Ich bin dankbar für …

  • … gute Freunde;
  • … die Katzen;
  • … meine Familie (psst, sagt es ihnen nicht weiter!);
  • … einen aufregenden Bürojob, in dem es nie langweilig wird;
  • … all die tollen Menschen, die Bücher machen;
  • … denjenigen bei Ben & Jerry’s, der für die veganen (also laktosefreien) Eissorten verantwortlich ist;
  • … und bestimmt noch sooo viel mehr, was mir gerade nicht einfällt!

Jammern gehört in Deutschland ja schon zum guten Ton (von wegen: „Ich kann nicht klagen!“ – schön wär’s!), aber eigentlich finde ich immer recht wenig, worüber ich motzen kann. Und wenn, dann ist es schon Lament auf hohem Niveau – Freizeitstress: Sauna, Vergnügungspark UND Cocktails in einer Woche! Nicht genügend Kleiderbügel für all die hübschen bunten Kleider! Zu viele Bücher, um sie alle auf einmal zu lesen!

Ach, ich bin schon ein kleines Glücksferkel … und um das Gefühl mit euch zu teilen, hier mein persönlicher Glückskater. Es bringt Extra-Punkte, wenn man ihm den Flauschebauch streichelt!

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So leistet Greebo mir beim Schreiben Gesellschaft.

Bitte essen Sie das – aber lassen Sie mir etwas übrig!

Neulich las ich irgendwo, der typische Erwachsene habe nur sieben Rezepte, die er einfach sein Erwachsenenleben lang immer wieder koche.

Echt?

Also, für mich trifft das nicht zu. Natürlich habe ich einige Rezepte, die ich immer wieder mache, weil ich sie so gerne esse, aber ansonsten probiere ich auch tonnenweise Neues aus und lasse mich gerne zu Kochbuchkäufen hinreißen.

Aber wenn es um Snacks geht, bin ich ziemlich „eintönig“: Ich esse bevorzugt alles, was man mit Erdnussbutter kombinieren kann:

  • Apfelschnitze mit Erdnussbutter
  • Selleriestangen mit Erdnussbutter und Rosinen („Ants on a log“)
  • Banane mit Erdnussbutter zermanscht (mit dem Löffel oder als Brotaufstrich)
  • Energiebällchen aus Erdnussbutter, Haferflocken und Kram
  • Erdnussbutter auf Brot: Pur, mit Nutella oder auch herzhaft mit Bacon oder Gouda
  • Und natürlich das Beste: MIT DEM LÖFFEL

Erdnussbutter ist auch eine beliebte Zutat in verschiedenen Saucen und Suppen, die ich regelmäßig zubereite, beispielsweise in unserer Karotten-Ingwer-Suppe. Richard amüsiert sich über dieses Snackverhalten und zieht mich gerne damit auf, wie schnell so ein Kilopott Erdnussbutter (aus gerösteten Erdnüssen, nur mit ein wenig Salz als zweiter Zutat) bei uns zu Hause doch verschwindet.

Wobei ich in diesem letzten Fall natürlich völlig unschuldig bin. Wir haben Erdnussbutter-Kobolde, ist doch klar!

Manchmal muss man eben tun, was man tun muss – aber ich will nicht!!!

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(c) Jonathan Francisca via Unsplash

Ist bestimmt noch nicht aufgefallen – Hausarbeit gehört zu den Dingen, die ich höchstens zur Selbstverteidigung erledige. Und auch dann nicht besonders gut. Heute morgen habe ich zum Beispiel etwas Lebendiges, Proteinhaltiges in meinem Instant-Hirsebrei gefunden. (Sorry für das Bild.)

Für mich reicht es tatsächlich, wenn alles so sauber ist, dass niemand stirbt. Keine Ahnung, wann ich zuletzt Fenster geputzt habe! Andererseits, wer will auch schon rausgucken? Draußen sind nur Leute, vor allem Nachbarn! Ich spüle und mache die Wäsche, wiel ich regelmäßig Kaffeetassen und saubere Socken brauche. Den Müll bringt – wenigstens in der Theorie – der Mann raus. Die Katzen werden versorgt. Alles, was danach kommt: Optional!

