Autor*innen lesen darf. Ich bringe „Willkommen in Schattenfall“ und „Andrea die Lüsterne und die lustigen Tentakel des Todes“ mit, es wird also direkt doppelt lustig.

(Vorbereitet habe ich noch nichts! Deadline-orientiertes Last-Minute-Arbeiten! Yippieh!)

Unter Erscheinungen versuche ich übrigens, einen ungefähren Überblick darüber zu geben, wann ich offiziell wo bin. Das sind nicht viele Termine, üblicherweise, aber vielleicht begegnet man einander dann ja.

Ach, Marketing ist schwer. Einerseits möchte ich, dass alle Welt meine Bücher liest, andererseits möchte ich am liebsten nie darüber sprechen, das macht mich nervös. Aber Gerüchten zufolge funktioniert das so nicht. Also: Ich übe Sprechen, und ihr könnt ja Lesen üben. Oder allen Leuten, die ihr kennt, von meinen Büchern erzählen. Dann muss ich das nicht tun. Ja? Nee? Kein Stress!

Organisatorisches: Erscheinungen

Ja, ich bin schlecht in Werbung. Ankündigungen, Termine, Neuigkeiten – wenn ich sie weiß, glaubt mein Gehirn du wüsstest das alles automatisch auch. Was kann ich sagen? Mein Gehirn ist nicht so schlau.

Damit du eine Chance hast, auch wirklich zu wissen, was ich weiß, habe ich eine kleine Neuerung auf die Seite gebaut. Hier kannst du aktuell sehen, wo ich in nächster Zeit offiziell in Erscheinung trete. Das gibt dir die Chance, mich zu treffen oder zu vermeiden, ganz nach Wunsch. (Außerdem kann ich da selbst auch nachschlagen, denn ich merk mir doch nix.)

Der nächste Termin ist übrigens schon nächste Woche Samstag, da darf ich auf der Lennie Con in Hohenlimburg zu Gast sein. Ich bin schon ganz aufgeregt!

Es wird BonnTastisch!!!

Die lokale BVJA-Gruppe stellt regelmäßig ein bonntastisches Event auf die Beine, und dieses Mal bin ich auch dabei! Martin Welzel hat wunderbare Bilder gemalt, und verschiedene Autor*innen sich von diesen Bildern zu Geschichten inspirieren lassen. Dieses Gesamtkunstwerk stellen wir gemeinsam am 03.09.2023 ab 16:00 h im Kult41 in Bonn vor – natürlich mit Lesungen. Das Kult41 ist extrem gemütlich, zentral gelegen und eigentlich gut zu erreichen, du solltest also unbedingt kommen, wenn du kannst.

Und das ist nicht die einzige Lesung, bei der ich in nächster Zeit aufschlagen darf, aber dazu dann bei anderer Gelegenheit mehr. Gesammelt gibt es diese Nachrichten übrigens immer in meinem Newsletter, der eher selten und unregelmäßig kommt und dich garantiert nicht zuspammt. Melde dich also am besten direkt heute an!

Bücherbummel!!!

HIER IST DER LINK.

Und das Wichtigste fasse ich dir hier noch einmal zusammen: Am Montag lese ich um 12:30 auf der Musikbühne auf der Brücke, Steinstraße. Muss noch herausfinden, wo die ist und wie ich da am besten hinkomme – zumal ich mir Donnerstag beim Laufen die Knie und den Stolz verletzt habe und im Moment ein wenig mehr jammere und humple als sonst.

Das soll uns natürlich von nichts abhalten. Falls du findest, du solltest mich unbedingt einmal lesen hören – ja, das kann ich! Wenn du also am Montag in Düsseldorf bist, lass dir das nicht entgehen! Anschließend stehe ich mitsamt Büchern für Signaturen, Fotos, spontane Weltumsturzpläne etc. zur Verfügung, und ein paar Bücher bringe ich auch mit. Gerüchten zufolge sind da noch ganz viele andere Buchmenschen, manche von ihnen sogar Profis!

Ankündigung: Bücherbummel

Her war es lange erstaunlich ruhig. Ich schiebe das auf das Schicksal, denn das hat sich definitiv gegen mich verschworen. Aber nicht einmal eine ausgewachsene Erkältung in Kombination mit einer Zahn-OP kann mich davon abhalten, dir diese frohe Botschaft zu überbringen:

ICH DARF AUF DEM BÜCHERBUMMEL LESEN!

