Die Fehlerfee war mal wieder da! Ich glaub, die wohnt bei mir.

Foto von Andrey Metelev, gefunden auf Unsplash

Ich spotte immer darüber, wie schlecht ich in Sachen Buchsatz sei. Und auch diesmal hat sich, trotz tagelanger Fiddelei, ein Fehler eingeschlichen. Klar, die Geschichte ist hinreißend und möglichst fehlerarm. Aber der zu druckende Rahmen? Geh mir weg.

Diesmal hat es die Titelseite erwischt. Ich hatte ja Angst, dass ich die Seitenzahlen versaut hätte, aber die sind einwandfrei (soweit ich das als Laie beurteilen kann).

Und was nu?

Alles einstampfen und neu machen?

Kann ich mir nicht leisten, und ganz im Ernst – wozu? Wem es beim Buch auf die perfekte Titelei etc. ankommt, der ist bei mir halt falsch. Ich kann mit Geschichten punkten, manchmal bin ich ganz lustig und meine Katzenfotos sind erste Sahne.

Ich habe beschlossen, mich nicht zu ärgern. Meine Bücher sind eben etwas Besonderes, mit allen ihren Fehlern. Bleibt nur die Frage: Versuche ich bei Band 2, es „richtig“ zu machen, oder behalte ich diesen Aufbau bei? Ich tendiere ja zur zweiten Lösung. ^^

Autorin auf der stillen Treppe

Genau da befinde ich mich gerade – und ich habe mich selbst dorthin geschickt. ^^

Eigentlich ist heute nämlich höchste Zeit, das nächste Kapitel für meinen Patreon-Kanal einzulesen. Allerdings findet das in meinem Büro statt. Und das ist aktuell auch das Krankenzimmer für den überaus schlechtgelaunten Altkater, der dank Halskrause nach einer Operation nicht unter das Gästebett passt und sich nicht kratzen oder putzen kann und die Halskrause generell doof findet.

Inzwischen hat er gut raus, wie er sein Missfallen ausdrücken kann.

Beispielsweise macht er mit der Halskrause extra viel Krach.

Er kann generell gut mit dem Ding manövrieren, aber wenn er etwa Futter möchte oder unzufrieden ist, knallt er sie absichtlich gegen Türen und Möbel, schubbert sie laut über Kanten und Stoffe und lässt uns schon an seiner Gefühlswelt teilhaben.

Vielleicht könnt ihr euch also denken, weswegen ich vorhin im Verlauf einer halben Stunde nur fünf Minuten brauchbares Material aufnehmen konnte. Nachdem ich den Kater wiederholt geschimpft und er mich wiederholt angemaunzt hatte, habe ich mich für eine Stunde auf die stille Treppe gesetzt. Das sollte uns beiden Zeit geben, uns ein wenig abzuregen, und jetzt versuchen wir es einfach noch einmal. Ihr seht ja gleich, ob es einen neuen Patreon-Link gibt, dann wisst ihr auch, wie das funktioniert hat.