Gut, natürlich fühle ich mich in einer blitzsauberen Wohnung wohler als in einem chaotischen Saustall, aber der Tag hat nur etwa 24 Stunden, und schreiben will ich schließlich auch noch.

Und das Schlimmste?

BÜGELN.

Warum kommt der Knitterlook endlich wieder in Mode?

Die Sache mit der Tasche

Wie ich vielleicht schon das eine oder andere Mal erwähnt habe, könnt ihr HIER immer mal wieder nachschlagen, was ich gerade lese oder bereits gelesen habe.

Unter „Currently reading“ stehen, wie man eventuell sieht, meistens mehrere Titel, eigentlich immer wenigstens zwei. Das liegt aber nicht daran, dass ich zu sensibel bin, mich auf ein Buch zu konzentrieren, oder zu leicht gelangweilt – nein, das hat ganz praktische Gründe: Meine Handtasche.IMG_2813[1]

(Oh mein Gott, sie ist von ihrer Handtasche besessen und hört Stimmen!)

Nein, so schlimm ist es (noch?) nicht. Aber meine Handtasche ist klein – Kaffeetasse zum Vergleich – und perfekt. Sie war ein Geschenk, stammt aus einem Laden, der nur faire Ware handelt, und lässt sich so bepacken, dass ich alles Notwendige dabei habe, ohne mir den Rücken krumm zu machen: Portemonnaie, Telefon, Kalender, Brillenetui, Taschentuch, Lippenpflege, Haustürschlüssel und Kindle. Dann ist das Teil kompakt bepackt. (Das ist auch immer praktisch, wenn man irgendwo ist, wo es Taschenkontrollen am Eingang gibt – ein Blick vom Sicherheitspersonal und ich darf durchgehen, kein Wühlen notwendig.)

Was allerdings nicht passt, sind Taschenbücher. Und da ich manche Bücher, die ich dringend lesen möchte, auf Papier habe (zum Beispiel das wunderschöne „Der Kater unterm Korallenbaum“ von Christina Löw, mit Widmung), lese ich die eben zuhause. Auf dem Balkon, im Bett, auf dem Sofa, im Büro/Gästezimmer – wo man eben so liest.

Ab und zu kommen übrigens noch Sachthemenbücher hinzu, die lese ich aber wirklich immer nur häppchenweise, wenn es mir gerade in den Kram (und in den Kopf) passt.

Und ihr? Merkwürdige Lesegewohnheiten? Spannende Erkenntnisse über die Bücherwirtschaft?

Meine Lieblings-App

Ein weiterer Blogprompt mit einer überaus langweiligen Antwort.

Meine Lieblings-App? ZOMBIES, RUN!

Das ist ein interaktives Hörspiel, das einen zum Laufen animiert, denn man erlebt als Läufer für die Stadt Abel in Großbritannien Abenteuer und flieht vor fleischfressenden Zombies. Der Name ist also Programm.

Inzwischen geht das Hörspiel in die achte Staffel, und dieses Jahr gibt es zum ersten Mal auch Nicht-Zombie-Abenteuer zu erleben, die nicht zur Geschichte gehören. Unter anderem war ich vor kurzem auf der Jagd nach Jack the Ripper.

Außerdem planen die Macher von „Zombies, run!“ gerade auch eine Walking-App – wobei man bei „Zombies, run!“ auch durchaus nur gehen könnte, wenn man gerade erst mit dem Training beginnt. Die App bietet verschiedene Einstellungsmöglichkeiten – mit und ohne Zombiejagd (Intervall-Training), variierende Episodenlänge, mit oder ohne Musik. Außerdem gibt es unterschiedliche Trainingspläne, falls man auf ein Ziel hinarbeiten möchte.