Der findet über Pfingsten in Düsseldorf statt und ist nach allem, was ich gehört habe, eine sehr sehenswerte Veranstaltung. Am besten kommst du am Montag, 29.05.2023, und hörst dir dann zu Mittag an, was ich zu erzählen habe.

Das Werk der Wahl ist Das Oktoberhaus, auf das ich immer noch ganz unvernünftig stolz bin. Über alle weiteren Details halte ich dich natürlich auf dem Laufenden.

Ankündigung: BuCon

Für diejenigen unter euch, die unter Messe-Entzug leiden: Am Samstag findet ein virtueller BuCon statt. Und ich darf dort sogar virtuell vorlesen. Also, ich lese in echt, aber ihr könntet mich theoretisch auf lautlos stellen, wenn ihr wolltet. Gerüchten zufolge habe ich keinerlei Kontrolle über mein Gesicht, wenn ich rede, das dürfte beim Vorlesen sehr lustig sein.

Ach so, die Uhrzeit … Moment. 17:30 h im PAN-Kanal auf dem BuCon-Discordserver. (Klingt schwieriger, als es ist.) Offizielle Ankündigung mit Selbstbeweihräucherung und Grafik kommt noch, wenn ich mal ein paar Minuten in Ruhe sitzen kann. Bis dahin bleibt es spannend: Kriegt sie ihre Stimme wieder? Und was passiert mit ihren Haaren? Ist das überhaupt legal?

Die letzten paar Tage hat mich eine Erkältung dahingerafft, aber bis Samstag bin ich bestimmt wieder auf dem Damm. Und falls nicht, sitze ich einfach vor der Kamera und streichle konspirativ einen unserer Kater.

Ich lese übrigens aus dem neuesten Gruftgeflüster. Nicht, dass ich bis jetzt geübt hätte oder so. Drama! Spannung! Action!

Spontane Lesung! Heute Abend!

Sommerlich gefärbter Hintergrund. Oben rechts Buchcover von "Magie hinter den sieben Bergen" mit jungem Mann und leuchtendem Pentagram. Links daneben Autorinnenlogo "Diandra Linnemann" mit den Initialen überlappend und einer Drachen-Silhouette. Unten die Information: Bookline, Freitag, 28.05.2021, 18:00 h - 19:00 h: LESUNG

Wenn ich niemandem davon erzähle, muss ich mich auch nicht wundern, wenn niemand kommt, nicht wahr?

Die BOOKLINE ist eine digitale Ersatz-Messe, da wir ja keine LBM haben. Sie findet auf Discord statt – das ist eine SoMe-Plattform, auf der man sich aussuchen kann, welchen „Servern“ (sowas wie Gruppen) man beitreten kann. Dort gibt es dann Chat-Kanäle sowie Sprach- und Video-Kanäle. Eigentlich nichts Aufregendes und leicht zu bedienen, wenn man es einmal kennt.

Denn Einladungslink zur Bookline findet ihr z.B. hier: LINK. Dort tretet ihr dem Server bei und folgt den Anweisungen auf dem Bildschirm. Das ist alles!

Und zur Belohnung kriegt ihr dann von mir vorgelesen, möglicherweise eine Stelle mit schönem Wetter (hat schon eine Stelle mit gar nicht schönem Wetter im Kopf) oder mit Reisen (das könnte tatsächlich vorkommen), und wenn dann noch Zeit ist, beantworte ich ein paar Fragen oder schneide Grimassen oder so.

Das klingt unter den aktuellen Bedingungen doch nach akzeptabler Freitag-Abend-Unterhaltung, oder?

Weinlese

Letzten Samstag hatte ich also meine erste buchbezogene Veranstaltung dieses Jahr. Ganz klein und hygienekonform. Der Chaospony Verlag und das Weingut Abel in Ingeheim hatten sich zusammengetan, um zwei Dinge zu kombinieren, die generell gut zueinander passen: Guten Wein und gute Bücher. Für einen kleinen Eintritts-Obulus konnte das Publikum ausgesuchte Weine probieren und dazu passenden Geschichten lauschen.

