Wenn die Götter einen Tür schließen, öffnen sie eine Keksdose

1240386_880628175289785_156461451594967115_nIch bin ja so eine kleine Gesundheits-Fanatikerin. Also dachte ich mir, rechtzeitig vor den Feiertagen gönn ich meinem Körper eine kleine Verschnaufpause und verzichte auf Getreide, Zucker, Kuhmilchprodukte und so Krams. Schließlich kann man eine begrenzte Zeit auch sehr gut von Bohnen, Eiern und Grünzeug leben, nicht wahr? Schließlich muss ich mich ja auch um Hans, meinen Gallenstein, kümmern.

Wie dem auch sei, die zwei Wochen vergingen im Flug. Letzten Sonntag war dann eine Back-Orgie angesagt. Und was stelle ich am Montag morgen fest?

Meine Finger und Knie tun wieder weh. Ich hatte gar nicht bemerkt, dass das aufgehört hatte. Offenbar habe ich irgendeine Art Entzündung oder so in den Gelenken, die sich über Süßkram freut. Auf jeden Fall ist es nicht lustig, mit schmerzenden Fingern zehn Stunden oder mehr am Tag am Rechner zu sitzen. Und ich bin erst zweiunddreißig!

Tja, sieht wohl so aus, als müsse ich länger auf das Zuckerzeug verzichten. Blöd nur, dass ich das ausgerechnet in der Adventszeit gemerkt habe, wo ich doch so ein großer Freund von Marzipan bin! Und die Back-Orgien sind auch schon geplant. Na ja, dann teile ich eben mit den Kollegen.

Hmpf.

Kleidergeister

Erinnert ihr euch noch an diesen Post? Sehr gut, denn ich habe die Fortsetzung für euch!

Anfang Januar hatte ich plötzlich Schlafanzughosen in der Wäsche, die keiner von uns beiden kannte. Damals dachte ich: Oh, die kommen wohl aus dem Einbauschrank, der in unserer neuen Wohnung war. Kann ja mal passieren, der Vormieter vergisst beim Räumen etwas in einer dunklen Ecke, und irgendwann kramt man das versehentlich hervor. (Dafür hat man Katzen.)

Wir haben also den Schrank einmal komplett ausgeräumt und bei der Gelegenheit gleich sauber gemacht. Kann ja nicht schaden.

Vorgestern Abend dann war ich auf der Suche nach den Katzen. Die verstecken sich gerne im Schuh-Fach des Schrankes und schnüffeln an meinen getragenen Ballerinas. Ich also auf die Knie und mit der Taschenlampe in das Fach leuchten. Und was finde ich?

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Das sieht doch verdächtig nach weißen Tennissocken aus!

Nein, keiner von uns trägt weiße Socken. Und ja, da bin ich mir ganz sicher.

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Hier der ausgerollte Beweis. Socken. Mit Tennis. Ich dachte, die seien in den achtzigern verboten worden?

Auf jeden Fall hab ich das direkt mal Richard am Telefon erzählt. Was soll er denn denken, wenn er nach Hause kommt und wir haben fremde Männersocken in der Wohnung liegen? Und wir haben angefangen zu spekulieren und eine Reihe aufregender Theorien aufgestellt:

  1. Auf dem Dach wohnt jemand, der in unserer Abwesenheit durch eine Luke in die Wohnung steigt, den Kühlschrank plündert und seine Socken bei uns wäscht.
  2. Ein Stalker mit nachgemachtem Schlüssel reibt sich in unserer Abwesenheit an meinen Schuhen, wie der Kater. Warum er dabei die Socken auszieht? Fragt mich was leichteres.
  3. Wir haben Kleidergeister.

Gut. Vielleicht wäre es auch möglich, dass wir die eine Ecke des Schrankes beim Ausräumen einfach übersehen haben. Aber die anderen Geschichten finde ich viel spannender!

Zugegeben, ein wenig gruselt es mich jetzt schon, unter der Woche allein zuhause zu sein… ^^

Coming soon…

Hexenhaut Front

Gerade eben fertig geworden – das Cover zu „Hexenhaut“, Helena Weides drittem Abenteuer. Noch ist nichts endgültig entschieden, aber im Moment bin ich sehr verliebt, und es passt natürlich auch in die Reihe. Vor allem der plastische Effekt des Fotos ist nett gelungen.

Und ja, natürlich mache ich Urlaub von meinem anstrengenden Übersetzer-Alltag. Gerade habe ich damit begonnen, „Spiegelsee“ ins Englische zu übersetzen, während ich darauf warte, dass „Hexenhaut“ sich in meiner Erinnerung ein wenig setzt, damit ich mit frischen Augen ans Überarbeiten gehen kann. Nächsten Monat, so hoffe ich, haltet ihr dann das neueste Abenteuer in Händen.

Und ihr so?

Frei!!!!!

Ha!

Zwei Wochen Urlaub!

Endlich… und passend dazu wurde offenbar diese Woche ENDLICH(!!!) das Internet für zuhause geliefert. Läuft zwar noch nicht alles so, wie es soll, aber läuft.