Ich mag gruselige Geschichten und laufe gerne, deswegen ist „Zombies, run!“ für mich der perfekte Begleiter im Training. Allerdings muss ich auch gestehen, dass ich während der ersten Episode vor Schreck mal beinahe einen Radfahrer vom Rad geholt hätte, der überraschend hinter einer Ecke auftauchte. ^^

Ich bin allergisch auf …

… so einiges. Aber nichts Schlimmes.

Das Lästigste: Ich vertrage keine großen Mengen Sonnenlicht. Da kriege ich direkt so große, flüssigkeitsgefüllte Quaddeln. Eine ehemalige Hausärztin hat mir als Gegenmaßnahme mal den Konsum von Buttermilch empfohlen, und lindernde Umschläge aus Olivenöl und Honig. Das hilft beides gut, aber nicht in die Sonne gehen und gut eincremen (LSF 50, yay!) hilft noch besser.

Außerdem vertrage ich keine Laktose. Beziehungsweise mein Umfeld verträgt es nicht gut, wenn ich Laktose zu mir nehme, denn ich muss davon pupsen. Glücklicherweise gibt es heute massig Alternativen.

Latex ist auch nicht so geil, davon juckt meine Haut und schwillt an.

Und noch etwas Merkwürdiges, dass ich durch Herumprobieren herausgefunden habe: Wenn ich über längere Zeit meinen Kohlehydratkonsum reduziere, habe ich weniger Migräne-Attacken. Mit ein wenig Experimentieren habe ich meine Migränerate von drei pro Monat auf drei pro Jahr reduziert – das ist ziemlich cool! Zucker scheint schlimmer zu sein als andere Kohlenhydrate, aber ich bin sicherheitshalber bei beidem vorsichtig.

 

Was ich beim Recherchieren für meine Bücher gelernt habe

Hmm, da ist über die Jahre schon einiges zusammengekommen.

Beispielsweise weiß ich, dass man private Museen und Institute nicht ohne weiteres als Schauplätze verwenden kann. Besser vorher schriftliches Einverständnis holen oder den Schauplatz verfremden.

Außerdem habe ich einige interessante mythische Kreaturen recherchieren dürfen. Den Ahool beispielsweise, oder den Chupacabra (davon gibt es tatsächlich verschiedene Varianten).

Und etwas Nützliches habe ich auch noch gelernt: Wenn man in der Wildnis unterwegs ist und sich verletzt, kann man die Wunde nach dem Reinigen mit Sekundenkleber abdichten. Chemisch betrachtet ist es das Gleiche wie Wundkleber. (Zum Arzt gehen sollte man natürlich gegebenenfalls trotzdem noch.)

BLOG PROMPTS: „Die Hochzeitskatastrophe“

Wenn mir mal wieder selbst nichts einfällt – was einer Autorin ja nie passiert – suche ich mir gelegentlich Blog Prompts. Heute also das. DIE HOCHZEITSKATASTROPHE.

Was soll ich da erzählen?

Vielleicht das: Ich bin 36 und immer noch nicht verheiratet. Für einige Leute ist das ja schon eine Katastrophe.

Oder das: Ich habe gar nicht vor, zu heiraten. Können sich diese berüchtigten „einige Leute“ gar nicht vorstellen.

Stattdessen erzähle ich euch heute eine Anekdote von der Hochzeit meiner jüngeren Schwester. Und es ist eigentlich auch keine Katastrophe – wenigstens nicht in unserer Familie, da haben eh alle einen Schaden. ^^

Aaalso. Vor gut zwölf Jahren haben meine jüngere Schwester und ihr Mann geheiratet. Die beiden sind etwas unkonventionell. Der Bräutigam kam ganz in Schwarz, die Braut in einem selbstgenähten meergrünen (meerblauen?) langen Kleid. Stilechte Fahrt zum Standesamt in einem schicken Oldtimer.

Gefeiert wurde danach nicht im großen Rahmen, sondern mit ein wenig Familie und Freunden. Und da viele von diesen Leuten von weiter weg anreisten, hatte meine Schwester ein kleines Café/Restaurant in einem Naturschutzgebiet als Schauplatz auserkoren, komplett mit Ferienhäuschen dichtbei, wo die müden Gäste ihre Häupter betten können.

