Über den Tellerrand hinauslesen

Es ist schon sehr, sehr lange her, da hatte ich mit meinem heißgeliebten Partner eine lebhafte Diskussion. Zusammengefasst meinte er, dass es nur wenige Länder gebe, die nennenswerte Literatur geschaffen hätten. Ich als Übersetzerin kann darüber natürlich nur die Nase rümpfen. Und da mit gerade danach ist, habe ich eine kleine Unterseite ins Leben gerufen, auf der ich versuche, für jedes Land der Erde ein Buch zu nennen, das ich gelesen habe. Die ist noch sehr nackt. Aber seht selbst: Literarische Weltreise.

Natürlich freue ich mich, wenn ihr mitmacht oder mir Tipps gebt, was ich noch alles aufregendes lesen muss.

Der magische Mittwoch …

… fällt diese Woche leider aus. Ich habe die Sommerräude, bestehend aus Erkältung plus Sonnenbrand plus zu wenig Schlaf, und habe deswegen nichts für euch vorbereitet. Wenigstens können wir uns damit trösten, dass bereits ein erster Hauch von Halloween in der Luft liegt – für mich die magischste Zeit des Jahres. Diese Woche kuriere ich mich also aus und widme mich ganz meinem eigenen Schreibtrieb, und nächste Woche habe ich hoffentlich wieder eine neue magische Bekanntschaft für euch.

 

Noch ein Monat …

… und ich habe ganz schön Schiss.

Was in einem Monat ist?

Der Strongman Run am Fühlinger See in Köln. Für mich zwar nur über zehn Kilometer, aber trotzdem. Ich bin ein kleiner Angsthase. Und das Laufen bereitet mir gar nicht so arg Kopfzerbrechen, aber dafür die Hindernisse. Vor allem die, auf die man hinauf muss. Denn: Ich habe Höhenangst. Gut, so wirklich richtig hoch ist das alles nicht – ist mir auch klar. So theoretisch. Trotzdem verdränge ich die selbstauferlegte Plage, so gut es geht.

Jetzt könnte ich natürlich auch einfach nicht mehr davon reden. Die Startnummer verfallen lassen. Mich nicht mehr äußern. Mir einen wirklich guten Grund einfallen lassen, warum ich nicht mehr will. Das Startgeld ist sowieso futsch, und was habe ich schon davon, wenn ich mich da nass und schmutzig mache?

Andererseits … ich habe mir vorgenommen, mir jedes Jahr so lange neue Herausforderungen zu suchen, bis ich meine Grenzen erreicht habe. Ich gehe regelmäßig zum Krafttraining und laufe an den verbleibenden Tagen, wenn mein Plan es zulässt. Und den Muddy Angel Run letztes Jahr habe ich auch geschafft, nicht wahr? Rein theoretisch sollte das alles kein so großes Problem sein. Und ganz im Ernst, nicht an den Start zu gehen, ist keine Option. Kann sein, dass ich ganz grandios versage, aufgebe und ihr mich danach bedauern müsst. Aber versuchen will ich es auf jeden Fall.

Also: Stay tuned!

Magischer Mittwoch: Jana Jeworreck

Jeden Mittwoch das Gleiche – mehr fantastische Autoren, die ihr unbedingt kennenlernen, und Bücher, die ihr unbedingt lesen müsst. Bei solchen Sachen kenne ich keine Gnade. Dieses Mal bringe ich euch die liebe Mit-Norne Jana Jeworreck.

 

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VITA

Jana Jeworreck studierte angewandte Kulturwissenschaften an der Universität Hildesheim mit Schwerpunkt “Kreatives Schreiben” bei Hanns-Josef Ortheil.

Nach ihrem Diplom arbeitete sie zunächst am Theater Ingolstadt, später als freiberufliche Regisseurin und Autorin in München. 2012 erschien ihr Debütroman „Reise in die Mitte von Mera“ im Eigenverlag, der ebenfalls als gleichnamiges Hörbuch herauskam.

Seit einigen Jahren lebt die Autorin wieder in ihre Heimatstadt im Ruhrgebiet und arbeitet seitdem dort hauptberuflich an ihren Buchprojekten.  Zuletzt brachte sie die ersten beiden Bände ihrer Fantasytrilogie „Dreiland“  heraus, die seither überall als E-Book und Druckbuch überall im Handel erhältlich sind.

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Und jetzt … herzlich willkommen zum

INTERVIEW

In welcher Art kommt Magie in deinen Geschichten vor?