Bislang sind die folgenden Dinge geplant: Zahnarzt, Reifenwechsel, IKEA, Besuch im MoviePark, Kisten ausräumen, Papierkram erledigen. Außerdem will ich das letzte Kapitel von „Hexenhaut“ schicken und mich über die Anmerkungen meiner Testleser hermachen, damit ihr bald in den neuen Lesegenuss kommt. Und dann sind da natürlich noch Waldspaziergänge, Leseabende mit Kakao, Cocktailbars, …

Pah, und als könne das irgendwer vergessen: Mein Geburtstag! Ich bin schon ganz aufgeregt… dieses Jahr gibt es nur eine kleine Party, unter dem Motto „Monster Movie Magic“. Gruseliges Essen, noch gruseligere Filme und hoffentlich massenhaft schreckliche Kostüme. Ich hab schon eine Idee und ringe jetzt mit mir, ob ich mir tatsächlich zu allem sinnlosen Überfluss noch rote Stiefel kaufen soll… freut euch auf jeden Fall schonmal auf die Vorbereitungsphase! Zwei Wochen lang nur Augensuppe, das wird spaßig…

Der Hexenkalender von der Zauberfrau

Wie ihr wisst, mag ich hübsche Dinge. Vor allem für tägliche Aufgaben und alles, was langweilig ist. Deswegen war ich natürlich begeistert, als ich über den hübschen Kalender von der Hexenfrau stolperte. Seht selbst:

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Hier seht Ihr die Edition Zwei. Das Buch ist ungefähr in Din A5-Format. Eine Woche füllt jeweils eine Doppelseite, mit ein wenig Platz für Notizen etc. unten rechts. Außerdem sind alle Seiten liebevoll gestaltet mit Bildern, hübscher Schrift und klugen Dingen. Die Voll- und Schwarzmonde sind da, genau so wie die kalendarischen Sabbath-Termine. Außerdem gibt es Seiten mit interessanten Informationen, etwa darüber, wie man mit Kastanien wäscht. Abgerundet wird das ganze durch Kontakt-Informationen und Platz für Notizen. Das Thema des Kalenders für 2014/2015 (er beginnt mit dem 01.11.2014) ist übrigens das Element Erde. Und für nächstes Jahr ist Wasser dran. Und als sei das alles nicht genug, sind Anregungen und Beiträge natürlich willkommen, die Kontaktinformationen findet ihr auf der offiziellen Seite des Kalenders.

Freude über Freude

Die letzte Woche war ziemlich krass. Sagt man das überhaupt noch so? Bin ich noch hip? Egal, auf jeden Fall war hier der Bär los. Montag Kneipe, Dienstag Cocktailbar, Mittwoch Sushi, Donnerstag Treffen mit einer langjährigen Freundin (beinahe hätte ich „alte Freundin“ geschrieben… gerade noch am Fettnäpfchen vorbeigeschwommen, puh!). Kein Wunder, dass hier nix passiert ist. Wir sind uns noch nicht sicher, ob wir die Wohnung aufräumen oder verbrennen sollen…

Freitag Abend ging es dann allerdings gleich munter weiter. Die liebe Sabine war auf der RingCon hier in Bonn, und spontan, wie wir sind, haben wir uns zum Abendessen getroffen. Ich fand es total aufregend, sie endlich live und in Farbe zu sehen! Und natürlich ihren Mann, der diese verrückten Schriftsteller-Weiber mit großer Geduld erträgt. Und schaut mal, was ich bekommen habe!IMG_0377.JPG

„Der vierte Wunsch“, frisch gedruckt und extra signiert. So cool! Ich durfte das Manuskript vorab lesen und ein wenig mäkeln – aber es war natürlich schon vorher so großartig, wie ihr es jetzt in Händen halten könnt! Und dann hat sie mir, lieb wie sie ist, auch noch eine Halskette und ein Paar Ohrringe gemacht, die ich natürlich sofort tragen musste. (Es gab auch noch Gummibärchen, aber die sind auf mysteriöse Weise verschwunden. Ich wittere einen Fall für den Investikater… und das versteht jetzt wieder niemand, ist aber wurscht. Kommt Zeit, kommt Erleuchtung.)IMG_0376-0.JPG

Samstag war etwas ruhiger, aber Sonntag hüpften wir direkt freudestrahlend um sechs aus dem Bett – gut, ich hüpfte und zog Richard hinter mir her, der nur leise grummelte – denn der große Tag war da! Unser erster Zehn-Kilometer-Lauf! Ich hatte ihn natürlich direkt mit angemeldet für den Drei-Brücken-Lauf hier in Bonn, damit ich nicht in Versuchung komme, im letzten Moment abzusagen. Das ganze war für einen guten Zweck, mit Spenden zugunsten der Deutschen Krebshilfe, und findet im nächsten Jahr wieder statt, falls ihr jetzt extrem inspiriert seid. Wir sind dann nicht nur losgelaufen, sondern auch angekommen – Richard natürlich vor mir, er hat mich bei der Acht-Kilometer-Marke überholt, aber das soll mich an dieser Stelle nicht ärgern, denn ich hab meine angepeilte Zeit eingehalten: Eine Stunde und zehn Minuten. (Er war eine ganze Minute schneller, dieser Angeber. ^^ )

Den Rest des Tages haben wir verdienterweise mit Essen und Ausruhen verbracht: Zuerst mit Burgern aus dem „Godesburger“, sehr zu empfehlen, vor allem das Kirsch-Ketchup! Ich steh ja auf solche Perversionen…

Und zum Abschluss noch einmal im Detail – ist das kein hübsches Cover? ^^IMG_0378.JPG