Natürlich hatten sie die Location auch ein paar Wochen vorher persönlich angeguckt und das Menü besprochen. Was man halt so macht. (Habe ich mir sagen lassen – wie gesagt, in dieser Hinsicht bin ich unbeleckt. ^^ ) Alles sehr schlicht und geschmackvoll dekoriert, in hellen Farben mit einem maritimen Thema.

Als wir nach der Trauung allerdings ankamen, sah das etwas anders aus.

Das Café hatte umdekoriert.

Das neue Thema war PIRATEN: Schädel, Netze und Säbel, soweit das Auge reicht.

Kommentar meiner Schwester dazu: „Hätten die uns das nicht wenigstens vorher sagen können? Dann hätten wir eine Kostümhochzeit geplant!“

Prolog – ja oder nein?

Prologe gehören zu den größten Dummheiten, die man als Autor*In begehen kann.

Heißt es wenigstens.

Man soll die Geschichte am Anfang beginnen, mit Spannung oder einem Trompetenschlag. Der Leser soll direkt in die Geschichte hineingesogen werden, ohne Chance, sich aus dem Gewirr je wieder zu befreien.

Und ein Prolog macht genau das eben nicht. Der ist ja vor der eigentlichen Geschichte angesiedelt und oft aus einer komplett anderen Perspektive erzählt als die eigentliche Geschichte.

Also sollte man sich beim Schreiben gut überlegen, ob man den Prolog wirklich braucht. Oder kann man die enthaltenen Informationen nicht besser in Rückblenden oder häppchenweise unterbringen?

Jetzt kennt ihr mich natürlich schon eine Weile. Habt vielleicht sogar mal etwas von mir gelesen. Dann könntet ihr wissen, dass jeder einzelne verf***te Band von „Magie hinter den sieben Bergen“ mit einem Prolog anfängt.

Was hat sie sich dabei nur gedacht?

Erst einmal, ehrlich gesagt, nicht so viel. Bei „Allerseelekinder“ fühlte sich das für die Geschichte richtig an, und als mir einige Wochen nach Veröffentlichung aufging, dass da mehr drin steckt, war es nur logisch, diesen Aufbau beizubehalten.

Immerhin habe ich versucht, in den Prologen so viele ungelöste Fragen aufzuwerfen, dass Leser direkt wissen wollen, wie Helena jetzt in diesen Schlamassel passt. Ob das jetzt so gut gelungen ist, kann ich als „Mami“ der Geschichten nicht beantworten – ich finde sie alle wunderschön, auch wenn sie ihre Macken und Schwächen haben.

Bei anderen Geschichten war ein Prolog nicht nötig, und ich habe mich nicht so recht verbrezelt, auf Gedeih und Verderb einen zu schaffen, wo keiner nötig war.

Meine überaus eindeutige Antwort auf den Titel des Beitrages wäre also ein herzliches JEIN. Und ihr? Habt ihr vielleicht sogar einen Lieblingsprolog? Oder einen, der besonders überflüssig war?

Die (halb-)nackte Wahrheit

Schreiben ist ein traumatisches Erlebnis.

Nicht nur für mich als Autorin, sondern auch für meine Katzen (und eventuell durchs Fenster linsende Nachbarn).

Dazu muss man wissen, dass ich meistens morgens direkt nach dem Aufstehen schreibe. Ich greife höchstens, wenn es kalt ist, beliebige Kleidung vom Stapel neben dem Bett. Und ich bin chronische Nacktschläferin (das ist Teil der Verteidigung gegen eventuell einbrechende Bösewichte). Ansonsten wickle ich mich der Hygiene halber vielleicht noch in eine der umherliegenden Decken, und dann geht es an den Schreibtisch.

Nicht der glamouröse Lebensstil, den ihr euch vorgestellt habt?

So ist das aber. Ich lasse nichts zwischen mich und meine Muse kommen. Schon gar nicht so etwas Banales wie die Suche nach Klamotten.