Die Göttin Meta, die in der Mitte der Welt von Dreiland lebendig begraben und vergessen wurde, ist die ursprüngliche „Wandlerin“, während ihre Brüder Umbra und Vel nur die Energie des Feuers und des Wassers beherrschen.  Sie besitzt die größte, göttliche Kraft: Die des Morphens, der Verwandlung von einer Sache in eine andere.

Ihre Anhängerinnen, die Morphias oder auch Töchter Metas, erhalten ihre magischen Kräfte nach mehreren Prüfungen und einer Opfergabe mit der Berührung von Metas Skelett. Dann wird in ihnen auch ein magisches Schutztier erweckt, in das sie sich verwandeln können.

Die Magie ist in drei Untergruppen gesplittet: Die Magie des Tötens und der Zerstörung (Dyn‘Aletheia), die Magie der Täuschung und Verwandlung (Dyn’Apate) und die Magie der Heilung und Erneuerung (Dyn’Arché)

Ist Magie in deiner Welt für alle frei zugänglich oder braucht man ein Artefakt/genetische Prädisposition/…?

Die Magie in Form von Metas Überresten wird gefangen gehalten, beziehungsweise ist verborgen und schwer erreichbar. Dies schürt Ungerechtigkeiten und ein Ungleichgewicht.

Die Magie der Dyns wird zudem durch drei Objekte, ein Schwert, einen Dolch und einen Opal, repräsentiert und gebunden. Darüberhinaus gibt es noch zahlreiche weitere Dinge wie Ringe, Ketten, Anhänger, die benutzt werden, um Magie zu binden oder zu übertragen.

Bei welchem „magischen Einsatz“ (Wesen/Szene/Fun Fact) hattest du als Autorin den größten Spaß?

In Band II benutzte ich ein Logikrätsel (das schwerste Rätsel der Welt), das sich magisch offenbart, als Prüfung für meine Antagonistin. Mein Skizzenbuch ist voll davon, die Lösung so zu schreiben, dass man es auch nachvollziehen kann. Bis jetzt habe ich leichte Bauchschmerzen, ob alles wirklich stimmig ist, aber ich war zugleich wie ein echter Nerd davon besessen, genau dieses Rätsel zu verwenden. (Ob das jetzt als Spaß zu bezeichnen ist, weiß ich nicht so genau, J. Magie und Mathematik: Freund oder Feind? Das wird dann das Thema meiner nächsten Trilogie)

Welches ist dein liebstes mythisches resp. magisches Wesen?

In meinem Buch liebe ich alle magischen Wesen – auch die bösen – vom Einhorn über die Chimäre bis zum spinnenartigen Megamonstern, den Bestien.

Da ich mein chinesisches Sternzeichen Feuer-Drache ist, kann ich ansonsten nicht anders als auf Drachen abzufahren, aber dann schon bitte im Viserion-Style.

Wie heißt dein liebstes „magisches“ Buch?

Na, sehr originell, das, was ALLE mochten: Harry Potter

Wenn du dir eine magische Fähigkeit aussuchen dürftest, welche wäre das?

Seit ich Deadpool gesehen habe, bin ich ein Fan von Glück als Fähigkeit. Die ist genial, wenn man mal länger darüber nachdenkt, und gelegentlich auch in unserem echten Leben sichtbar.

Und welchen Preis wärst du dafür zu bezahlen bereit?

Weiß man, wenn man kein Pech hat, Glück überhaupt noch zu würdigen? Ich denke, das wäre wahrscheinlich der Preis.
Ich gebe zu, in meinem Buch geht es da schon grausamer zur Sache. Da müssen man und frau heftige Opfer bringen. Im realen Leben wäre ich wahrscheinlich nicht dazu bereit. Ich schreibe, das reicht mir als magische Fähigkeit.

Vielen Dank!

Ich danke dir für die Möglichkeit, mich und meine Bücher beim magischen Mittwoch vorstellen zu dürfen!

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Nornen auf der Leipziger Buchmesse – Crowdfunding-Aufruf

Gelegentlich hatte ich ja schon über das Nornenabenteuer auf der LBM 2018 berichtet, und auch 2019 wären wir gerne wieder da. Leider ist das ein nicht ganz günstiges Vergnügen, und als Vereinigung von Enthusiastinnen finanzieren wir uns da komplett selbst – ohne die Möglichkeit, durch Verkäufe auf der Buchmesse Einnahmen zu generieren. Jede Norne steuert bei, was sie erübrigen kann, und für die LBM 2019, haben wir uns überlegt, könnt ihr das Nornennetz tatkräftig unterstützen.