Biergarnitur mit vier Personen: Nicolas von Szadkowski (Autor), Sandra vom Chaospony Verlag, Nicolas' Partnerin Kat, Verlagsfee Dani.
Die (vor-)lesende Bevölkerung vor der Schlacht.

Abwechselnd wurde dann von Wein erzählt und Fantastisches gelesen. Den Auftakt machte Nicolas von Szadkowski mit einem Auszug aus seinen Legenden der Weber – einer auf gegenwärtig sieben Bände ausgelegten eher klassischen Fantasyreihe. Außerdem gab es einen kleinen Vorgeschmack auf die druckfrische Chronik der Zombieflauschapokalypse, in der ich auch mit einer Geschichte vertreten bin, vorgelesen von der Chefin daselbst.

Der Blick auf die Lesebühne: einige Biergarnituren unter einem gestreiften Festzelt, mehrere Leute sitzen und hören der Verlegerin zu. Die steht am Kopfende des Raumes neben dem Winzer.
Das Publikum wird von Fachleuten unterhalten.

Danach durfte ich den Leuten Andrea und Bob vorstellen – passend zu einem kurvigen Roten.

Ein Glas Rowein auf einem Tisch, neben dem Buch "Andrea die Lüsterne und die lustigen Tentakel des Todes", halb verdeckt von einem Mundnasenschutz mit Fledermausaufdruck.
Perfekt gekleidet ist man aktuell ja nur mit Maske.

Und zum Schluss gab es noch eine lustige Geschichte aus der Anthologie Verirrte Prinzen & bockige Prinzessinnen. Bei dieser Gelegenheit hatte Verlagsfee Dani ihre Vorlese-Premiere – und hat sich sehr tapfer geschlagen.

Tisch mit Buch, Landkarte und Blümchen als Deko, dahinter vorlesende Person mit Buch.
100 % professionell, sag ich doch.

Insgesamt war es – den Umständen und der Spontanität geschuldet – ein eher intimer Abend, aber wir haben uns sehr amüsiert. Vor allem konnte ich viel über Wein lernen, die ich ja traditionell eher aus einer Biergegend komme (und damit meine ich nicht das Rheinland mit Kölsch und Bönnsch und was die hier sonst in kleinen Gläschen kredenzen ^^). Wir saßen nach den Lesungen noch eine ganze Weile und unterhielten uns über alles mögliche. Ein wenig schwierig wurde es für mich, als es um alternative Heilmethoden ging – ich bin völlig dafür, der Schulmedizin nicht unbesehen zu vertrauen, und schon gar nicht den Ärzten. Alles ehemalige Medizinstudenten, tsk! Aber wenn es um so Dinge wie Schlacken im Körper oder elektromagnetische Blutuntersuchungen geht, muss ich mir schon hart auf die Zunge beißen. Andererseits wollte ich den netten Abend nicht mit hitzigen Diskussionen verderben, und … letztendlich ist es fast egal, wie man Leute dazu kriegt, gesund zu essen. Hauptsache, wichtige Behandlungen werden nicht wegen irgendwelcher esoterischer Ideen verschleppt.

(Innerlich habe ich natürlich trotzdem tausend Rants gehalten. Aber die sind mehr für mein eigenes inneres Gleichgewicht, ihr versteht.)

Abschließend kann ich sagen, dass mir so kleine Formate sehr gut gefallen, weil man mit den Leuten leichter ins Gespräch kommt. Ich könnte mir gut vorstellen, so etwas öfter zu machen. Bräuchte nur jemanden, der mir so ewas organisiert. ^^

Wein-Lese

Dass wir nicht reisen oder wild Party machen können, heißt ja nicht, dass man sich gar nicht amüsieren kann. Deswegen lese ich euch am Samstag etwas vor. Wer mich immer schon mal (wieder) live und in Farbe sehen wollte, oder hören, wie Bob klingt, wenn ihn die Autorin persönlich liest, der sollte unbedingt nach Ingelheim kommen. Und sogar wenn die Lesung ein Reinfall ist – zum einen gibt es noch andere Autor*innen, die vorlesen, und zum anderen haben wir Wein. Es kann eigentlich gar nicht schlecht werden.

(An das Universum: Das ist KEINE Herausforderung.)