Hier ist der Blogartikel, der alles erklärt.

Und hier geht es direkt zur Kickstarter-Kampagne.

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by Ela Schnittke

Ich wacke, du wackst ,wir wacken, …

Ein paar Impressionen vom vergangenen Wochenende. Der Mann aus meiner Wohnung und ich waren, ihr habt es euch vielleicht schon gedacht, auf dem Wacken Open Air, wo es dieses Jahr statt Schlamm jede Menge Staub gab – öfter mal was Neues! Der Gummistiefelstand war komplett verwaist, da hat auch keiner mit gerechnet. Stattdessen gab es Sonne(nbrand) en masse, und die Trinkwasserstationen waren immer gut besucht. Kein Wunder, schließlich können 75.000 Metal-Fans nicht nur von Bier leben. ^^

Meine Highlights:

  • Eine stagedivende Riesengummiente bei Alestorm.
  • Clawfinger.
  • Auf dem Weg ins Zelt nachts noch schnell aufwärmen unter den Flammenwerfern bei „Bloodsucking Zombies from Outer Space“.

Da hätte ich drauf verzichten können:

  • Staub auf jeder einzelnen Schleimhaut.
  • Fünf Stunden Stau auf dem Rückweg.
  • Den Sonnenbrand, den ich mir auf dem Weg vom Zelt aufs Gelände eingefangen habe, ehe ich einen schützenden Schal erstehen konnte.

In diesem Sinne: Immer schön im Schatten bleiben!

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Ich bin beGEISTert

Und das gleich in mehrfacher Hinsicht. ^^

Wie ihr vielleicht schon fast so gut wie mitbekommen habt, steht der nächste Band der „Magie hinter den sieben Bergen“-Reihe bereits in den Startlöchern und trägt den wunderbaren Namen LICHTERSPUK. Ohne euch zuviel zu verraten, kann ich an dieser Stelle schon sagen: Es kommen Gespenster drin vor.

Unter anderem geht es um den Mythos der „weißen Frau“, welcher verschiedene europäische Adelshäuser heimsucht. Mir ist er vor allem aus englischen Schlössern und deutschen Sagen bekannt, aber auch die Slowakei, Österreich und die Schweiz haben ihre eigenen Geschichten über gespenstische Frauen, denen die Sonnenbräune abgeht. Meistens handelt es sich bei der „weißen Frau“ um eine Ahnin, die in der Burg spukt, in der sie gelebt hat, und deren Erscheinen Unheil ankündigt. Ich habe mir für „Lichterspuk“ ein ganz besonderes Exemplar dieser Gattung ausgeliehen, nämlich die „Witte Jüffer“. Das ist Mundart für „Weiße Jungfer“, und hier könnt ihr etwas mehr über das Original lernen.

Der Witten Jüffer bin ich selbst bis jetzt nicht begegnet, aber es gibt in meiner Familie schon die eine oder andere gruselige Anekdote. So habe ich eine – inzwischen verstorbene – Tante, die einige Jahre als Medium gearbeitet hat. Und als ich noch sehr, sehr klein war, lebten wir in einem Haus, in dem es am oberen Treppenabsatz im ersten Stock spukte: Man konnte Stimmen und Musik hören. Eigene Erinnerungen habe ich an diesen Spuk keine, aber er wird gelegentlich im Rahmen von Kaffeekränzchen oder Familientreffen ausgepackt. Damals hatten wir auch einen Babysitter, der große Spinnen wegzaubern konnte, indem er auf der Bontempi-Orgel spielte. Hach, das waren magische Zeiten!

Ob ich als erwachsener, vernünftiger Mensch an Geister glaube? Ich bin mir, ehrlich gesagt, fast sicher, dass es so etwas wie Geister gibt – auch wenn ich natürlich keine Erklärugn dafür habe, wie ihre Existenz sich erklärt oder warum jemand nach seinem Tod noch Zeit darauf verschwenden sollte, jemanden zu bespuken. Vielleicht reizt mich einfach die Vorstellung, dass es mystische Vorgänge gibt, die wir nicht ohne Weiteres erklären können, und dass es nach dem Tod für uns noch Abenteuer zu erleben gibt.

Wie steht es bei euch? Habt ihr selbst schon gruselige Abenteuer erlebt? Oder ist das alles doch nur Humbug?

Die besten Pläne

Dienstag war wieder so ein Tag.

Ich hatte ungefähr drölfzig Dinge vor, die alle ganz dringend stattfinden mussten, und ich wusste auch direkt die Reihenfolge, in der alles passieren musste, damit ich garantiert siegreich aus der Schlacht gegen Zeit und Arbeit hervorgehe: Büro, Lauftraining, Abendessen kochen (und essen!), zwei Kapitel überarbeiten, Bett. Vor allem das Laufen war wichtig, denn die langen Läufe lässt mein innerer Schweinehund gerne mal ausfallen. Zehn Kilometer sollten es werden.

Dann kam alles ganz anders.

Zuerst erhielt ich, noch im Büro, eine Nachricht des Mannes: Er war unterwegs zum Friseur, hatte aber seinen Schlüssel zu Hause vergessen. Kurze Rücksprache – zu dem Zeitpunkt, an dem ich mit seiner Rückkehr rechnete, wäre ich eigentlich noch schwitzend irgendwo im Wald.

Kein Problem. Dann eben erst Kapitel überarbeiten, bis er nach Hause kommt, laufen, Abendessen. Ich kam nach Hause, und weil es so schön friedlich war, machte ich erst einmal ein kleines Nickerchen mit den Katzen.

Als ich etwas später am Schreibtisch saß, der nächste Anruf: Der Mann hatte nach dem Friseur noch eingekauft – vor allem Eis, was bei diesem Wetter ja sozusagen überlebenswichtig ist. Leider hatte er vor dem Einkauf auch ein Päckchen bei der Post abgeholt, dieses dann aber leider in der Bankfilliale vergessen. In der Zwischenzeit hatte ich schon das Abendessen vorbereitet, das man quasi nur noch den Herd einschalten und ein paar Dinge rühren musste, und das erwies sich langfristig als Glücksfall.

Damit das Eis nicht schmilzt – hey, wir haben unsere Prioritäten eindeutig im Griff! – kam er also schnell nach Hause. Ich saß in Sportsachen am Rechner. Weil es in der Nähe der Bank aber keine Parkplätze gibt und er auch einen dichten Terminplan für den Abend hatte, habe ich ihn noch einmal schnell in die Stadt gefahren und in Banknähe ausgesetzt. Dann einmal um den Block kurven, während er zur Bank hetzt.

Das Päckchen war noch da, welch Glück!

Fünfzehn Minuten später waren wir wieder an der Wohnung. Jetzt war es aber höchste Zeit, wenn ich noch laufen wollte! Das Schreibtischpensum hatte ich mehr als erledigt. Nur noch schnell die Schlammschuhe anziehen, „Zombies, run!“ auf die Ohren – und los.

Zum Glück ist es im Moment Abends noch lange hell, so kam ich in den Genuss eines halbwegs kühlen Waldlaufs. Außerdem konnte ich eine neue Strecke probieren, bei der sich gleich mehrere Steigungen auf meine Geschwindigkeit auswirken. Hangläufe sind ja gut für die Ausdauer und so. Letztendlich war ich um 21:00 h wieder zu Hause und bekam auch gleich eine SMS, dass der Mann ebenfalls wieder auf dem Heimweg sei. Schnell Herd anstellen, unter die Dusche – und dann gerade irgendwie noch rechtzeitig mit Bier und Futter auf das Sofa fallen, ehe der Tag komplett rum war.

Zum Glück bin ich nicht nur sehr verplant, sondern auch sehr spontan. Aber ich schwöre, wenn der ganze Terminstress um ist, mache ich mal zwei Wochen nichts. Das dürfte, wenn ich richtig geplant habe, irgendwann im November sein. ^^

Magischer Mittwoch: Sarah König

Eine weitere Norne, ein weiteres spannendes Interview zum Magischen Mittwoch!

Cover

VITA

Sarah König, geboren 1985, lebt mit ihrer Familie im Kreis Steinfurt, nahe der holländischen Grenze in NRW. Sarah König schreibt und liest – wenn sie nicht gerade ihren Nachwuchs hütet – in fantastischen Welten von Abenteuern und Begegnungen mit Herz.

Flammengarde - Sarah Konig

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INTERVIEW

In welcher Art kommt Magie in deinen Geschichten vor?

In »Flammengarde« handelt es sich um Elementarmagie, in »Lis und Dar« würde ich es als klassische Magie bezeichnen. Zaubersprüche, Zaubertränke und alles was dazu gehört.

Ist Magie in deiner Welt für alle frei zugänglich oder braucht man ein Artefakt/genetische Prädisposition/…?

In »Flammengarde« beziehen die Flammenmädchen ihre Kraft aus sich selbst. Der Lebensfunken, der das Leben überhaupt ermöglicht, ist in einigen Mädchen stärker als in anderen. Wenn diese Funke seine Kraft entfaltet, setzt er das Mädchen wortwörtlich in Flammen und verzehrt es. Ab diesem Zeitpunkt muss das Mädchen lernen, mit ihrer Kraft umzugehen und ein Teil der Flammengarde werden.

In »Lis und Dar« werden Kinder mit magischem Potetial geboren. Sofern es erkannt und gefördert wird, erhalten die Kinder Zugang zur Akademie, werden ausgebildet und haben so die Chance, ihre Magie für sinnvolle Dinge einzusetzen. Hier gibt es so viele unterschiedliche Ränge, dass es von einfacher unterstützender Zauberei bis hin zu hochrangigen Meisterzauberern alles gibt.

Bei welchem „magischer Einsatz“ (Wesen/Szene/Fun Fact) hattest du als Autorin den größten Spaß?

»Flammengarde« erzählt die Geschichte der Kronprinzessin Rahel und mir hat besonders gefallen, dass sie aufgrund dieser Gabe nicht nur als Prinzessin, sondern auch als Kriegerin aufwächst und besonders als ich das erste Mal ihre bewusste Beschwörung der Flamme schrieb war das ein toller Moment.

Für »Lis und Dar« muss ich ganz klar den Moment nehmen, in dem Lis durch ihre tollpatschige Art einen Zauber versemmelt und dafür sorgt, dass sich die Seele ihres Meister von dessen Körper trennt … was übrigens erst der Anfang der Geschichte ist. (Und jetzt krieg ich erst recht Lust drauf, die Geschichte auf Vordermann zu bringen!)

Welches ist dein liebstes mythisches resp. magisches Wesen?

Ich liebe den Phoenix seit Harry Potter.

Wie heißt dein liebstes „magisches“ Buch?

Das ist … einfach. Harry Potter.

Wenn du dir eine magische Fähigkeit aussuchen dürftest, welche wäre das?

Nur eine? Gemein … Ich würde mich wohl für Telekinese entscheiden. Ich bin ein so fauler Mensch …

Und welchen Preis wärst du dafür zu bezahlen bereit?

Ich würde tatsächlich einige Tropfen meines Blutes dafür opfern, kein Problem. 😉

Kannst du uns schon etwas über die nächste magische Geschichte verraten, an der du arbeitest?

Es geht weniger um Magie als um von sich aus begabte Wesen. Also weder Hervorrufen von Feuer noch Schwingen eines Zauberstabs, um bei den bisherigen Romanen zu bleiben.

Das nächste Projekt auf meiner Liste beschäftigt sich mit Gott, dem Tod, Engeln, Gefallenen, Dämonen … Ich schreibe es unter dem Arbeitstitel „Schuldig“.

Vielen Dank!

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(Arbeitstitel, Arbeitscover)

Der Magische Mittwoch: Sienna Morean

Heute widmen wir uns einer weiteren fantastischen Kollegin aus dem Nornennetz. Einen herzlichen Applaus für Sienna Morean!

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VITA

Sienna Morean ist 1988 in Solingen geboren. Schreibt mit Vorliebe Thriller, Romance und Fantasy.

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INTERVIEW

In welcher Art kommt Magie in deinen Geschichten vor? Ist sie für alle frei zugänglich oder braucht man ein Artefakt/genetische Prädisposition/…?

Kommt auf die Geschichte an. In einer Geschichte bspw. Ist die Magie genetisch bedingt. In einer anderen braucht man etwas dafür, um die Magie freizusetzen.

Bei welchem „magischer Einsatz“ (Wesen/Szene/Fun Fact) hattest du als Autorin den größten Spaß?

Ich habe einem menschlichen Nebencharakter Flügel wachsen lassen, damit sie ihren Bruder ärgern konnte. Der Szenenverlauf war der Brüller – in meinen Augen. Ich hatte jedenfalls eine Menge Spaß – genauso wie die zusätzlichen Charaktere. (grinst)

Welches ist dein liebstes mythisches resp. magisches Wesen?

Der Phönix! Weil er wunderschön anzusehen ist und weil er sich immer wieder aus der Asche erhebt, wenn sein Lebenszyklus abgelaufen ist.

Wie heißt dein liebstes „magisches“ Buch?

Ich muss gestehen, dass ich bisher keins habe.

Wenn du dir eine magische Fähigkeit aussuchen dürftest, welche wäre das?

Das Heilen schwerer Krankheiten.

Und welchen Preis wärst du dafür zu bezahlen bereit?

Mein eigenes Leben würde ich als Tribut dafür zahlen wollen

Vielen Dank!